Sofort- und andere Hilfsmöglichkeiten für Künstler*innen

Der Dresdner Stadtrat hat Gelder für die Soforthilfe für Kleinstunternehmen, Selbstständige, Freiberufler*innen und Künstler*innen beschlossen.
Der Antrag findet sich hier:

Als Nachweis der freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit kann der Mitgliedsausweis (Kopie) dienen.

Ebenfalls eine unkomplizierte Hilfe kann über den Branchenverband von wir gestalten Dresden beantragt werden. Die Summe ist hier abhängig von den eingegangenen Spenden und liegt aktuell bei etwa 225 €. Die Modalitäten sind hier zu finden.

Durch die massenhaften Absagen kultureller Veranstaltungen sehen sich auch viele freiberufliche Künstler*innen in ihrer Existenz bedroht. Der BBK unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrats und anderer Verbände, einen Nothilfefonds aufzulegen. Bund und Länder wollen in den nächsten Tagen hierzu konkrete Absprachen treffen.

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ruft unter dem Titel „Keep the arts alive“ kunst- und kulturfördernde Stiftungen dazu auf, einen Fonds für öffentliche und private Kulturförderer zu bilden, der Künstler*innen unterstützt. Der BBK unterstützt diesen Aufruf.

Kulturstaatsministerin Grütters hat zugesagt, Kreative nicht im Stich zu lassen: „Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen miteinbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht.“

Erste Sofortmaßnahmen wurden beschlossen. Grütters kündigte an, bei vom Bund geförderten Projekte und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, auf Rückforderungen so weit wie möglich zu verzichten. „Wir werden unsere rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, weil klar ist, dass bereits viel Engagement und Geld in diese Aktivitäten geflossen sind. Möglicherweise können hier statt analoger auch digitale Formate zum Einsatz kommen.“

Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt, informiert der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e. V: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

(Aktuelle Meldung des BBKs vom 15.03.2020)


Weitere Links zum Thema:

Aktuelle Meldung des Bundesverbandes der Bildenden Künstler*innen (15.03.2020)

Informationen auf den Seiten des Deutschen Kulturrates

Petition: HILFEN FÜR FREIBERUFLER UND KÜNSTLER WÄHREND DES “CORONA-SHUTDOWNS”

Veranstaltung: Stammtisch-Spezial “Corona & Kreativwirtschaft” von Wir gestelten Dresden (am 18.03.2020, nur mit Anmeldung!)

CORONA: DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN JETZT WISSEN – Eine Zusammenstellung von vielen Informationen und Möglichkeiten – Landesverband KREATIVES SACHSEN

Keep the arts alive! Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler – Bundesverband Deutscher Stiftungen

Spendenaufruf #SAVEYOURLOCALARTIST – Branchenverband “Wir gestalten Dresden

Online-Petition: “Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise” – change.org

Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse für selbständige KünstlerInnen zum Corona-Virus

(Bitte beachten Sie, dass wir die Aktualität der Links nicht gewährleisten können!)

DNN und KBD starten gemeinsame Aktion – JETZT BEWERBEN!

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen notwendigen und weitgreifenden Einschränkungen kann Kunst gegenwärtig nicht in Galerien oder Museen gezeigt und angeschaut werden. Für die Künstler*innen bedeutet das einen erheblichen Verlust an Öffentlichkeit und natürlich auch den Ausfall von Einnahmen durch den Verkauf ihrer Werke.

Die Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) werden deshalb in Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund e.V. Dresdner Künstler*innen Öffentlichkeit bieten und den Leserinnen und Lesern Werke vorstellen. Sollten sich Kunstinteressierte für das präsentierte Werk oder/und weitere Arbeiten der Künstler*innen interessieren und diese erwerben wollen, vermitteln KBD und DNN den Kontakt.

Die Präsentation erfolgt auf unbestimmte Zeit, wöchentlich werden die vorzustellenden Werke per Los gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



Was brauchen wir – der Künstlerbund Dresden – dazu von Ihnen, sofern Sie sich beteiligen möchten? Zunächst:

Jede*r professionelle Bildende Künstler*in (Nachweise der Professionalität erforderlich) kann ein (!) Werk bzw. eine Abbildung davon einreichen. Die Einreichung muss persönliche Angaben und einen Nachweis der Professionalität (Mitgliedschaft im Berufsverband oder Kopie eines Diploms) enthalten. Sie muss zudem kostenfrei abdruckbar sein, digital eingereicht werden und darf max. eine Dateigröße von 5 MB haben.

Weitere Angaben wie im nachfolgenden Formular:




Name dessen, der/die das Foto gemacht hat und - sofern nicht Sie selbst fotografiert haben - eine Abdruckgenehmigung des/der Fotografin/des Fotografen und eine Angabe dazu, ob er oder sie in der VG Bild-Kunst ist:




Ich bin Mitglied im Künstlerbund Dresden e. V.


Ja, ich bin Mitgleid bei der VG Bildkunst

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.

Aktuelle Maßnahmen des KBD auf Grund der Corona-Pandemie

Auf seiner Sondersitzung am 16. März 2020 hat der Vorstandsvorsitz gemeinsam mit der Geschäftsführung folgende Maßnahmen getroffen:

  • In Hinblick auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen und Mitglieder bleibt die Geschäftsstelle bis auf weiteres geschlossen! Telefonisch ist sie für Belange und Anfragen  donnerstags von 9.30 – 13 und 14 – 17 Uhr oder per Anrufbeantworter erreichbar. Der Anrufbeantworter wird regelmässig abgehört, alternativ wird jedoch der Kommunikationsweg via E-Mail empfohlen.
  • Bis auf Weiteres werden alle unsere eventuellen Veranstaltungen und Aktionen (Gesprächsrunden, Interviews, Aktzeichnen, etc.) abgesagt.
  • Falls es einigen der Mitglieder auf Grund einer finanziellen Notlage momentan nicht möglich ist, die Mitgliedsbeiträge fristgerecht zum 31.3. zu entrichten, bieten wir nach Absprache auf Kulanzbasis  verschiedene Möglichkeiten der Zahlung an (Raten, Teilbeiträge, etc.). Nachfragen können gerne per E-Mail oder Telefon an die Geschäftsstelle gerichtet werden.
  • Unter: “Sofort- und andere Hilfsmöglichkeiten für Künstler*innen” versucht die Geschäftsstelle aktuell über die verschiedenen Entwicklungen bzgl. finanzieller Nöte, möglichen Ansprüchen, Fonds, Petitionen, etc. der Bildenden Künstler*innen zu informieren und weiterführende Links anzubieten.
  • Wir bitten die Mitglieder uns konkret mitzuteilen, ob sie auf Grund der Corona-Krise und der sich verschlechternden Auftragslage in der Kultur- und Kreativwirtschaft, in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Viele Künstler*innen sind auch auf Nebenjobs, oft ebenfalls im Kulturbereich zu verorten, angewiesen. Diese Brotjobs sind zum Teil schon weggebrochen oder stehen vor dem Aus. Diese Angaben werden gesammelt, um Forderungen an die Politik zu formulieren. berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de
  • Auf Grund zahlreicher Schließungen von Museen, Absagen von Veranstaltungen und Ausstellungen ist und wird die Sichtbarkeit von Kultur und Kunst im gesellschaftlichen und öffentlichen Leben von Tag zu Tag geringer. In unserer Sondersitzung haben wir über diverse (digitale) Formate und Konzepte gesprochen, um die Kunst und ihre Akteur*innen in der kommenden Zeit sichtbar zu halten! Darüber informieren wir zu gegebener Zeit weiter.  Erste Hilfsmöglichkeiten, sofern Sie unter Quarantäne gestellt wurden, können ggf. hier recherchiert/beantragt werden:
    https://www.kreatives-sachsen.de/2020/03/12/corona-das-muessen-kultur-und-kreativwirtschaftsunternehmen-jetzt-wissen/

Hinsichtlich der Nachfragen zu Entscheidungen der Jury zur Ausstellung in der Städtischen Galerie ist aufgrund der hohen Bewerber*innezahl noch keine finale Entscheidung möglich gewesen. Selbstverständlich informieren wir sowohl Beteiligte als auch diejenigen, die nicht zum Zuge konnten.

Ihnen und Euch: Danke für das Verständnis und gute Gesundheit!
Freundliche Grüße,

Vorstand des Künstlerbundes Dresden e.V.

 

 

Corona-Pandemie – Hilfe auch für freischaffende Künstler*innen

Durch die massenhaften Absagen kultureller Veranstaltungen sehen sich auch viele freiberufliche Künstler*innen in ihrer Existenz bedroht. Der BBK unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrats und anderer Verbände, einen Nothilfefonds aufzulegen. Bund und Länder wollen in den nächsten Tagen hierzu konkrete Absprachen treffen.

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ruft unter dem Titel „Keep the arts alive“ kunst- und kulturfördernde Stiftungen dazu auf, einen Fonds für öffentliche und private Kulturförderer zu bilden, der Künstler*innen unterstützt. Der BBK unterstützt diesen Aufruf.

Kulturstaatsministerin Grütters hat zugesagt, Kreative nicht im Stich zu lassen: „Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen miteinbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht.“

Erste Sofortmaßnahmen wurden beschlossen. Grütters kündigte an, bei vom Bund geförderten Projekte und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, auf Rückforderungen so weit wie möglich zu verzichten. „Wir werden unsere rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, weil klar ist, dass bereits viel Engagement und Geld in diese Aktivitäten geflossen sind. Möglicherweise können hier statt analoger auch digitale Formate zum Einsatz kommen.“

Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt, informiert der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e. V: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

(Aktuelle Meldung des BBKs vom 15.03.2020)


Weitere Links zum Thema:

Aktuelle Meldung des Bundesverbandes der Bildenden Künstler*innen (15.03.2020)

Informationen auf den Seiten des Deutschen Kulturrates

Petition: HILFEN FÜR FREIBERUFLER UND KÜNSTLER WÄHREND DES “CORONA-SHUTDOWNS”

Veranstaltung: Stammtisch-Spezial “Corona & Kreativwirtschaft” von Wir gestelten Dresden (am 18.03.2020, nur mit Anmeldung!)

CORONA: DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN JETZT WISSEN – Eine Zusammenstellung von vielen Informationen und Möglichkeiten – Landesverband KREATIVES SACHSEN

Keep the arts alive! Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler – Bundesverband Deutscher Stiftungen

Spendenaufruf #SAVEYOURLOCALARTIST – Branchenverband “Wir gestalten Dresden

Online-Petition: “Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise” – change.org

Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse für selbständige KünstlerInnen zum Corona-Virus

(Bitte beachten Sie, dass wir die Aktualität der Links nicht gewährleisten können!)

Zu arm für die Grundrente

„Lebensleistung verdient Respekt.“ Stimmt. Das gilt für alle. Auch für Kreative. Mit der nun bekannt gewordenen zweiten Bedingung für den Bezug von Grundrente wird vielen von ihnen genau dieser Respekt jedoch versagt werden.

Zusätzlich zu den mindestens 33 Jahren Beitragszeiten in der Rentenversicherung muss in diesen Zeiten auch noch ein Mindesteinkommen von mindestens 30 % des bundesweiten Durchschnittseinkommens erwirtschaftet werden. Wer darunter liegt, fällt durchs Raster.

Das bundesweite Durchschnittseinkommen lag 2018 bei 37.873 €. Bildhauer*innen in der Künstlersozialkasse hatten im gesamten Jahr 2018 durchschnittlich ein künstlerisches Einkommen von 11.668 €, Maler*innen von 12.253 €; Konzeptkünstler*innen von 9.389 € und  Performancekünstler*innen von 9.207 € erwirtschaftet.

Sehr viele werden absehbar nicht das Drittel des bundesweiten Durchschnittseinkommens (12.624 €) erreichen, selbst wenn sie 35 Jahre lang Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben!
Künstlerisches Einkommen unterliegt großen Schwankungen. Viele Künstler*innen mit klassischen Erwerbsbiografien werden aus objektiven Gründen diese beiden Hürden nicht gleichzeitig nehmen können – diese Bedingungen widersprechen schlicht der gelebten künstlerischen Realität und schließen daher viele Kreative von der Grundrente aus.

Die Bundesregierung will entsprechend ihrer Begründung mit der Mindestgrenze diejenigen von der Grundrente ausschließen, deren Einkommen „lediglich die Bedeutung eines ergänzenden Einkommens“ hat; sie nennt Minijobber als Beispiel. Viele Künstlerinnen und Künstler waren aber 35 Jahre voll berufstätig und erreichen dennoch nicht das verlangte Mindesteinkommen in dieser Zeit. Diese Arbeit mit Nebentätigkeit gleichzustellen degradiert die Lebensleistung derjenigen, die Kunst und Kultur schaffen und damit fundamental zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen, jedoch immer noch nicht adäquat vergütet werden.

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler fordert daher die Bundesregierung, die Abgeordneten des Bundestags und den Bundesrat auf, diese zweite Hürde auf maximal 10 % des Durchschnittseinkommens abzusenken – orientiert am Mindesteinkommen, das mit gutem Grund (!) Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ist.

Auch für Kreative gilt: „Arbeit muss sich lohnen – auch in der Rente.”

(Aus der Pressemitteilung des BBKs vom 29.01.2020)


Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BBK) fordert gemeinsam mit anderen Künstlerverbänden in einem Appell, diese zweite Hürde auf maximal 10 % des Durchschnittseinkommens abzusenken – orientiert am Mindesteinkommen, das mit gutem Grund (!) Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ist.

Hier können Sie mitunterzeichnen!

SCREENING: „Girl, you should smile more“.

Im Rahmen der 1. Lange Nacht der Frauen* in Dresden zeigt der Künstlerbund Dresden die performative Videoarbeit der Dresdner Künstlerin Lisa Maria Baier mit dem Titel „Girl, you should smile more“.

Bereits einige Tage zuvor am Internationalen Frauentag am 8. März 2020 gezeigt, besteht die Arbeit aus zusammengesetzten Clips von Frauen, welche an Orten ihrer Wahl aus Gründen ihrer Wahl schreien. So kurz oder so lang sie wollen. Ob in Gruppen oder allein.

Die Künstlerin sagt über Ihre Arbeit selbst:

„Wertvolle Qualitäten von Frauen werden im allgemeinen auf soziale Kompetenzen runtergebrochen. So gehören Kommuniktionsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Unkompliziertheit zu den am meist geforderten Eigenschaften einer Frau. Frauen werden nicht mit diesen Eigenschaften geboren. Vielmehr wachsen sie in vorherrschende Rollenbilder hinein und die – das beweisen die Klischees über Frauen – sehen sie als familienbewusst und emotional.

Welche Anstrengung es bedeutet dies Tag für Tag, ob im Arbeitsalltag oder in Freundes-und Familienkreis mit Konsequenz durchzuziehen, können nur Frauen verstehen. Doch jede hat das Recht darauf schlechte Laune zu haben, zornig zu sein und „kompliziert“. Das ist wichtig um Grenzen zu demonstrieren. Ein Schreien dient dann zum Beispiel der Erlangung der Dominanz, der Einschüchterung oder der Verteidigung. Auch eine intensive Aufforderung zum Handeln kann durch Schreien geäußert werden. Auf alle Fälle ist ein Schrei ein ehrliches, persönliches Signal, welches sich nicht fälschen lässt.“

Lisa Maria Baier wurde 1988 in Görlitz geboren und studiert seit 2010 an der HfBK Dresden. Seit 2017 ist sie Meisterschülerin bei Prof. Wolfram Adalbert Scheffler. Für Aufsehen sorgte ihr Projekt „Art for Humanism“ das 2019 im Lipsiusbau in Dresden stattfand. In dieser Aktionswoche wurden über 200 „gespendete“ Kunstwerke aus der ganzen Welt ausgestellt und es fanden verschiedene Diskussionsrunden und Gastvorträge (u.a. mit Aktionskunst-Kollektiv „PENG!“) statt. So wollten sich Kunstschaffende aus der ganzen Welt gegen die rechte Wende in Kultur und Gesellschaft positionieren.

Wir freuen uns über möglichst viele Besucher*innen am 13. März 2020 von 18 bis ca. 20 Uhr in der Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 34 (Eingang Ritterstraße)!

Mehr Informationen zur Künstlerin erhalten Sie unter: https://www.lisamariabaier.de/

(Bild: Philine Schlick, Neustadtgeflüster)

Gesprächsrunden für Bildende Künstler*innen

Projekte im Ausland, Erfahrungsaustausch zu Galerievertretungen und sicher auch: Probleme infolge der Pandemie?

Es gibt Unmengen an Themen, über die sich Künstler*innen gern mal austauschen möchten. Unser erster Termin dieser lockeren monatlichen Gesprächsrunde in unserem Seminarraum fand bereits statt. Die nächste Veranstaltung ist für den Mai geplant. Am 14.5. um 13 Uhr geht es nochmal um das Thema “(Allein-)Erziehende und Reisestipendien”?

Interessierte, die Ideen für ein Thema sowie einen Vorschlag für einen Termin haben und dann auch die Verantwortung für den Nachmittag oder Abend übernehmen (Stühle stellen, falls nötig: Gesprächsleitung u.Ä.), melden sich gern in der Geschäftsstelle.

Instagram als Möglichkeit der künstlerischen Selbstvermarktung

Weiterbildung für Künstler*innen

Weiterbildung für Bildende Künstler*innen
Am 21.2. bietet der Künstlerbund Dresden e.V. von 17 Uhr im  Seminarraum der Geschäftsstelle KBD (Hauptstraße 34, Dresden) eine Veranstaltung an, die sich mit dem Onlinedienst Instagram beschäftigt.
Der Künstler Christian Rätsch erläutert und demonstriert dabei v.a. die folgenden Punkte:

1. Was ist Instagram, wie richte ich ein (künstlerisches) Nutzer-Profil ein? Worin bestehen Unterschiede zwischen privatem und Business-Profil Funktionen der App
2. Wie erreiche ich mein Publikum?  Anderen Nutzer*innen/Institutionen folgen , Prinzipien und Funktionsweisen von: Hashtags und @-Mentions

Nach einer Pause geht es im zweiten Teil um die Frage
Was möchte ich zeigen? Was sind die verschiedenen Wege, Instagram künstlerisch zu nutzen. Wie kann ich es als Erweiterung bereits bestehender Marketingmöglichkeiten (eigene Webseite) genutzt nutzen.
Darüber hinaus geht es innerhalb der Veranstaltung um rechtliche Fragen (Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Abtretung der Nutzungsrechte an Instagram/facebook).

Die Veranstaltung dauert ca. zwei bis drei Stunden. Sie kostet für Mitglieder des Künstlerbundes 5 €, für Gäste 10 €.

 

30 Jahre Künstlerbund: Ausschreibung zur Ausstellung in der Städtischen Galerie

Anlässlich des 30jährigen Bestehens des Künstlerbundes Dresden e.V. im kommenden Jahr plant der Künstlerbund Dresden in Kooperation mit der Städtischen Galerie Dresden eine Ausstellung in den Räumen der Städtischen Galerie vom 6.6. bis 6.9.2020 in Dresden.

Neben dem historischen Kontext des Jubiläums geht es darum, die vielfältigen künstlerischen Positionen innerhalb des Künstlerbundes zu zeigen. Es ist daher geplant, den Ausstellungsraum (Areal für Sonder- und Wechselausstellungen) in fünf Bereiche zu gliedern. Jedem dieser Bereiche ist gedanklich eine Farbe zugeordnet. Diese Farbe sollte sich inhaltlich oder farblich in den künstlerischen Arbeiten widerspiegeln. Es handelt sich um die Farben Weiß, Gold, Pink, Grün, Schwarz. Alle künstlerischen Richtungen und Gattungen sind zur Ausschreibung zugelassen und erwünscht.

Die Mitglieder des Künstlerbundes Dresden e.V. konnten sich bis zum 15.2.2020 für die Ausstellung in der Städtischen Galerie mit einer oder zwei Arbeiten bewerben.

Über die Auswahl der Arbeiten entscheidet eine Fachjury Ende Februar 2020. Die Benachrichtigungen sind bis Anfang April vorgesehen.

DIE BEWERBUNGSFRIST IST ABGELAUFEN!

WIR BEDANKEN UNS BEI ALLEN BEWERBER*INNEN!


 

Mail Art-Projekt zum 30. KBD-Geburtstag

Anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums 2020 hat der Künstlerbund Dresden e.V. unter der Federführung zweier seiner Mitglieder – Katharina Lewonig und Jana Morgenstern – zur Teilnahme an einem künstlerischen Projekt eingeladen.

Nun ist die Anmeldephase zum Mail Art-Projekt abgeschlossen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die im Rahmen einer unserer beiden Geburtstagsausstellungen gezeigt werden.

Am 17.6. eröffnet Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch im Anschluss an die Mitgliederversammlung des KBD – voraussichtlich gegen 19 Uhr – die Ausstellung im Kulturrathaus der Landeshauptstadt, Königstrasse 15.