Mitglied sucht ehrenamtliche Unterstützung bei Projektidee

Unser Mitglied Margarita Kaiser hat uns die Projektidee einer „Straßengalerie“ Bildender zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum vorgestellt. Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zur Kunst im öffentlichen Raum zu liefern, Kunstschaffende durch Sichtbarkeit zu würdigen, den Betrachtenden ein besonderes Erlebnis zu schenken und den öffentlichen Raum mit Bildender zeitgenössischer Kunst attraktiver zu gestalten und aufzuwerten.
Die Vision der Projektskizze wurde im Vorstand als grundsätzlich positiv angesehen. Für ein weiteres Verfolgen und auch für eine mögliche Unterstützung bei der Gewinnung zusätzlicher notwendiger Partner:innen und Fördernder für die Umsetzung, muss die Projektidee jedoch in ein tragfähiges Konzept angepasst und verfeinert werden.

Die Kollegin sucht vor diesem Hintergrund Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die auf ehrenamtlicher Basis gerne an der Ausarbeitung eines vollumfänglichen Konzeptes für die Umsetzung einer „Straßengalerie“ mitarbeiten möchten. Eine Vorstellung der Projekt-Idee finden Sie hier:

https://www.kuenstlerbund-dresden.de/wp-content/uploads/2021/04/Strassengalerie_MKaiser.pdf

Das Dokument kann auch in der Geschäftsstelle abgeholt werden, aufgrund der Pandemie kann aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich gerne bei Frau Kaiser telefonisch oder per Mail melden: Telefon: 0351 – 3100 952; E-Mail: m.r.kaiser@gmx.net

Eigenständiges Atelier in Ateliereinheit in Dresden-Neustadt

Antje Guske sucht eine_n Künstler_in, der/die gerne in ihrer Ateliereinheit ein eigenständiges Atelier mit Gemeinschaftsräumen (Küche, WC) anmieten möchte. Die gesamte Einheit umfasst 79 m² im Ladengeschäft/EG Hoyerswerdaer Str. 31 in der Dresdner Neustadt.

Es gibt zwei Arbeitsräume zzgl. Gemeinschaftsräume: komplett ausgestattete Küche und WC-Raum mit Waschbecken und Fenster. Der Raum ist hell, hat hohe Decken und rückseitig einen Zugang zu einem großen Garten. Die Raumaufteilung ist variabel, es können unterschiedliche Größen genutzt werden, nach Absprache. Der Preis liegt von 200,- € (kleinste Variante) bis 350,- € (das wäre die Hälfte) inkl. Strom und Nebenkosten. Zentralheizung, sehr gute ÖNVP Anbindung. Wer Interesse hat, kann sich direkt mit Antje Guske per Mail in Verbindung setzen: Antje Guske: mailgus@web.de

Passepartout – Schneidemaschine abzugeben

Eine Erfurter Tischlerwerkstatt hat hochwertige eine Passepartoutschneidemaschine (1,10 x 1,10m) ist abzugeben, da die Werkstatt keine Rahmungen mehr anbietet. Preis ist Verhandlungssache. Das Gerät müßte auch abgeholt werden.
Anfragen bitte an Gunnar Schneider: 0172 3618080

Atelier-Zoom-Talk 2021

Gerade in Zeiten der unfreiwilligen Isolation ist eine Vernetzung und die Aufrechterhaltung des künstlerischen Austausches schwierig. Es fehlt an Veranstaltungen, Vernissagen und der Möglichkeit des spontanen Aufeinandertreffens.

Daher möchten wir den Mitgliedern des Künstlerbundes Dresden und Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Dresden einmal monatlich die Möglichkeit bieten, an einem Online Meeting in Form eines offenen Diskussionsabends teilzunehmen.

Dabei stellt ein*e Künstler*in jeweils am zweiten Dienstag eines Monats die persönliche Arbeit vor.

Nach dem ersten Atelier-Zoom-Talk mit der Dresdner Malerin und Grafikerin Leonore Adler dürfen wir nun am 11.5. Oskar Staudinger vor die Kamera bitten. Die nachfolgenden Termine bestreiten  Reinhard Zabka (8.6.) und Michaela Möller (13.7.).

Da die Zahl der Teilnehmenden auf 15 begrenzt ist, geht es nach der Reihenfolge der Anmeldungen.  Diese werden bis maximal fünf Tage vorher unter  berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de entgegen genommen.

Sofern noch freie Platze vorhanden sind, erhalten Sie  dann den Zoom-Link für den Online-Zugang.

Wir freuen uns über interessierte Talker*innen und darauf mit Ihnen und Euch ins Gespräch zu kommen. Wer ebenfalls Interesse hat, sich in seinem Atelier vorzustellen, kann sich gern melden.

(af)

Werkdatenbatenbank Bildende Kunst – Protest gegen den Förderstopp

Aufgrund der Tatsache, dass das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus kein Budget für die Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen im Entwurf des kommenden Doppelhaushaltes eingestellt hat, hat der Landesverband Bildende Kunst Sachsen (LBK) in einem offenen Brief an Frau Staatsministerin Barbara Klepsch reagiert und gegen die Entscheidung protestiert.

Zusammen mit dem LBK und den Regionalverbänden hat sich der Künstlerbund Dresden nun an einer Postkartenaktion beteiligt, mit der auf das Projekt hingewiesen und aufgefordert wird, sich für den Erhalt einzusetzen. Dabei können Absender_innen entscheiden, an welche_n Fraktionsvorsitzende_n die Karte adressiert wird.
(af)

WILLKOMMEN – Neue Mitglieder 2021

Anita Rempe: Gefahr. Öl/LW, 2021

Die zweite WILLKOMMEN-Ausstellung dieses Jahres ist seit 29.3. in der Geschäftsstelle zu sehen. Sie zeigt Druckgrafik von Biliana Vardjeva-Winkler, in fotografisches Triptychon von Steffen Lipski und zwei malerische Arbeiten von Nancy Hammermeister.  Anita Rempe stellt sich mit vier Klein- und Mittelformaten vor, die allesamt in Öl auf Leinwand gearbeitet sind.

Biliana Vardjeva-Winkler

 

Nancy Hammermeister

 


Steffen Lipski

 


Sebastian Behner-Bestier

Zwei verschiedene Techniken hat Sebastian Behner Bestier gewählt: Er stellt sich mit einer kleinen Plastik sowie einem großformatigen malerischen Werk vor.

Ob bzw. ab wann ein Besuch vor Ort möglich ist, hängt von den jeweils aktuell geltenden Corona-Bestimmungen ab. Derzeit können entsprechend dem Hygienekonzept des KBD Termine für Besuche vergeben werden. Dazu  wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.
(af)

Online-Beratung zu Künstler_innen in Not

Nach der Online-Beratung des Künstlerbundes Dresden mit dem Branchenverband „Wir gestalten Dresden“ (WGD) zu konkreten Corona-Hilfen geht es einen Monat später, am 13.4. um  „Antragsmöglichkeiten für Künstler_innen in Not“

Über das Bundespräsidialamt, das Sozialwerk der Verwertungsgesellschaft BildKunst und einige wenige Stiftungen können Renten oder Einmalzahlungen für Künstler_innen in akuten Notlagen beantragt werden. Antje Friedrich (KBD) informiert über die Voraussetzungen um als Künstler_in selbst oder über den Künstlerbund entsprechende Anträge stellen zu können.

Eine Voranmeldung sowie ein Internetanschluss und die entsprechenden Voraussetzungen (Mikro, Lautsprecher, schnelles Internet usw.) für die Teilnahme an einer Online-Konferenz erforderlich.

Online-Sprechstunde Corona-Hilfen

Am 9.3. sowie 13.4. , jeweils von 17 – 18:30 Uhr bietet der Künstlerbund Dresden Online-Beratungen für Bildende Künstler_innen an.

Gemeinsam mit dem Branchenverband „Wir gestalten Dresden“ (WGD) geht es am 9.3. um Corona-Hilfen.

Claudia Muntschick (WGD/Kreatives Sachsen), Torsten Rommel (KBD) informieren und beantworten Fragen zu Möglichkeiten von Soforthilfe- und weiteren Unterstützungsmaßnahmen für Künstler_innen in der Corona-Krise: Welche Maßnahmen können Freischaffende, Soloselbständige und Unternehmen der Bildenden Kunst beantragen? Welche Corona-Hilfen kommen in Frage und wie ist die jeweilige Erfahrung mit den verschiedenen Programmen? Die Sprechstunde bietet eine Orientierung durch den Maßnahmendschungel und gibt die Möglichkeit zum Austausch zu aktuellen Corona-Hilfen.
Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, ist eine Voranmeldung erforderlich. Außerdem müssen Sie über einen Internetanschluss und die entsprechenden Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Online-Konferenz verfügen.

Einen Monat später, am 13.4. ist das Thema der Online-Beratung „Antragsmöglichkeiten für Künstler_innen in Not“

Über das Bundespräsidialamt, das Sozialwerk der Verwertungsgesellschaft BildKunst oder einige wenige Stiftungen können Renten oder Einmalzahlungen für Künstler_innen in akuten Notlagen beantragt werden. Antje Friedrich (KBD) informiert über Möglichkeiten und Voraussetzungen um als Künstler_in selbst oder über den Künstlerbund entsprechende Anträge stellen zu können.

Auch hier eine Voranmeldung sowie ein Internetanschluss und die entsprechenden Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Online-Konferenz erforderlich.

„Tag der Druckkunst“ am 15.3. 2021

Der Bundesverband der Bildenden Künstlerinnen und Künstler (BBK) ruft auch für das Jahr 2021 zu einem Tag der Druckkunst auf

Am 15. März 2021 (und in der Woche davor und danach) können Künstler*innen, Druckwerkstätten, Museen, Kunstvereine, Kunsthochschulen und andere Akteure in Veranstaltungen wie Symposien, Ausstellungen oder Kursen künstlerische Drucktechniken präsentieren und vermitteln. Damit würdigen sie dieses immaterielle Kulturerbe, das seit dem 15. März 2018 im entsprechenden bundesweiten Verzeichnis der Deutschen UNESCO-Kommission verzeichnet ist.

Der BBK-Bundesverband unterstützt die Veranstaltungen:

  • mit der projekteigenen Internetseite www.tag-der-druckkunst.de, über die ab 1. Januar 2021 Veranstaltungen angemeldet werden können
  • mit einer projekteigenen Facebook-Seite, über die Posts zum Thema und zu allen Veranstaltungen geteilt werden
  • mit gedruckten Aufklebern und Flyern
  • mit überregionaler Medienarbeit

Nachfragen und Anregungen bitte an post@bbk-bundesverband.de. (pm)

Die neue „Leitlinie Ausstellungsvergütung“ ist verfügbar

Der Bundesverband Bildende Künstlerinnen und Künstler hat  eine Aktualisierung der Leitlinie Ausstellungsvergütung erarbeitet. Diese ist seit Anfang Februar 2021 verfügbar. Sie bietet für Künstler*innen eine Verhandlungsgrundlage und weist Veranstalter*innen und Institutionen den Weg zur angemessenen Vergütung der Leistungen von Künstler*innen im Zusammenhang mit Ausstellungen. Sie definiert Anwendungsbereich und Kriterien und bietet Musterberechnungen und einen Mustervertrag.

Bildende Künstler*innen sind überdurchschnittlich qualifiziert. Im Schnitt absolvieren etwa 80 Prozent ein Studium an einer Kunstakademie oder Fachhochschule. Im Jahr 2019 lag das Jahreseinkommen bei 60 % der Bildenden Künstler*innen unter 5.000 Euro und weitere 35% verdienten immer noch weniger als 20.000 Euro. Das ist zu wenig. Un- und unterbezahlte künstlerische Leistungen sollten der Vergangenheit angehören!

Die Folgen der Corona-Pandemie haben noch deutlicher gemacht, wie dramatisch es um die Einkommenssituation Bildender Künstler*innen bestellt ist: Künstlerische Einkommen müssen Teil des Kunstbetriebes werden und nachhaltig gesichert werden. Eigentlich schon seit vielen Jahren, aber spätestens jetzt muss kontinuierlich und gemeinsam auf allen Ebenen – in Bund, Ländern und Kommunen – die angemessene Vergütung künstlerischer Leistungen thematisiert werden und beispielsweise eine Bindung von Fördermittelvergaben an eine leistungsgerechte Bezahlung folgerichtig.

Die Leitlinie Ausstellungsvergütung gibt es sowohl in gedruckter Fassung als auch hier zum Download. Eine gedruckte Version wird allem BBK-Mitgliedern automatisch zugesandt. (tr)