Neue Mitarbeiterin für Projekte und Partizipation

Der Künstlerbund hat mit Martina (Tinka) Remlinger eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Seit Ende 2021 beschäftigt sie sich vor allem mit  Partizipationsangeboten für Mitglieder, die neu zu schaffen bzw.  zu transformieren sind.
Tinka Remlinker ist Kunsthistorikerin (MA) und lebt und arbeitet hauptsächlich in Dresden. Ihre Schwerpunkte liegen auf der interdisziplinären Bearbeitung soziokultureller Themen, künstlerische Auseinandersetzung im Kollektiv, Netzwerkarbeit sowie Raumgestaltung und Kuration, welche sie bisher in Projekten, Veranstaltungen und Festivals diverser Formate bearbeiten konnte.

Ihr fachlicher Unterbau ist auf die Kunstgeschichte und Humanities zurückzuführen, wobei sie neben dem wissenschaftlichen Arbeiten, auch die Wichtigkeit der Netzwerkarbeit in der Kunst- und Kulturbranche für sich erkannte. Hierbei hatte sie stets den Anspruch, Plattformen zu schaffen, auf denen Wissen ausgetauscht, vermittelt und weitergegeben werden kann.

Seit 2019 arbeitet sie freischaffend für u.a. Konglomerat e.V., Kunsthaus Dresden, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau und ist nun seit Okt. 2021 für den Künstlerbund Dresden tätig.

WILLKOMMEN! Neue Besen – Alte Hasen

Am 14.12. hätte die zweite Ausstellung innerhalb unseres nagelneuen Formates „WILLKOMMEN! Neue Besen – Alte Hasen“ eröffnet werden sollen. Auch diese – wie so viele andere Ausstellungen und Projekt – hat die Pandemie vereitelt.
Hier daher ein kleiner Einblick in die Präsentation, die wir dann hoffentlich mit einer Finissage am 8.2. beenden können.
Das Video zeigt nacheinander Arbeiten unseres Neu-Mitgliedes Anja Seidel, die sich Sylvia Pàsztor ausgesucht hat und dem Fotografen Ronald Hensel, der Thomas Bachler wählte.
Ein Filmausschnitt von David Buob (Bestandsmitglied) ergänzt Svea Duwes Chemnitzer Sonne. Katja Hoffmann Wildner ((Neumitglied) und Yuka Origasa haben eine Gemeinschaftsarbeit geschaffen und sind zudem mit einer einzelnen malerischen Arbeit (Hoffmann Wildner) sowie einer Skulptur (Origasa) vertreten.
af

Stellenausschreibung: Leitung Kommunikation gesucht!

Der Künstlerbund Dresden e.V. (KBD) sucht – idealerweise ab dem 14.2.2022 – eine:n Kolleg:in (m/w/d) für die neu geschaffene Stelle „Leitung Kommunikation“.

Der Künstlerbund Dresden ist mit über 500 Mitgliedern einer der größten Interessenverbände Bildender Künstler:innen in Deutschland und vertritt deren Interessen vor Politik und Gesellschaft.

Im Zuge einer Umstrukturierung in der Geschäftsstelle möchte der Künstlerbund auf diesem Weg seine externen und internen
Kommunikationskanäle stärken, ausbauen und weiterentwickeln.

Alle Details zur neuen Stelle finden sich hier.

Alterswerke – Kunstgeschichte(n) erzählen

Alterswere - Kunstgeschichte(n) erzählen; Foto: Matthias Lehmann

Aktuell zeigt der Künstlerbund gemeinsam mit der Albrechtsburg Meißen eine Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von 80 Bildenden Künstlerinnen und Künstlern, die 70 Jahre und älter sind. Leider ist diese bisher nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach einigem Corona bedingtem Hin und Her sieht es danach aus, als werde die Ausstellung Alterswerke doch ab 5.2. besucht werden können. Dies teilten die Staatlichen Schlösser und Gärten dem Künstlerbund am 14.1. auf Anfrage hin mit.

Neben Technik, Material und Bildgegenstand versucht die Ausstellung die beteiligten Kunstschaffenden jeweils als Persönlichkeit sichtbar werden zu lassen und so, im Gleichklang von individueller Geschichte und künstlerischem Werk, regionale Kunstgeschichte erlebbar zu gestalten.
Was prägte die Generation, welche Einflüsse und Freundschaften haben ihren künstlerischen Weg begleitetet, wo gab es Brüche? Auch wenn wir Vieles über die künstlerische Position wahrzunehmen vermögen – wenn wir uns darauf einlassen – bleibt Manches dabei unentdeckt.
Die beiden Kuratorinnen Nina Fischäss und Maren Marzilger wählten auf Basis aktuell geführter Interviews Arbeiten aus einem breiten Spektrum der Bildenden Kunst von:

Peter Albert, Hans-Jürgen Andersen, Ulla Andersson, Eva Backofen, Hermann Baldauf, Jürgen Barth, Matthias Blumhagen, Armin Bock, Peter Brunko, Angelika Brzóska, Bodo Brzóska, Gerhard Deke, Peter Doberitzsch, Friedemann Döhner, Siegwart Donat, Klaus Drechsler, Heidemarie Dreßel, Ulrich Eisenfeld, Michael Freudenberg, Frank Friedrich, Volkmar Fritzsche, Roland Gräfe, Dietmar Gubsch, Marina-Carmen Hänel, Winfried Hänel, Christiane Harig, Günter Hein, Klaus Heller, Roland Hensel, Wolfgang E. HerbstSilesius, Reinhold Herrmann, Veit Hofmann, Michael Horwath, Christa Jura, Werner Juza, Margarita Kaiser, Rudolf Kaiser, Eckhard Kempin, Meta Keppler, Christian Kirsten, Manfred Kloppert, Ulrike Kunze, Hans-Gert Kutschke, Hernando Leon, Gerda Lepke, Klaus Mand, Maria Morawitz, Roland Nagel, Christian Neuber, Elke Noßky, Gudrun Nützenadel, Helga Peter-Sternkopf, Helga Pilz, Stefan Plenkers, Gerlinde Queißer, Reinhard Sandner, Ursula Schmidt, Annerose Schulze, Peter Schulze, Gabriele Seitz, Ju Sobing, Jochen Stankowski, Günter Starke, Carola Teichmann, Aini Teufel, Renate Tost, Hartmut Trache, Max Uhlig, Michael Vogler, Peter Wackwitz, Christine Wahl, Rolf Walter, Christian (Uri) Weber, Roswitha Weihermüller, Dieter Weise, Rolf Werstler, Siegfried Winderlich, Kristine Wischniowski, Reinhard Zabka, Johannes Zepnick, Regina Zepnick.
Aufgrund des Lockdowns für Kultureinrichtungen mußte die Eröffnung ebenso wie der eigentliche Öffnungsbeginn verschoben werden. Wir hoffen nun auf einen Ausstellungsbeginn Mitte Januar.

Die parallel im Kunstverein Meißen präsentierte Ausstellung, in der Entstehungsfragmente künstlerischer Arbeiten sowie Prozessbegleitendes gezeigt werden soll, gezeigt werden kann, wird voraussichtlich bis 22.1. geöffnet sein.
(af)

Hilfsprogramme und -möglichkeiten infolge der Coronapandemie

Das „Infodesk EU-Kulturförderung“Creative Europe Desk  informiert hier über aktuelle Förderungen aus EU-Programmen und geplante Maßnahmen, die zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in und über die Coronakrise hinaus beitragen.

Unkomplizierte Hilfe können Solo-Selbständige nach wie vor über das Programm SOS FOR CULTURE, einen Zusammenschluss aus der Solidaritätsaktion des Branchenverbandes wgd (wir gestalten Dresden) und der Dresdner Stiftung Lichtblick beantragen. Hier findet sich der Antrag.

Die schriftliche Zusage der Kulturstaatsministerin, aus der zweiten Kulturmilliarde für das Programm NEUSTART KULTUR auch das Förderprogramm der Künstler*innenverbände BBK und Deutscher Künstlerbund aufzustocken, liegt dem Bundesverband der Bildenden Künstlerinnen und Künstler (BBK) vor.  Damit konnten im Rahmen des Programmes „Neustart Kultur“  bis 31.7.  2021 Anträge im Bereich „Innovative Kunstprojekte“ gestellt werden. Eine dritte Antragsphase für diesen Bereich ist nochmals ab Januar 2022 geplant.

Künstler*innen, Kultur- und Kreativschaffende, die in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, können zum einen Zahlungserleichterungen oder Zahlungsaufschub beantragen und zum anderen eine Änderungsmitteilung über das geschätzte Jahreseinkommen zu machen. Werden durch die Minderung des Einkommens die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nicht mehr erfüllt, wird bleibt der Versicherungsschutz bis auf Weiteres bestehen. Hier können Sie sich in einem Video der KSK informieren.

Die Arbeitsstipendien, die beim Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie der Kulturstiftung des Freistaates beantragt werden konnten (und in einer zweiten Runde nochmal neu aufgelegt wurden), sind beide abgelaufen.

Unterstützung im Rahmen des Härtefall-Programmes der Sächsischen Aufbaubank ist leider nicht für Freiberufler*innen sondern für Freie Träger möglich.  Wer sich dennoch darüber informieren will, kann dies hier tun.

Wer in einer akuten Notlage ist, kann sich immer an den Künstlerbund wenden.  Wir können dann etwa versuchen,  für Mitglieder, die der VG BildKunst sind, einen Antrag auf eine Einmalzahlung oder eine Rente bei der Stiftung Sozialwerk der VG BildKunst zu stellen. Denkbar sind auch weitere Anträge – bei der Stiftung Lichtblick, der Lindlau-Stiftung oder dem Bundespräsidialamt. Bitte wenden Sie sich bei absehbaren Schwierigkeiten nicht in allerletzter Sekunde an unsere Geschäftsstelle.

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ruft unter dem Titel „Keep the arts alive“ kunst- und kulturfördernde Stiftungen dazu auf, einen Fonds für öffentliche und private Kulturförderer zu bilden, der Künstler*innen unterstützt. Der BBK unterstützt diesen Aufruf.

Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt, informiert der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e. V: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

 

Eine sehr gute Übersicht zu Darlehen, Stipendien, hilfreiche Tipps u.a. findet sich auf der Seite des Landesverbandes Kreatives Sachsen:
CORONA: DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN JETZT WISSEN

Informationen auf den Seiten des Deutschen Kulturrates

Keep the arts alive! Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler – Bundesverband Deutscher Stiftungen

Online-Petition: „Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise“ – change.org

Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse für selbständige KünstlerInnen zum Corona-Virus (Inkl. Infos zu Anträgen auf Stundung oder Ratenzahlung und Anpassungen der Meldungen zum geschätzten Jahreseinkommen)

(Bitte beachten Sie, dass wir die Aktualität der Links nicht gewährleisten können!)

Moussa Mbarek: Sprache der Hände – Das Warten auf Leben

Im Rahmen der Interkulturellen Tage präsentieren wir Arbeiten von Moussa Mbarek.

Welche Freiheit hat die Kunst zwischen Religion und Politik? Welchen Einfluss hat die Kunst auf die Politik? Welchen Beitrag kann Kunst im politischen Diskurs leisten?

Moussa Mbareks Werke beschäftigen sich mit der kulturellen Vielfalt seines Volkes und dem politischen Genozid an den Tuareg. Ein nomadisches Volk, welches sich seit tausenden Jahren in der Sahara bewegt und heute in Mali, Niger, Algerien und Libyen beheimatet ist.

Außerdem sind seine Werke Ausdruck eines von politischer Diskriminierung, persönlicher Ausgrenzung und Verfolgung geprägten Lebens. Dieses ausweglose Leben und die Verschärfung der politischen Verhältnisse in seiner Heimat Libyen haben Moussa Mbarek vor fünf Jahren zur Flucht gezwungen.

Auch diese Erfahrungen spiegeln seine Bilder wieder. Der Kampf um die Anerkennung seiner Rechte als Staatenloser begleitet ihn bis zum heutigen Tag.

Eröffnung am 1. Oktober 2021 um 18 Uhr
Ausstellung vom 2.10. bis 22.11.2021

Vorbehaltlich der geltenden Corona-Bestimmungen ist dienstags und donnerstags von 9:30 – 13 und 14 – 17 Uhr sowie zu den „offenen ateliers dresden“ am 21.11. von 10 – 18 Uhr geöffnet.

Auf Grund der aktuellen Coronaverordnung wird die Ausstellung als 3G Veranstaltung stattfinden. Halten sie daher einen entsprechenden Nachweis bereit. Zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung kann die Corona-Warn-App genutzt werden. Alternativ kann die Erfassung auch analog erfolgen.

WILLKOMMEN – Zu Zweit

WOOF von Lisa Pahlke und Matthias Lehmann
Am 10.8. um 18 Uhr eröffneten wir unsere Ausstellung mit neuen Mitgliedern in einem nigelnagelneuen Format:

Fünf frisch in den Künstlerbund aufgenommene Kolleg:innen haben sich je ein Bestandsmitglied und beide gemeinsam dann Werke ausgesucht, mit denen sie sich zusammen vorstellen. Bis zum 21.9. sind nun Arbeiten folgender Künstler:innen ausgestellt:

Brian Curling + Ines Beyer
Eleonora Nanu + Ulrike Mundt
Lisa Pahlke + Matthias Lehmann
Doris Titze + Jens Küster

Moritz Jason Wippermann + Jörn Diederichs

 

Herausgekommen sind spannende Paarungen und – auf dem Foto zu sehen – sogar eine Gemeinschaftsarbeit!

Die Installation „WOOF“ von Lisa Pahlke und Matthias Lehmann  ist anlässlich unserer Ausstellung entstanden.

Kolleg:in für Midijob gesucht

Für 10 – 12 Wochenstunden sucht der Künstlerbund ab 1.10. 2021 oder später eine:n Mitarbeiter:in zur Unterstützung der Geschäftsführung und für Projektmanagement. Der Job ist zunächst befristet, hier findet sich die komplette Ausschreibung.
Wir sind gespannt und freuen uns auf interessierte Bewerber:innen!

Auch ein Minijob ist für den Monat September (ggf. auch Oktober) zu vergeben. Hier gehts v.a. um Büroorganisation und die Vorbereitung von Jurysitzungen. Hier reicht eine kurze formose Email an berufsverband@kuenstlerbund-dresden .de

Entwicklung von Exponaten zum Thema KI

Zusammen mit FSD – Fahrzeugsystemdaten GmbH Dresden schreibt der Künstlerbund Dresden die Entwicklung von Exponaten gemeinsam mit Mitarbeiter:innen der Firma aus, die sich mit dem Thema der Künstlichen Intelligenz (KI) beschäftigen.
Beteiligen können sich Mitglieder des Künstlerbundes Dresden und Künstler:innen, die über eine Arbeitsmöglichkeit für mehrere Personen im Großraum Dresden verfügen.
Die vollständige Ausschreibung findet sich hier.

Diskussionsrunde zu (Arbeits-)Bedingungen Bildender Künstler:innen

Wie sehen gute Arbeits- und Lebensbedingungen für freischaffende Künstler*innen aus? Welche Handlungsmöglichkeiten hat die Politik, um die Ist-Situation zu verbessern? Wie muss Kulturförderung weiterentwickelt werden? Was muss bei den Regelungen zu sozialen Absicherungsmöglichkeiten und der Arbeitslosenversicherung geändert werden, damit auch Künstler*innen fair daran partizipieren können? Was kann die Gesellschaft aus Modellen künstlerischer Arbeit lernen?

Darüber diskutieren am 28.7. von 19:30 – 21:30 Uhr in der Blauen Fabrik (Eisenbahnstr. 1, 01097 Dresden):

– Cindy Hammer, Tänzerin und Choreografin, go plastic company
– Christian Rätsch, Bildender Künstler, Vorsitzender des Künstlerbundes Dresden e.V.
– Milko Kersten, Dirigent, Präsident des Sächsischen Musikrates
– Erhard Grundl, kulturpolitischer Sprecher der bündnisgrünen Bundestagsfraktion
Die Moderation hat Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus inne.