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Die neuen Reisestipendien sind da
Seit vielen Jahren besteht zwischen der Landeshauptstadt Dresden und ihren Partnerstädten ein reger Künstleraustausch. Die Reisstipendien ermöglichen euch einen Arbeitsaufenthalt in Breslau, Hamburg, Norwalk, Rotterdam, Salzburg, Straßburg oder Tainan.
Hier geht es zu den
Reisestipendium in Taiwan
In Zusammenarbeit mit Texture Printmaking Studio schreibt das Amt für Kultur und Denkmalschutz ein Reisestipendium nach Tainan in Taiwan/R.O.C. aus.
Das Stipendium ist Teil eines Austauschprogramms mit der Grafikwerkstatt Dresden und dem Kunst- und Kulturverein Alte Feuerwache Loschwitz, im Frühjahr 2026 findet ein vergleichbares Programm für eine/n Künstler/in aus Taiwan in Dresden statt.
Die Daten:
- Arbeitsaufenthalt für vier Wochen mit der Arbeitsmöglichkeit Texture Printmaking Studio Tainan
- Kostenfreie Unterkunft in Tainan/R.O.C
- Reise- und Materialkostenpauschale in Höhe von 1.500 EUR
- Reisezeitraum voraussichtlich im Oktober 2026
Die Voraussetzungen:
- Abgeschlossene künstlerische Ausbildung
- Künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Druckgrafik
- Wohnsitz in Dresden
- Englischkenntnisse sind erforderlich
Die Bewerbung:
Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
Kurzbiografie, Motivationsschreiben mit Bezug zu Taiwan, Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Arbeit, Projektbeschreibung (max. 1-2 Seiten) nur als PDF-Portfolio – keine Weblinks, mit einer Maximalgröße von 10 MB. Einzureichen bei:
Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz,
Herrn Martin Chidiac, E-Mail: kultur-denkmalschutz@dresden.de
Rückfragen unter Telefon: (03 51) 4 88 89 33
Bewerbungsschluss: Do, 05. Dezember 2025
Die Entscheidung:
Eine Jury aus Vertreter*innen des Amtes für Kultur und Denkmalschutz und Dresdner Künstler*innen sichten die eingereichten Bewerbungen und wählen den/die Künstler*in aus, der/die dem Texture Printmaking Studio Tainan vorgeschlagen wird. Dabei bleibt die endgültige Entscheidung der einladenden Institution vorbehalten. Das Ergebnis wird voraussichtlich Ende Dezember 2025 bekanntgegeben. Ob das Stipendium tatsächlich realisiert werden kann, richtet sich nach den jeweils aktuellen Reisebestimmungen und dem Haushaltsbeschluss des Dresdner Stadtrates.
WILLKOMMEN! Neue Besen – Alte Hasen | 03/2025
Musik von Avo Pärt, ein gemeinsames Interesse an Schwarz-Weiß und die Begeisterung, unterschiedliche Ebenen der Wahrnehmung in einen Dialog zu setzen – das ist der Kitt, der unsere drei Tandem-Paare beim dritten WILLKOMMEN in diesem Jahr eint. Wir laden ein, vor Ort zu entdecken und den sechs Künstler:innen persönlich zu begegnen.
Der in Singapur geborene Künstler Raphael Ng ist im Bereich der performativen Zeichnung heute in Dresden Zuhause. Bei seinen jüngsten Experimenten, Klang durch die Intensität von Kohlestiften und chinesischer Tusche sichtbar zu machen, sprachen ihn die großformatigen Arbeiten von Doris Titze nicht nur ihres gemeinsamen Mediums, der Holzkohle wegen an. Bei genauerer Beschäftigung mit Titzes Zeichenserien wurde ihm schnell klar, dass sie wie er mit Musik arbeitet. Die Frage, wie sich ein Linien-Rhythmus ins Blatt schreiben kann, um Gehörtes wiederzugeben, ohne es zu illustrieren, ist ein Gegenstand ihrer Begegnung in der Visualisierung von musikalischen Kompositionen des estnischen Komponisten Avo Pärt.
Architektonisch-räumliche Konfigurationen, Atmosphären und Erinnerungen bilden den wichtigsten Ausgangspunkt für die Suche nach grundlegenden ästhetischen Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien in der Arbeit von Alexandra Schewski. Für ihren Start im Künstlerbund stellt sie sich Stefanie Busch an die Seite, der sie schon seit ihrer Begegnung an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste mehr als nur freundschaftlich verbunden ist. Die beiden tauschen sich jetzt, für dieses Willkommen!, erneut auch künstlerisch aus. Und gleichwohl sie ein gemeinsames Interesse am Schwarz-Weiß, am Fotografischen, am Material und am Raum eint, so eröffnet der Umgang mit diesen Fixpunkten doch jeweils ganz unterschiedliche Universen.
Unterschiedliche Ebenen der Wahrnehmung in einem spannungsreichen Dialog zu setzen, das beschreibt unser Neu-Mitglied Juliane Vowinckel als Verbindung ihres Werks mit dem der von ihr gewählten Tandem-Partnerin Anne Rosinski. Während letztere flüchtige Momente und emotionale Landschaften auf dem Papier verdichtet, hält Vowinckel mit ihren Keramikaugen den Moment des Sehens selbst fest. Die Fragilität der gezeichneten Umgebung trifft so auf die materielle Präsenz des Wahrnehmens, wodurch ein intensives Nachdenken über das Zusammenspiel von Außenwelt und Innenleben entsteht.
© Juliane Vowinckel: CU IV, Steinzeug, 24x24x18 cm, 2023
Willkommen! Neue Besen – Alte Hasen 2025/03
Raphael Ng & Doris Titze
Alexandra Schewski & Stefanie Busch
Juliane Vowinckel & Anne Rosinski
Ausstellung: 13.11. – 11.12.2025 (verlängert bis 05.02.2026), Öffnungszeiten während der regulären Geschäftszeiten oder nach terminlicher Vereinbarung.
Vernissage: 13.11.2025, 18 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle (Hauptstr. 34, 01067, Dresden)
Unsere Räume sind nicht barrierefrei.
Ateliergespräch: Dr. Agnes Matthias unterhält sich mit Karen Weinert
Am 8. November unterhält sich Dr. Agnes Matthias (Kunsthistorikerin, Deutsche Fotothek, SLUB Dresden) mit Karen Weinert – in ihrem Kunstraum.
Karen Weinert ist Fotografin, Ausstellungsmacherin und Verlegerin. Im Jahr 2003 gründete sie den Kunstraum bautzner 69, einen Ort der Fotografie und des Austausches.
Gemeinsam mit Dr. Agnes Matthias wird Karen Weinert ihre fotografisch-bildnerische Arbeit reflektieren, Werkgruppen erläutern sowie über ihren künstlerischen Werdegang sprechen.
Die Entstehung, sowie ihre kuratorische Arbeit im Ausstellungsraum bautzner 69, wird ein weiteres Thema an diesem der Fotografie gewidmeten Abend sein.
Als Gesprächspartnerin ist Dr. Agnes Matthias geladen, deren Fachgebiet die Fotografie in ihrer Arbeit in der SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) ist.
Karen Weinert und Agnes Matthias verbindet eine langjährige Freundschaft und enge Zusammenarbeit; so ist Agnes Matthias eine fundierte Kennerin der künstlerischen Arbeiten von Karen Weinert.
Was: Ateliergespräch | Dr. Agnes Matthias spricht mit der Künstlerin Karen Weinert in dem von ihr begründeten Kunstraum bautzner 69.
Wann: 8. November 2025, 18 Uhr
Wo: Bautzner Straße 69, 01099 Dresden
Wer bei einem der von Clivia Bahrke veranstalteten Art Talks dabei sein möchte, findet hier die Möglichkeit sich anzumelden, um ein Ticket (30 € inkl. Getränke) zu buchen und die genaue Adresse zu erhalten:
© Foto von Karen Weinert, Clivia Bahrke
Jahressymposium BBK Bundesverband
Am 7. November 2025, 17-22 Uhr, findet im Berliner Tagungszentrum FMP1 das Jahressymposion des BBK Bundesverbandes statt. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung werden die Ergebnisse unserer neuen Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Künstler:innen sein.
Meldet euch jetzt an und diskutiert mit! Ziel des Symposions ist die Formulierung aktualisierter Forderungen und Handlungsempfehlungen für eine Verbesserung der Situation unseres Berufsstands.
Das Programm des Symposions vereint Impulsvorträge zu den Erkenntnissen der Studie sowie Paneldiskussionen mit geladenen Expert:innen zur Einordung der Ergebnisse und möglichen konkreten Forderungen.
Auch für persönlichen Austausch und das Netzwerken ist Zeit eingeplant.
Der BBK Bundesverband freut sich auf eine rege Beteiligung von Künstler:innen, Kulturpolitiker:innen, Vertreter:innen von Kunstorten und Institutionen und weiteren Kulturschaffenden. Da in den Folgetagen die Bundesdelegiertenversammlung des BBK am selben Ort stattfindet, wird das Symposion eine großes Anzahl von Expert:innen aus den Verbänden des ganzen Landes versammeln.
PAST: „IN THE DARK PLACES“ Susanne Petzold
Ab dem 23.10.2025 bei uns im Schaufenster:
„IN THE DARK PLACES“ von unserem Mitglied Susanne Petzold

Mit ZEICHNUNG assoziieren die meisten wohl das Schwarz, oder den grauen Bleistift auf weißem Grund.
Zweidimensional.
Susanne Petzold widmet sich dagegen schon seit längerem der Zeichnung im Raum. Als Material dient ihr ihre Sammlung an plastischen Porzellanbausteinen, die sie im Laufe der vergangenen Jahre gefertigt hat.
Was für eine wunderbare, neue Möglichkeit also, diesmal mit weißem Porzellan auf Schwarz zu Zeichnen! Mit Schnörkeln, Schwüngen und Tupfen den Raum auszuloten. Mit knochenähnlichen Formen, Hülsen und Röhren quasi kleine Gebirge aufzuschichten.
So wird der Raum zur Zeichnung, skizzenhaft, spontan, der Rhythmus, die Stimmung geleitet von Musik- ohne vorherigen Bauplan.
„IN THE DARK PLACES“ Susanne Petzold
Ausstellungsdauer: 23.10. bis 23.11.2025
Midissage: 13.11.2025 ab 18 Uhr
Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.
BBK-Studie „Von der Kunst zu leben“: Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland 2025
Seit 1994 erheben der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BBK) und die Stiftung Kunstfonds, ausgewertet durch die Prognos AG, einem der ältesten Wirtschaftsforschungsunternehmen Europas, aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland. Jetzt sind die Zahlen für 2025 veröffentlicht.
Zur Studie geht es hier.
Zur aktuellen Berichterstattung in den Medien:
- Kunstforum International:
https://www.kunstforum.de/nachrichten/aktuelle-studie-zeigt-mehrheit-bildender-kuenstlerinnen-kann-nicht-von-kunst-leben/
- WDR 3, Resonanzen, 22.9.25: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-zur-wirtschaftlichen-und-sozialen-situation-bildender-kuenstler-100.htm
- Wir sind der Wandel:
https://wirsindderwandel.de/arbeit/von-der-kunst-zu-leben-und-vom-staendigen-kampf-ums-ueberleben/
- SWR Kultur am Morgen, 23.9.25:
https://www.swr.de/kultur/kunst/studie-kuenstlerinnen-und-kuenstler-leben-weiter-am-existenzminimum-100.htm
- Monopol Online, 23.9.25:
https://www.monopol-magazin.de/studie-von-der-kunst-leben-mehr-als-ein-job
- MDR (Radio), 30.9.25: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/studie-bildende-kuenstler-einkommen-kultur-news-100.html
Die Studie ist übrigens auch der Aufschlag für das BBK Jahressymposion am
7. November in Berlin.
Die Veranstaltung schafft den Rahmen, um die neuen Daten der Studie „Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen“ einzuordnen. Ziel ist es, mit den eingeladenen Expert:innen und im Austausch unter den Teilnehmenden die Ergebnisse vertieft zu diskutieren sowie Handlungsempfehlungen und Forderungen zu formulieren.
Da in den Folgetagen die Bundesdelegiertenversammlung des BBK am selben Ort, dem FMP1 in Berlin, stattfindet, wird das Symposion eine große Anzahl engagierter Künstler:innen vom BBK Bundesverband und aus den BBK Landes- und Regionalverbänden versammeln.
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Für die Impulsvorträge und Paneldiskussionen sind zudem folgende Expert:innen eingeladen:
Unser Mitglied, Susan Donath, Bildende Künstlerin aus Dresden,
Kathleen Freitag, Prognos AG,
Florian Froese-Peeck, Bildender Künstler,
Larissa Kikol, Kunstkritikerin und Autorin,
Alexander Koch, Galerist, Kurator und Autor, Dozent und Berater,
Prof. Dr. Alexandra Manske, Universität Duisburg-Essen / Universität Hamburg,
Gabriele Schulz, Stellv. Geschäftsführerin, Deutscher Kulturrat
über.brücken | Die Kooperationsausstellung mit dem BBK Heidelberg
Die Dresdner Künstler:innen:
Regine Bartholdt | Julius Bräutigam | Michael Freudenberg | Thomas Hellinger | HKE3 _ Susanne Hampe, Anke Ewers, Karen Kling | Karen Koschnick | Janina Kracht | Antje Krohn | Katharina Lewonig | Jana Morgenstern | Anita Müller | Maja Nagel | Hans-Jürgen Reichelt | Sandra Rosenstiel | Pietro Sabatelli | Elise Schaller | Frank Schauseil | Günter Schöttner | Matthias Schroller | Ulrich F. Stanke
Die Heidelberger Künstler:innen:
ADA MEE | Walter Ludwig Ebert | Gertrud Hildebrand | Marianne Kaerner | Markus Kaesler | Paul* M. Kästner | Cholud Kassem | Jörg Kraus | Petra Lindenmeyer | Tai M. Lüdicke | Philine Maurus | Klaus Meyer | Jessen Oestergaard | Manfred Riederer | Vera Schneider-Terodde | Mario Urlaß | Michael Utz | Elke Weickelt | Felicitas Wiest-Prinzler | Werner Zeh
30.09. – 14.11.2025
Kooperationsausstellung
»über.brücken«
Künstlerbund Dresden & BBK Heidelberg
in der Villa Eschebach
Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Volksbank Dresden-Bautzen eG
Eröffnung: Fr, 30.09.2025, 19 Uhr
Begrüßung:
Einführung: Susanne Magister, Kunsthistorikerin, Dresden
Wo: Villa Eschebach, Volksbank Dresden-Bautzen eG, Georgenstr. 6, 01097 Dresden
Öffnungszeiten:
Mo 9:00 – 16:00 Uhr
Di | Do 9:00 – 18:00 Uhr
Mi | Fr 9:00 – 13:00 Uhr
© HJ Reichelt, Der große Traum des Antiquars, Radierung, 2005
Ausschreibung: Residenzstipendien 2026 und 2027 Kunstverein Meißen
Der Kunstverein Meißen e.V. schreibt für 2026 und 2027 je ein einmonatiges Residenzstipendium mit anschließender Präsentation eines vor Ort entwickelten und geschaffenen Kunstprojekts in den Ausstellungsräumen des Kunstvereins aus. Bewerben können sich professionelle Bildende Künstler:innen mit einem abgeschlossenen künstlerischen Studium.
Bewerbunsfrist: 26.10.2025, 23:59 Uhr


