Seit 30 Jahren für die Bildenden Künstler*innen vor Ort.
Kategorie: 3W1F Show
Hier kommen Beträge zu vergangenen Projekten/Ausstellungen vom 3W1F Off-Space rein. Diese werden auf der Unterseite vom Space in einem Raster angezeigt.
Ab dem 12.01.2026 bei uns im Schaufenster: „transcrypt XXVII“ von unserem Mitglied Detlef Schweiger.
In der Schaufensterfront der Geschäftsstelle und an den Innenwänden zeigt Detlef Schweiger eine zweiteilige Installation mit Folienzeichnungen aus seiner Werkreihe „scriptur“.
Auf einer ersten Ebene werden transparente Folien mit skriptural-grafischen, undurchsichtigen und schwarzen Elementen auf der Schaufensterfront angebracht. Auf einer weiteren, zweiten Ebene werden Folien mit weiteren skripturalen Formationen im Ausstellungsraum platziert. Dadurch entsteht durch diverse räumliche Durchdringungen und Transparenzen eine spannende Überlagerung, die durch eine Lichtinstallation noch verstärkt wird und im öffentlichen Aussenraum leuchtend zum Entdecken einlädt.
„transcrypt XXVII“ Detlef Schweiger Ausstellungsdauer: 12.01. bis 12.02.2026
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
Vom 04.12.2025 bis zum 04.01.2026 bei uns im Schaufenster: „AROUND THE CORNER“ von unserem Mitglied Günter Schöttner
Drei Wände und ein großes Schaufenster im Off-Space der Geschäftsstelle gehören in den nächsten Wochen Günter Schöttner, der uns für vier Wochen einlädt in einer Installation aus miteinander korrespondierenden Elementen einen offenen Assoziationsraum zu füllen. Wer ”AROUND THE CORNER“ schaut, denkt um die Ecke und erfasst, dass die nächste Gelegenheit zum Greifen nahe ist.
„AROUND THE CORNER“ Günter Schöttner Ausstellungsdauer: 04.12.2025 bis 04.01.2026 Eröffnung: 04.12.2025 ab 18 Uhr
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
Ab dem 23.10.2025 bei uns im Schaufenster: „IN THE DARK PLACES“ von unserem Mitglied Susanne Petzold
Mit ZEICHNUNG assoziieren die meisten wohl das Schwarz, oder den grauen Bleistift auf weißem Grund.
Zweidimensional.
Susanne Petzold widmet sich dagegen schon seit längerem der Zeichnung im Raum. Als Material dient ihr ihre Sammlung an plastischen Porzellanbausteinen, die sie im Laufe der vergangenen Jahre gefertigt hat.
Was für eine wunderbare, neue Möglichkeit also, diesmal mit weißem Porzellan auf Schwarz zu Zeichnen! Mit Schnörkeln, Schwüngen und Tupfen den Raum auszuloten. Mit knochenähnlichen Formen, Hülsen und Röhren quasi kleine Gebirge aufzuschichten.
So wird der Raum zur Zeichnung, skizzenhaft, spontan, der Rhythmus, die Stimmung geleitet von Musik- ohne vorherigen Bauplan.
„IN THE DARK PLACES“ Susanne Petzold Ausstellungsdauer: 23.10. bis 23.11.2025 Midissage: 13.11.2025 ab 18 Uhr
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
Vom 28.08. bis 28.09.2025 bei uns im Schaufenster:
„DAS SCHIMMERN DER BRUCHSTELLE“ von unserem Mitglied Ulrich Stolz
Zuviel, viel zu viel … die Ereignisse überlagern sich. Eine Einordnung fällt schwer. Die Zeit wird langsamer, sie kristallisiert und zerbirst im nächsten Moment, um umso rasanter voran zu schreiten.
Überdimensionale, kristalline Formationen schaffen eine höhlenartige Atmosphäre, die das Auge fordern. Spitz zulaufende Strukturen, kantige Objekte und blasenförmige Gebilde drängen sich dicht an dicht. Licht bricht sich an transparenten Flächen, spiegelt sich auf glänzenden Oberflächen – ein flirrendes, beinahe chaotisches Spiel aus Farbe und Form reizt die Sinne.
Im Zentrum: zwei Hirschkäfer im stillen, starren Ringen um das Territorium.
„DAS SCHIMMERN DER BRUCHSTELLE“ Ulrich Stolz
Eröffnung:28.08.2025 ab 18 Uhr Ausstellungsdauer: 28.08. bis 28.09.2025
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
Vom 28.05. bis 28.06.2025 bei uns im Schaufenster: „FLUCHTPUNKT“ mit unseren Mitgliedern Sylvia Pásztor & Pietro Sabatelli
Drei Wände und ein großes Schaufenster im Off-Space der Geschäftsstelle gehören in den nächsten Wochen Sylvia Pásztor & Pietro Sabatelli, die unter dem Begriff „Fluchtpunkt“ auf das Konzept der Perspektive verweisen, das sowohl in der Zeichnung wie auch in der Architektur verankert ist.
Im Schaufenster verbinden sie ihre beiden gegensätzliche künstlerische Positionen und eröffnen weitere Fluchtperspektiven, die der Betrachter jetzt selbst entdecken darf.
Die Tuschezeichnungen von Sylvia Pásztor zeichnen sich durch eine große Leichtigkeit aus: Die Linien vibrieren auf organische Weise, und die weißen Bereiche des Papiers evozieren natürliche Landschaften. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Installation von Pietro Sabatelli auf Strukturen, die eine gewisse Bewegung andeuten und gleichzeitig sowohl physische als auch imaginäre Räume durch das Spiel von Schatten eröffnen.
„FLUCHTPUNKT“ Sylvia Pásztor & Pietro Sabatelli Eröffnung:28.05.2025 ab 19 Uhr Ausstellungsdauer: 28.05. bis 28.06.2025
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
Bei dieser Schaufenster-Ausstellung unserer beiden Mitglieder Hanne Lange & Sandra Rosenstiel steht das gemeinsame Betrachten, das Besprechen und Beschreiben der Kunstwerke im Mittelpunkt.
Die Frage: „Wie kann Kunst erschlossen werden, wenn wir sie nicht sehen?“ wurde zum Ausgangspunkt dieser wirklich originellen und inklusiven Ausstellungskonzeption.
Zwei dreidimensionale Werken werden dabei schemenhaft, als Schatten auf der Fensterscheibe präsentiert. Über Lautsprecher werden eine Audiodeskription sowie verschiedene Interpretationen der Kunstwerke nach außen abgespielt. Die Zuhörenden auf dem Gehweg sind eingeladen zu verweilen, sich austauschen, sich inspirieren und das Kunstwerk vor dem inneren Auge erscheinen zu lassen.
Was sehen wir eigentlich wirklich?
Die Ausstellung ist barrierearm. Zur Eröffnung wird es nach Anmeldung Tandems geben, die Blinden Personen oder Menschen mit Sehbehinderung zur Seite stehen. Außerdem wird die Eröffnung für gebärdensprachliche Menschen gedolmetscht.
„Heute So!“ Hanne Lange & Sandra Rosenstiel Eröffnung: 17.04.2025 ab 18 Uhr Ausstellungsdauer: 17.04. bis 17.05.2025
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
Es ist soweit! Wir eröffnen unsere Ausstellungssaison 2025 mit einer raumfüllenden Installation unseres Mitglieds Reinhard Zabka.
Dresden und die Heilige Pforte der Selbstermächtigung
An der Dreikönigskirche, südlich der Markthalle, befindet sich in einem illuminierten Schauraum des Künstlerbundes hinter Glas eine eigens eingerichtete Heilige Pforte. Direkt am Jakobsweg nach Santiago de Compostela gelegen, kann diese Heilige Pforte im Heiligen Jubeljahr 2025, das vom Vatikan ausgerufen wurde, nun auch in Dresden erlebt werden.
Unerfüllte Vorsätze oder anderer Ballast können hier über Bord geworfen werden. Auch als persönliches Orakel kann sie Antworte auf jede Frage geben, die Ihnen gerade in den Sinn kommt, begleiten Sie freundlich ein Stück auf Ihrem Weg.
Um jeglichen Schaden von vornherein auszuschließen, werden die Nutzer ermächtigt, sich die Absolution selbst zu erteilen – ein Akt der Selbstermächtigung (Empowerment). Ein positives Gefühl ermutigt, an einem Leben teilzuhaben, das ohnehin ein Wunder ist.
Die Rauminszenierung des Künstlers Reinhard Zabka befragt Mittel und Wege der Bildenden Kunst, um dem Wahnsinn des Realen auf die Spur zu kommen. Er steht auch für das Gesamtkunstwerk Lügenmuseum – faszinierende Mischung aus Zeitreise und Wunderkammer.
Ausstellungsdauer: 06.03. bis 06.04.2025
Zur besseren Sichtbarkeit empfehlen wir einen Besuch zur Dämmerung oder am Abend! Das Schaufenster ist barrierefrei.
Unser Mitglied Susan Donath beschließt unser erstes Ausstellungsjahr 2024 in unserem Schaufenster.
Susan Donath präsentiert in der sechsten und letzten Ausgabe diesen Jahres im Schaufenster 3W1F einen neuen künstlerischen Ansatz, den sie im Juli 2024 in Polen realisiert hat.
Ihre bunten floralen Arbeiten referieren auf die Trauer- und Totenkultur und damit generell auf mehrere Feiertage im Oktober bzw. November. Außerdem stehen sie in einem Kontrast zur herbstlichen Jahreszeit und Umgebung.
Eröffnung: 7. November ab 18 Uhr Ausstellungsdauer: 07.11. bis 07.01.2025 (verlängert)
Zur besseren Sichtbarkeit empfehlen wir einen Besuch zur Dämmerung oder am Abend! Die Ausstellung ist von außen barrierefrei zugänglich.
Ab dem 20. September 2024 präsentieren wir eine weitere Mitglieder-Ausstellung in unserem Schaufenster-Off-Space 3W1F.
Malerei, Sound und Fotografien dreier in Paris zusammentreffender und zusammen wirkender Künstler*innen werden in einem Golden Cube präsentiert. Die Planetenfrau ist ein Objekt, das erstmalig gezeigt wird. Sie, die solare Verkörperung, trägt ein handangefertigtes Fischschuppenkleid, umgeben von Planeten. Initiiert wurde das Ausstellungsprojekt von Annette Nickel, welche die befreundete Malerin Anna Ditscherlein in Paris besuchte und deren Umgebung fotografsch einfing. Dritter im Bunde ist der Komponist Alexander Keuk, befreundeter Künstler. Er erstellte bei seinen Paris- Besuchen eine Soundcollage. Bei Dunkelheit ist der Raum mit UV-Licht beleuchtet.
Ab dem 8. August 2024 präsentieren wir eine neue Mitglieder-Ausstellung in unserem Schaufenster-Off-Space 3W1F.
Dem 2019 verstorbenen Gunter Herrmann begegnete André Uhlig bereits als junger Künstler. Gemeinsam entwickelten sie einen regen und künstlerisch sehr inspirierenden Austausch. Beide verbindet der romantische Blick und eine Feinfühligkeit für die Dinge, die uns umgeben. Nicht nur in ihren Bildmotiven nähern die beiden Künstler sich einander an, sondern auch in der künstlerischen Technik der Sandreservage, die Herrmann André Uhlig beibrachte.
Jetzt werden die Arbeiten der beiden Künstler erstmalig in einem Dialog in unserem Schaufenster präsentiert und zeigen uns nicht nur ein Band der gemeinsamen Inspiration und des Lernens, sondern machen auch deutlich, wie stark wir alle auf dieser Welt in Beziehung stehen.
André Uhlig selbst schreibt:
„Als junger Künstler begegnete ich dem bereits 2019 verstorbenen Radebeuler Künstler Gunter Herrmann. Wir entwickelten einen regen, künstlerisch inspirierenden Austausch, der bis in die heutige Zeit hineinreicht. Es ist eine Verbundenheit zwischen seiner und meiner Welt zu spüren, die auch in meinen heutigen Arbeiten sichtbar wird. Gunter Herrmann begegnete mir als ruhiger und nachdenklicher Mensch, ich war eher bewegter quirliger Natur. Trotz dieser unterschiedlichen Charaktere verband uns der romantische Blick und die Feinfühligkeit auf die Dinge, die uns umgeben. In Gunter Herrmanns Wohn- und Wirkungsstätte, im Grundhof in Radebeul, tauchte ich nicht nur räumlich in eine andere Welt und Zeit ein, sondern erlebte auch seelische und handwerkliche Inspiration. Er strahlte Kontinuität, Ruhe und Achtsamkeit aus, die sich auf mich übertrug und die ich heute manchmal vermisse und mir selbst erarbeiten muss. Meine damaligen und heutigen Sandreservagen erzeugen unwillkürlich meine Verbundenheit zu Gunter Herrmann, der mir diese Technik beibrachte. Ein unsichtbares Band verbindet unser beider Welten, auf für mich ganz wunderbare Weise. So wie wir voneinander lernten und uns gegenseitig inspirierten, flechten sich künstlerische Bänder durch die Zeiten. Sie machen deutlich, wie stark wir alle auf dieser Welt in Beziehung stehen und einander brauchen.“
Eröffnung: 8. August ab 18 Uhr Ausstellungsdauer: 08.08. – 08.09.2024
Zur besseren Sichtbarkeit empfehlen wir einen Besuch zur Dämmerung oder am Abend! Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
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