Vorstand

Der Vorstand des Künstlerbundes Dresden e. V. Von links nach rechts: Helena Zubler, Doris Granz, Günter Schöttner, Jens Küster, Karen Koschnik (hinten/oben), Sophie Lindner, Christian Rätsch (hinten/oben), Janina Kracht, Karen Kling, Ulrich F. Stanke, Jana Morgenstern, Marion Kahnemann und Thomas Hellinger. Es fehlt: Karin Kopka-Musch.

Mit einem Klick auf das jeweilige Vorstandsmitglied erhalten Sie weitere Informationen.

Vorsitzende

Doris Granz

Doris Granz, Foto: privat
Doris Granz, Foto: privat

 

Christian Rätsch

Christian Rätsch (Foto Ralf Menzel)

Als Vorstandsmitglied und einer von drei Vorsitzenden unseres Berufsverbandes liegt mir die Lobbyarbeit für unsere Mitglieder und die bildenden Künstler:innen in Dresden besonders am Herzen.

Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass wir Künstler:innen leider zu oft nicht als vollwertige Unternehmer:innen anerkannt werden. Seitens der Politik wird ein "Berufsbild“ gezeichnet, das stark von der wahren Lebensrealität bildenden Künstler:innen abweicht. Das muss sich ändern!

Ebenso muss die immer noch prekäre Situation unseres Berufsstandes in finanzieller und gesellschaftlicher Hinsicht verbessert werden - Sei es die schlechte Entlohnung künstlerischer Arbeit, die Benachteiligung von Künstlerinnen oder die Ungleichbehandlung von Künstler:innen mit Kindern.

Des Weiteren setze ich mir für eine bessere Mitgliederpartizipation ein. Wir sollten viel öfter mit einander reden, diskutieren und streiten! Denn mir ist es wichtig, dass der Künstlerbund auch in Zukunft eine starke Stimme für unsere Anliegen bleibt. Dafür brauchen wir ein starke Vernetzung unserer Mitglieder, besonders auch zwischen Jung und Alt. Denn unter unseren Mitgliedern ist ein enormes Wissen und Lebenserfahrung vorhanden.  Lasst uns gemeinsam an diesem Wissen teilhaben und daraus lernen!

In einer immer stärker digitalen Welt ist es auch für einen Interessenverband wichtig immer am Zahn der Zeit zu agieren. Deshalb setzte ich mich für eine verstärkte Sichtbarkeit des KBD in den sozialen Medien und im Netz ein. Ob durch neue Strategien und Konzepte oder die Verbesserung unserer Webseite und unseres Online-Angebots.

Ich freue mich auf die Arbeit. Fangen wir an!

E-Mail: christian.raetsch(at)kuenstlerbund-dresden.de

Helena Zuber

Helena Zubler; Foto: Annett Stoy
Helena Zubler; Foto: Annett Stoy

Weitere Vorstandsmitglieder

Thomas Hellinger

Thomas Hellinger
Thomas Hellinger

Ich bin seit 2012 Mitglied im KBD und arbeite seit 2013 im Vorstand. Von 2016 – 2018 war ich Vorsitzender des KBD.

Seit 2012 engagiere ich mich in der AG Künstlermesse Dresden für die formale und inhaltliche Weiterentwicklung der Messe. Mit dem Neustart im Deutschen Hygiene-Museum ist uns ein wichtiger Schritt gelungen. Ich bin für die Standarchitektur verantwortlich, organisiere die Kooperation mit der HfBK Dresden und kuratierte 2020 die Begleitausstellung der Messe.

Als Vorstandsmitglied gilt mein besonderes Interesse den Ausstellungsprojekten des KBD, in deren Jurys ich mehrmals mitarbeitete.

Marion Kahnemann

Ich sehe den Künstlerbund u.a. auch als meine Gewerkschaft, die versucht, bestimmte Rechte zu erkämpfen, durchzusetzen und auch soziale Schieflagen zu mildern. Daran möchte ich als Vorstandsmitglied mitwirken.

Außerdem habe ich vor, mich damit zu beschäftigen, ob es Bedarf bei den KünstlerInnen gibt, zu prüfen wie es um das vor mehreren Jahren entwickelte Programm "Künstler an Schulen" in Dresden steht. Es hat natürlich nur Sinn, diesem Thema nachzugehen, wenn sich Mitglieder daran beteiligen!

Karen Kling
Karin Kopka-Musch

Als Mitglied des Vorstands des Künstlerbunds Dresdens möchte ich mich engagieren für das Wechselverhältnis zwischen Kunstschaffenden und Gesellschaft. Diesen Kontakt lebhaft, vielleicht humorvoll, insistierend zu stimulieren und immer wieder herzustellen gilt mir als elementar bedeutsam. Besonders den im Denken und Handeln und eben auch in den Strukturen und Prozessen verankerten, bestehenden Missständen in den Bereichen Teilhabe, Zugang, Sichtbarkeit, Honorierung entgegen zu wirken ist mein Anliegen.

In starkem Maße gehindert erachte ich, wie auch der aktuell wieder und immernoch geführte Diskurs zeigt, Künstlerinnen mit Kindern. Es gilt, Beteiligungen, Formate, Termine, Honorare, Förder- und Fortbildungsangebote, Preisvergabesysteme etc. gerecht zu gestalten.

Ein zweites Interessensgebiet ist aus meinem eigenen Erleben erwachsen und wird seitens des Künstlerbunds Dresdens bereits in den Fokus genommen: Nach- und Vorlässe von Künstler*innen. Was an Informationen, Unterstützungen und Möglichkeiten existiert? Woran muss und kann gearbeitet werden?

Karen Koschnick

Geboren 1979 in Radebeul, Studium für Malerei/Graphik und Meisterschülerstudium bei Prof. Elke Hopfe an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Seit 2014 Promotionsstudium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Ausstellungen im In- und Ausland u.a. 2020/21 Ost-West-Forum, Gödelitz; Kunstverein, Meerane; 2020, Haslla Art World, Süd-Korea; 2018 Leonhardi-Museum, Dresden; Galerie Amalienpark, Berlin und 2015 Lanchester Gallery Coventry, GB. Verschiedenste artist-in-residence Aufenthalte in Süd-Korea, Griechenland, Frankreich, USA.

Nahezu alle künstlerisch Tätigen sind finanziellen und gesellschaftlichen Zwängen, vor allem aber Künstlerinnen –  und dabei im hohen Maße solche mit Kindern – ausgesetzt. Um nicht nur meine eigene Situation wahrzunehmen, sondern die aller Betroffenen aufmerksam zu machen, habe ich mich im Juni 2020 entschieden, für den Vorstand des Künstlerbundes Dresden zu kandidieren und mich dort ehrenamtlich zu engagieren.

Janina Kracht

Seit vielen Jahren bin ich Mitglied im Vorstand des KBD und engagiere mich für die Belange, Probleme und das Sichtbarmachen der bildenden Künstler und ihrer Kunst in Dresden. Ich halte den Berufsverband für eine wichtige Institution, die  in Politik und Kultur für die Interessen aller Künstler kämpft und schon  viel erreicht hat, wie z.B. das Aufzeigen der schwierigen sozialen Lage der Künstler, das Sichern von Ausstellungshonoraren, eigene Ausstellungskonzepte, Künstlermessen uvm.

Für mich als Vorstandsmitglied ist es vor allem wichtig, sich für die gerechte Honorierung der Kunstschaffenden einzusetzen, Ausstellungsmöglichkeiten zu erschließen und zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für Künstler zu sichern (z.B. Kunst-am-Bau-Aufträge, kulturelle Bildung). Mit dieser ehrenamtlichen Arbeit für den KBD möchte ich  die Sichtbarkeit der ganzen Dresdner Kunstszene verbessern und die Zusammenarbeit der Künstler stärken.

Jens Küster
Katharina Lewonig

Katharina Lewonig

Ich habe mich bereit erklärt im Vorstand des Künstlerbundes Dresden e.V. mitzuarbeiten , weil ich weiß wie viele administrative Aufgaben es in einem Verein zu “erledigen” gibt. In einer Gemeinschaft können Probleme besser besprochen und vielleicht auch geklärt werden, Probleme die alle Künstlerinnen und Künstler  betreffen und die über das eigentliche künstlerische Arbeiten hinaus gehen.

Viele Fragen und Probleme können nicht in kurzer Zeit beantwortet  werden und bedürfen einer Verständigung und Vermittlung zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand. Das Organisieren ist vielfältig und es ist gut wenn verschiedene Charaktere  “zusammengestellt” sind. Das Bewusstsein , dass dieser Verein “ein Vieles” ist , eine Gemeinschaft, die für die Kunst eintritt, ohne Konkurrenz und Neidattitüden, ist für mich ein Grund mich an dieser Stelle für die Mitarbeit  einzubinden.

Sophie Lindner

Sophie Lindner, Foto: privat
Sophie Lindner, Foto: privat

Ich bin seit 2019 im Vorstand des Künstlerbundes Dresden beteiligt.

Eine Lobby durch sowie für Künstler:innen, eigentlich Kulturarbeiter:innen, zu stärken und im Kern solidarisch aufzubauen sehe ich als Voraussetzung für meine Vorstandstätigkeit.

Ich engagiere mich besonders für Gleichstellung im institutionellen Kunstbetrieb. Die Vereinbarkeit eines künstlerischen Werdegangs mit Elternschaft bedarf noch viel politischer Arbeit, angepasste sowie grundsätzlich andere Förderinstrumente müssen im Allgemeinen her.

Eine Lobby ist für mich höchst politisch, wachsam und vielfältig.

Günter Schöttner

Günter Schöttner, Foto: Michael Lange
Günter Schöttner, Foto: Michael Lange

Meinen Beitrag in der Vorstandsarbeit sehe ich vor allem in einer Stärkung der Präsenz von Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in der Öffentlichkeit (z.B. KÜNSTLERMESSE bzw. diverse Ausstellungsprojekte).

Gleichzeitig sehe ich es als Aufgabe, den Künstlerbund im gesellschaftlichen und politischen Diskurs als Berufsverband und damit als Interessenvertretung immer deutlicher einzubinden und ihm damit mehr Geltung zu verschaffen.

Beim Thema Vor- und Nachlässe gibt es inzwischen gewisse Erfolge, das bisher Erreichte weiter denken und weiter zu entwickeln, sehe ich als dritte wichtige Aufgabe.

Ulrich F. Stanke