“Tag der Druckkunst” am 15.3. 2021

Der Bundesverband der Bildenden Künstlerinnen und Künstler (BBK) ruft auch für das Jahr 2021 zu einem Tag der Druckkunst auf

Am 15. März 2021 (und in der Woche davor und danach) können Künstler*innen, Druckwerkstätten, Museen, Kunstvereine, Kunsthochschulen und andere Akteure in Veranstaltungen wie Symposien, Ausstellungen oder Kursen künstlerische Drucktechniken präsentieren und vermitteln. Damit würdigen sie dieses immaterielle Kulturerbe, das seit dem 15. März 2018 im entsprechenden bundesweiten Verzeichnis der Deutschen UNESCO-Kommission verzeichnet ist.

Der BBK-Bundesverband unterstützt die Veranstaltungen:

  • mit der projekteigenen Internetseite www.tag-der-druckkunst.de, über die ab 1. Januar 2021 Veranstaltungen angemeldet werden können
  • mit einer projekteigenen Facebook-Seite, über die Posts zum Thema und zu allen Veranstaltungen geteilt werden
  • mit gedruckten Aufklebern und Flyern
  • mit überregionaler Medienarbeit

Nachfragen und Anregungen bitte an post@bbk-bundesverband.de. (pm)

Die neue „Leitlinie Ausstellungsvergütung“ ist verfügbar

Der Bundesverband Bildende Künstlerinnen und Künstler hat  eine Aktualisierung der Leitlinie Ausstellungsvergütung erarbeitet. Diese ist seit Anfang Februar 2021 verfügbar. Sie bietet für Künstler*innen eine Verhandlungsgrundlage und weist Veranstalter*innen und Institutionen den Weg zur angemessenen Vergütung der Leistungen von Künstler*innen im Zusammenhang mit Ausstellungen. Sie definiert Anwendungsbereich und Kriterien und bietet Musterberechnungen und einen Mustervertrag.

Bildende Künstler*innen sind überdurchschnittlich qualifiziert. Im Schnitt absolvieren etwa 80 Prozent ein Studium an einer Kunstakademie oder Fachhochschule. Im Jahr 2019 lag das Jahreseinkommen bei 60 % der Bildenden Künstler*innen unter 5.000 Euro und weitere 35% verdienten immer noch weniger als 20.000 Euro. Das ist zu wenig. Un- und unterbezahlte künstlerische Leistungen sollten der Vergangenheit angehören!

Die Folgen der Corona-Pandemie haben noch deutlicher gemacht, wie dramatisch es um die Einkommenssituation Bildender Künstler*innen bestellt ist: Künstlerische Einkommen müssen Teil des Kunstbetriebes werden und nachhaltig gesichert werden. Eigentlich schon seit vielen Jahren, aber spätestens jetzt muss kontinuierlich und gemeinsam auf allen Ebenen – in Bund, Ländern und Kommunen – die angemessene Vergütung künstlerischer Leistungen thematisiert werden und beispielsweise eine Bindung von Fördermittelvergaben an eine leistungsgerechte Bezahlung folgerichtig.

Die Leitlinie Ausstellungsvergütung gibt es sowohl in gedruckter Fassung als auch hier zum Download. Eine gedruckte Version wird allem BBK-Mitgliedern automatisch zugesandt. (tr)

Kurator*innen für die Ausstellung “Alterswerke” gesucht

In fünfjährigem Turnus führt der Künstlerbund Dresden e. V. (KBD) die Ausstellung „Alterswerke – Neue Arbeiten älterer Künstlerinnen und Künstler“ mit bis zu 100 beteiligten Ausstellenden durch. Mit der Präsentation soll das Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern (Mitglieder des KBD und Gäste) im Alter ab 70 Jahren aus dem Großraum Dresden in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Die kommenden „Alterswerke“ finden von Mitte Dezember 2021 bis Anfang März 2022 auf der Albrechtsburg Meißen statt.

Gesucht wird ein*e freiberufliche Kurator*in und Organisator*in für das Projekt.
Zu den Aufgaben gehören in Absprache mit der Projektleitung insbesondere:

  • Erarbeitung eines Ausstellungskonzeptes.
  • Erarbeitung eines zu Standort oder Programmatik des Veranstaltungsortes passenden Unterthemas für die Ausstellung.
  • Kommunikation mit den beteiligten Künstler*innen.
  • Auswahl der Arbeiten für die Ausstellung inkl. Besuche bei mind. 50 % der beteiligten Künstler*innen.
  • Eigenverantwortlicher Umgang mit dem und Einhaltung des Finanzplanes
  • Koordination des An- und Abtransportes der Arbeiten seitens der beteiligten Künstler*innen, wobei eine Teilabholung durch Mitarbeiter*innen des KBD gewährleistet wird.
  • Versicherungsangelegenheiten für den Transport der Exponate.
  • Koordination von Auf- und Abbau in Absprache mit der Projektleitung.
  • Abstimmung der technischen Gegebenheiten (Aufbauplan für Hängung und Anordnung der Stellwände).
  • Eröffnungsrede zur Ausstellung, Zuarbeit für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ggf. das Vorwort für einen Katalog, der unter Vorbehalt der Finanzierung geplant ist.

Der/die Kurator*in unterstützt zudem die Projektleiterin bei allen Fragen in Bezug auf eine mögliche Schirmherrschaft, das Begleitprogramm, einzuladende Besucher/innen usw.

Vergütung: min. 3.600 € (brutto) in zwei Raten sowie Fahrtkostenvergütung bis 500 €.
Bewerben können sich freiberufliche Kurator*innen und Künstler*innen mit kuratorischer Erfahrung. Auch ein Kurator*innen-Duo ist möglich.
Jury zur Auswahl des/der Kurator*innen: Thomas Hellinger (Bildender Künstler, Mitglied im Vorstand des KBD), Marion Kahnemann (Bildende Künstlerin, Mitglied im Vorstand des KBD),  Uwe Michel (Schlossleiter Albrechtsburg Meißen), N.N. (Kunsthistoriker*in)

Interessierte melden sich bitte mit einer Vita (Bezug zur kuratorischen Erfahrung) und einem Kurzkonzept zum Thema bis 23.2. 2021 beim Künstlerbund Dresden,

Hauptstr. 34, 01097 Dresden; berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de;

Tel. bei Nachfragen: 0351 – 801 5516

 

Mitglieder stellen sich vor

Anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums im Jahr 2020 haben uns einige unserer Mitglieder etwas ganz Besonderes geschenkt:

ihre Zeit und Offenheit. Indem sie Sophie Lindner und Irène Mélix Antworten auf die Fragen, warum sie im Künstlerbund Dresden sind und was für sie der Beruf Bildende*r Künstler*in bedeutet gaben, ermöglichten sie uns und allen Interessierten Einblicke in ihre Vorstellungen, Ideen, Visionen und Herangehensweisen.

Aus den Interviews entstand auch ein Film, der etwa in der Ausstellung “30 Jahre – 60 Perspektiven” zu sehen war, die bis September 2020 in der Städtischen Galerie präsentiert wurde.

Jedes der Interviews kann hier gesehen und gehört werden.

 

Sie haben eine ganz persönliche Erinnerung an Ihre Zeit mit dem Künstlerbund? Teilen Sie sie gerne auf Instagram unter dem Hashtag #30jahreKBD

WILLKOMMEN – Neue Mitglieder im Januar 2021

Pappkamerad:in „VM-12.7: Spezialist:in für Wend(ung)en“ der Abteilung Handlungspotential (Gründerin Franziska Goralski) Pappaufsteller, Digitaldruck 2020
Anne Brandt: Streit, Zwei entfernen sich und Höhle, alle: Öl auf Papier, 2010

Eigentlich für den Dezemberbeginn geplant, muss  auch sie nun verschoben werden: Die Ausstellung mit Arbeiten unserer neuen Mitglieder:
Anne Brandt, Franziska Goralski, Cornelia (nicht – wie im Filmbeitrag: Claudia) Konheiser und Sophia Mix.

Um ein bisschen Lust auf die seit 11.1. fertige, aber eben leider nicht zu besichtigende Ausstellung zu machen, hier ein kleiner Ein- bzw. Ausblick.

Sophia Mix: Mondkalender. Holz, Holzfassung 2020

Sophia Mix stellt neben drei Videoarbeiten auch Dreidimensionales vor. Malerische Arbeiten von Anne Brandt ergänzen sich mit drei feinen Naturstudien Cornelia Konheisers.

Die “Pappkameradin” von Franziska Goralski unterstreicht den Umstand, dass diese Präsentation eine ausschließlich Weibliche ist.
Ihr Ende sollte, so ‘Corona’ es zulässt, mit einer Finissage am 2.3. begangen werden.
Leider ist ein Zusammenkommen mit mehreren Personen jedoch nach wie vor nicht möglich (Stand Mitte Februar 2021).
(af)

Übergabe ans Stadtarchiv der Landeshauptstadt

Am 17.11. überreichten die KBD-Vorstandsmitglieder Katharina Lewonig und Jana  Morgenstern sowie Geschäftsführerin Antje Friedrich einen Archivordner und die Exponate einer der beiden Jubiläumsausstellungen, die der Verein aus Anlass seine 30jährigen Bestehens durchgeführt hatte.

Das von Lewonig und Morgenstern initiierte und organisierte Mail-Art-A-VIER-MAL-DREI hatte 114 künstlerische Arbeiten entstehen lassen. Diese wurden nach Abschluss der Präsentation im Dresdner Kulturrathaus nun an die Zweite Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Prof. Thomas Kübler für das Stadtarchiv der Landeshauptstadt übergeben.
Zudem  ging symbolisch auch ein erster Ordner des Künstlerbundes ans Stadtarchiv. Letzteres bemüht sich seit Jahren um die Archivalien des KBD, um diese bzw. damit auch die Künstlerbundgeschichte aufarbeiten zu können.

Dass es dabei auch Amüsantes und so mache Besonderheit zu entdecken gibt, zeigten u. A. die “Austrittserklärung” eines Künstlers und ein kurzer Brief von Gerhard Richter.

Zweite Runde: Kunst trotzt Corona

Mit „Kunst trotzt Corona“ unterstützte der Branchenverband Wir gestalten Dresden mithilfe der Landeshauptstadt Dresden den Dresdner Kulturbetrieb sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft in einer ersten Runde.
Nun ist die Zweite angelaufen. Ziel ist es, finanzielle Hilfe zu leisten für Kreativunternehmen und Solo-Selbstständige, die durch Corona Einnahmeverluste erlitten haben oder nun einen Mehraufwand in der Veranstaltungsdurchführung (z.B. durch Hygienekonzepte oder geringeres Publikum) aufweisen. Gleichzeitig soll so den Bewohner*innen und Gästen der Stadt Dresden ein vielfältiges Kulturprogramm an Corona-konformen Veranstaltungen ermöglicht werden. Mittel über die Crowdfunding-Plattform startnext 

Ab sofort und vorerst bis zum 13. Dezember 2020 stehen Dresdner Projekten Mittel von insgesamt 45.000 Euro zur Verfügung, die in einen sog. Matchingfonds gepackt werden. Dieser ist nicht nur für privatwirtschaftlich getragene Veranstaltungen und Projekte mit Publikumsanteil, sondern auch für Solo-Selbstständige zugänglich.

Crowdfundingprojekte aus Dresden, die auf startnext eingestellt werden, können sich auf den Kunst-trotzt-Corona-Matchingfonds bewerben. Damit haben sie die Möglichkeit, jeden Euro, den sie durch das Publikum, also die Crowd, einsammeln, von uns verdoppelt zu bekommen. Somit wird das von der Stadt Dresden zur Förderung bereitgestellte Budget mithilfe der Crowd verdoppelt!

Mehr noch: die Bevölkerung kann ihre Lieblingsprojekte und Veranstaltungen direkt unterstützen; die Projekte wiederum können bereits im Vorfeld ihrer Durchführung Werbung machen.
www.wir-gestalten-dresden.de/kunst-trotzt-corona

 

Sofort- und andere Hilfsmöglichkeiten für Künstler*innen

Ein neues Infodesk EU-Förderung hat der Creative Europe Desk KULTUR eingerichtet. Das “Infodesk EU-Kulturförderung” in der Zeit der Coronapandemie informiert hier über aktuelle Förderungen aus EU-Programmen und geplante Maßnahmen ab 2021, die zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in und über die Coronakrise hinaus beitragen.

Unkomplizierte Hilfe können Solo-Selbständige nach wie vor über das Programm SOS FOR CULTURE, einen Zusammenschluss aus der Solidaritätsaktion des Branchenverbandes wgd (wir gestalten Dresden) und der Dresdner Stiftung Lichtblick beantragen. Hier findet sich der Antrag.

Im Rahmen des Programmes “Neustart Kultur” können ab Februar wieder innerhalb der Module A (Digitale Formate) und B (Mentor*innenprogramm) Anträge gestellt werden.

Bis 31.1. 2021 kann Überbrückungsgeld II kann für September bis inkl. Dezember 2020 , bevor ab 31.1. 2021 bis Juni wiederum Überbrückungsgeld III beantragt werden kann.

Künstler*innen, Kultur- und Kreativschaffende, die in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, können zum einen Zahlungserleichterungen oder Zahlungsaufschub beantragen und zum anderen eine Änderungsmitteilung über das geschätzte Jahreseinkommen zu machen. Werden durch die Minderung des Einkommens die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nicht mehr erfüllt, wird bleibt der Versicherungsschutz bis auf Weiteres bestehen. Hier können Sie sich informieren.

Die Arbeitsstipendien, die beim Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie der Kulturstiftung des Freistaates beantragt werden konnten (und in einer zweiten Runde nochmal neu aufgelegt wurden), sind beide abgelaufen.

Unterstützung im Rahmen des Härtefall-Programmes der Sächsischen Aufbaubank ist leider nicht für Freiberufler*innen sondern für Freie Träger möglich.  Wer sich dennoch darüber informieren will, kann dies hier tun.

Wer in einer akuten Notlage ist, kann sich immer an den Künstlerbund wenden.  Wir können dann etwa versuchen,  für Mitglieder, die der VG BildKunst sind, einen Antrag auf eine Einmalzahlung oder eine Rente bei der Stiftung Sozialwerk der VG BildKunst zu stellen. Denkbar sind auch weitere Anträge – bei der Stiftung Lichtblick oder dem Bundespräsidialamt. Bitte wenden Sie sich bei absehbaren Schwierigkeiten nicht in allerletzter Sekunde an unsere Geschäftsstelle.

Aktuell mehren sich die Meldungen von Künstler*innen, deren Antrag auf Soforthilfe abgelehnt wurde.
Wir bitten alle, denen dies passiert, um Information, idealerweise mit den entsprechenden (gern auch geschwärzten Daten versehenen) Schreiben. Wir prüfen derzeit die Gründe von Ablehnungen. Außerdem machen erste Kolleg*innen die Erfahrung, dass sie – entgegen ursprünglich anderslautenden Berichten – nun doch keine Lebenshaltungskosten oder Kosten für ihren eigenen Unterhalt sollen abrechnen dürfen.
Um wirksam dagegen argumentieren können, brauchen wir dringend die Zuarbeit und Erfahrungsberichte von Kolleg*innen.

Wenngleich auch Kulturstaatsministerin Grütters zugesagt hatte, Kreative nicht im Stich zu lassen  („Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen mit einbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht”) bezieht sich bislang keines der als Konjunkturpakete aufgelegten Programme der Bundesregierung  auf Solo-Selbständige. Bzw. nur insofern, als Institutionen, die auch Künstler*innen beschäftigen, unterstützt werden können. Dies gilt auch für die Anfang Juni verabschiedeten Massnahmen „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“. Sie sollen mithilfe einer dafür eingeplanten Summe von einer Milliarde Euro zur Stärkung der Kulturinfrastruktur beitragen.

Durch die massenhaften Absagen kultureller Veranstaltungen sehen sich auch viele freiberufliche Künstler*innen in ihrer Existenz bedroht. Der BBK unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrats und anderer Verbände, einen Nothilfefonds aufzulegen. Bund und Länder wollen in den nächsten Tagen hierzu konkrete Absprachen treffen.

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ruft unter dem Titel „Keep the arts alive“ kunst- und kulturfördernde Stiftungen dazu auf, einen Fonds für öffentliche und private Kulturförderer zu bilden, der Künstler*innen unterstützt. Der BBK unterstützt diesen Aufruf.

Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt, informiert der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e. V: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

 


Eine sehr gute Übersicht zu Darlehen, Stipendien, hilfreiche Tipps u.a. findet sich auf der Seite des Landesverbandes Kreatives Sachsen:
CORONA: DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN JETZT WISSEN

Informationen auf den Seiten des Deutschen Kulturrates

Keep the arts alive! Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler – Bundesverband Deutscher Stiftungen

Online-Petition: “Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise” – change.org

Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse für selbständige KünstlerInnen zum Corona-Virus (Inkl. Infos zu Anträgen auf Stundung oder Ratenzahlung und Anpassungen der Meldungen zum geschätzten Jahreseinkommen)

(Bitte beachten Sie, dass wir die Aktualität der Links nicht gewährleisten können!

Maßnahmen des KBD auf Grund der Corona-Pandemie

Nach einer Art erstem “Lockdown” auch der Geschäftsstelle(nöffnungszeiten) ist der Betrieb aktuell weitgehend normalisiert.
Besucherinnen und Besucher bitten wir aber um Einhaltung des Mindestabstandes sowie um das Tragen eines Mundschutzes beim Eintreten.

 

  • Falls es einigen der Mitglieder auf Grund einer finanziellen Notlage momentan nicht möglich ist, die Mitgliedsbeiträge fristgerecht zum 31.3. zu entrichten, bieten wir nach Absprache auf Kulanzbasis  verschiedene Möglichkeiten der Zahlung an (Raten, Teilbeiträge, etc.). Nachfragen können gerne per E-Mail oder Telefon an die Geschäftsstelle gerichtet werden.
  • Unter: “Sofort- und andere Hilfsmöglichkeiten für Künstler*innen” versucht die Geschäftsstelle aktuell über die verschiedenen Entwicklungen bzgl. finanzieller Nöte, möglichen Ansprüchen, Fonds, Petitionen, etc. der Bildenden Künstler*innen zu informieren und weiterführende Links anzubieten.
  • Wir bitten die Mitglieder uns konkret mitzuteilen, ob sie auf Grund der Corona-Krise und der sich verschlechternden Auftragslage in der Kultur- und Kreativwirtschaft, in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Viele Künstler*innen sind auch auf Nebenjobs, oft ebenfalls im Kulturbereich zu verorten, angewiesen. Diese Brotjobs sind zum Teil schon weggebrochen oder stehen vor dem Aus. Diese Angaben werden gesammelt, um Forderungen an die Politik zu formulieren. berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de
  • Auf Grund zahlreicher Schließungen von Museen, Absagen von Veranstaltungen und Ausstellungen ist und wird die Sichtbarkeit von Kultur und Kunst im gesellschaftlichen und öffentlichen Leben von Tag zu Tag geringer. In unserer Sondersitzung haben wir über diverse (digitale) Formate und Konzepte gesprochen, um die Kunst und ihre Akteur*innen in der kommenden Zeit sichtbar zu halten! Darüber informieren wir zu gegebener Zeit weiter.  Erste Hilfsmöglichkeiten, sofern Sie unter Quarantäne gestellt wurden, können ggf. hier recherchiert/beantragt werden:
    https://www.kreatives-sachsen.de/2020/03/12/corona-das-muessen-kultur-und-kreativwirtschaftsunternehmen-jetzt-wissen/

Ihnen und Euch: Danke für das Verständnis und gute Gesundheit!
Freundliche Grüße,

Vorstand des Künstlerbundes Dresden e.V.