WILLKOMMEN! Neue Besen – Alte Hasen 3/2026

Wir freuen uns auf unsere dritte Auflage unseres sympathischen Willkommensformats! Herzliche Einladung zum WILLKOMMEN am 03. September! 

Zu sehen sind diesmal Arbeiten von:

Maria Katharina Franz mit Sándor Dóró
Katharina Groß mit Andreas Kempe
Valérie Madoka NAITO mit Susan Donath
Michael Tauschke mit Maja Drachsel

 


Maria Katharina Franz studierte bis 2019 Bildende Kunst an der HfBK Dresden, wo Sándor Dóró ihr Professor war und, wie sie sagt, mit wachem Auge, weisem Verstand und einfühlsam lehrte. In ihrer eigenen Arbeit, vor allem Lithografien, Fotografien und Künstlerbüchern, setzt sich Franz mit Nähe und Abstand zum menschlichen Körper auseinander, den sie in schattenhaften, röntgenbildartigen Drucken sichtbar macht. Dóró selbst unterrichtete ab 2008 Künstleranatomie an der HfBK.

Beide begegneten sich später, unter anderem im Rahmen eines Forschungsprojekts in der Anatomischen Sammlung der HfBK, wieder. Bis heute begegnen sich beide im Alltag: stets wertschätzend, herzlich und von Freude begleitet.


Katharina Groß (Neu-Mitglied) künstlerische Praxis ist aus der MedienKunst hervorgegangen und hat sich von dort aus zunehmend einer biologischen Materialsprache zugewandt: Myzel, Pflanzenfarben und organische Formen stehen heute im Zentrum ihrer Arbeit. Diese Entwicklung trifft bei Willkommen! auf eine verwandte Haltung: Andreas Kempe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Naturformen, Pilzen, Flechten und organischen Zerfallsprozessen – ein Interesse, das auch biografisch verwurzelt ist und seinen Ursprung im Flechtenherbarium seiner Familie findet, der biologischen Sammlung von Jutta und Reinhard Kempe aus den 1980er und 90er Jahren.

Im Austausch der beiden Positionen wird deutlich: Es ist weniger eine gemeinsame Ästhetik, die sie verbindet, als die geteilte Frage, wie sich Natur beobachten, materialisieren und künstlerisch übersetzen lässt.

 


Valérie Madoka Naito arbeitet als Architektin für nachhaltiges Bauen (studio naito) und als Dokumentarfilmkünstlerin – in beiden Feldern mit Strukturen, nur der Ausgabekanal wechselt: einmal ein Film, einmal ein ökologisches Haus. Aus ihrer Beschäftigung mit Erinnerungskultur führte sie ihr Weg zu Friedhöfen als Orten dichter Geschichten, die sie mit eigens komponierter Musik, Text und Interviews sichtbar macht.

Mit Susan Donath verbindet Naito der gemeinsame Bezug zur Erinnerungskultur in Dresden, rund um Heidefriedhof und Nordfriedhof. Seit 2023 arbeiten sie aktiv künstlerisch zusammen.  Aus diesem Austausch heraus gründeten beide 2025 den Verein WIRC – Women in Remembrance Culture, der als Plattform und Netzwerk für Frauen in der sächsischen Erinnerungskultur dient


Michael Tauschke (Neu-Mitglied) nutzt in seiner Malerei unterschiedliche kulturelle und wissenschaftliche Deutungssysteme, etwa aus Biologie, Technik, Mythologie, Religion und Popkultur, um Ambivalenzen und widersprüchliche Bedeutungsebenen zu erzeugen. Die Malerei selbst bleibt dabei ein eigenständiger Teil des Denkprozesses.

Die Malerin und Grafikerin Maja Drachsel kennt er von der HfBK Dresden, die dort die Maltechnik leitet. Ein künstlerischer Austausch stand seit längerem im Raum, das Willkommen! bietet nun den Anlass, dies endlich umzusetzen.


© Michael Tauschke: Lunare Blume, Öl auf Leinwand, 2024, 32 x 23 cm

Vernissage: 03.09.2026, ab 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 04.09. – 29.10.26

Öffnungszeiten während der regulären Geschäftszeiten, Di + Do 9:20-17 Uhr oder nach terminlicher Vereinbarung.

Unsere Räume sind nicht barrierefrei.

[3W1F] UPCOMING: „NACHTZUG“ Anita Müller

Vom 04.09. bis 25.09.2026 bei uns im Schaufenster:
„NACHTZUG“ von unserem Mitglied Anita Müller.

Eine nächtliche Abfahrt. Gedämpftes Licht im Abteil. Das Rattern der Schienen. Mitte der 1980er verlassen zwei Jugendliche Dresden – und mit der DDR ein Land, in das sie nie zurückkehren wollen. Die Reise führt sie im Nachtzug nach Hamburg. Die Strecke zwischen zwei Städten wird zu einem Symbol für Aufbruch und Unsicherheit, für die Neuanordnungndes Lebens und für die Frage, wie lange Ankunft eigentlich dauert.

Die Ausstellung Nachtzug zeigt visuelle Ergebnisse der Recherche zu einer Ausreise aus der DDR. Während des Reisestipendiums in Hamburg im April 2026 ausgeführte Ortsbegehungen, Interviews und Skizzen sind Grundlage für Zeichnungen und visuelle Weiterentwicklungen, die über die individuelle Geschichte hinaus den Verlust von Vertrautem und Situationen des Neuanfangs im Unbekannten verhandeln.

Die Arbeiten verstehen sich als künstlerische Spin-Offs aus der Stoffsammlung für meine nächste filmische Erzählung, in der über die Familiengeschichte hinaus das Unterwegssein als solches in den Fokus rückt und das Ankommen fragil erscheint – manchmal weniger das Ende des Unterwegsseins, sondern eine Entscheidung zum Hiersein.

„NACHTZUG“
Eröffnung am 03.09.2026, ab 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 04.09. bis 25.09.2026

Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.

Open Call: Open West – Residency im Neuen Volkshaus Cotta

Neues Volkshaus Cotta

Das Neue Volkshaus Cotta und der Künstlerbund Dresden laden Bildende Künstler:innen und Kollektive erstmals zu einem zweiwöchigen Residency-Aufenthalt im Dresdner Westen ein.

Die Residency richtet sich an Künstler:innen und Kollektive, deren Praxis im gesellschaftlichen Kontext verortet ist und die im Dialog mit Nachbarschaften, Orten, urbanen Räumen und ihren Akteur:innen arbeiten.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Wie kann künstlerische Praxis in Beziehung zu einem Stadtteil, seinen Menschen, Geschichten, Konflikten und seinem Alltagswissen treten?

Das Programm versteht Kunst nicht ausschließlich als Produktion von Werken, sondern als Prozess des Wahrnehmens, der Begegnung und des gemeinsamen Entwickelns. Gesucht werden Ansätze, die offen sind für Austausch, kollektive Prozesse und neue Formen des Wissens.

Besonders interessiert uns, wie künstlerische Arbeit soziale Räume mitgestalten, sichtbar machen oder neu befragen kann.

Bewerbungsfrist: 10. August 2026

Zum Open Call.

Hier geht’s zur Bewerbung.

© Foto: Volkshaus Cotta, Klaus Gigga

 

WIN/WIN jetzt im Gunzenhauser: Neuankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Susanne, Hampe, ohne Titel (Corona-Tagebuch), 2022

Mit ihren diesjährigen Kunstankäufen setzt die Kulturstiftung erneut ein Zeichen für die Förderung zeitgenössischer Kunst im Freistaat Sachsen. Insgesamt wurden 29 Werke erworben, darunter Gemälde, Zeichnungen, Plastiken, Fotografien und Videoarbeiten im Gesamtwert von 145.000 Euro.

Die Neuankäufe sind vom 28. Juni bis 16. August 2026 im Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz in der Ausstellung „WIN/WIN – Die Kunstankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2026“ zu sehen.

Zu den erworbenen Arbeiten gehören Gemälde, Zeichnungen, Plastiken, Fotografien und Videoarbeiten dieser Künstler:innen:

Steven Black, Künstlergruppe „die Blaue Distanz“ (Franziska Goralski* und Adam Erdmann), Stephanie Dost, Sebastian Gögel, Susanne Hampe*, Stefanie Hollerbach, Franziska Holstein, Lucas Kaiser, Yvette Kießling, Lena Koneberg, Benjamin Kunath, Lisa Liepelt, Sophie Lindner, Karl Lobo, Virginia Lorenzetti, Metulczki, Ulrike Mundt*, Danny Otto, Josef Panda, Franziska Rist, Sandra Rosenstiel*, Suntje Sagerer, Stefan Schwarzer, Winnie Seifert, Su-Ran Sichling

*Wir gratulieren unseren Mitgliedern!

 

Informationen zur Ausstellung:
„WIN/WIN – Die Kunstankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
2026“
Ausstellungsdauer: 28. Juni – 16. August 2026
Öffnungszeiten: Di – So, Feiertag 11 – 18 Uhr
Ort: Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser,
Falkeplatz, 09112 Chemnitz
www.kunstsammlungen-chemnitz.de

 

© Susanne Hampe, ohne Titel (Corona-Tagebuch), 2022

MDBK [JETZT] PREIS DER FÖRDERER | Ausstellung 30.05.–23.08.2026

Vier künstlerische Positionen, vier unterschiedliche Perspektiven auf Gegenwart, Erinnerung und gesellschaftliche Realität: Mit dem neu ins Leben gerufenen Kunstpreis „MdbK [jetzt]. Preis der Förderer“ zeichnen der Verein der Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. und das MdbK erstmals junge Künstlerinnen aus, deren Arbeiten durch Eigenständigkeit, gesellschaftliche Relevanz und konzeptuelle Stärke überzeugen. Unter den diesjährigen Preisträgerinnen ist auch das Künstlerbund-Mitglied Franzi Goralski.

Gemeinsam mit Mahshid Mahboubifar, Anna Perepechai und Theresa Rothe wurde Franzi Goralski aus mehr als 160 Einreichungen ausgewählt. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Künstler*innen unter 35 Jahren, die ihr Studium an einer Kunsthochschule in den Bundesländern der ehemaligen DDR (außer Berlin) abgeschlossen haben. Künftig soll der Kunstpreis im Zweijahresrhythmus vergeben werden.

Die ausgezeichneten Arbeiten werden ab dem 29. Mai 2026 in einer gemeinsamen Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig präsentiert. Die feierliche Preisverleihung findet zur Ausstellungseröffnung um 18 Uhr statt.

Die ausgewählten Positionen eint eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen und persönlichen Fragestellungen. In Installationen und Werkgruppen verhandeln die Künstler*innen Themen wie Krieg und politische Gewalt, fragmentierte Identitäten, Trauma und Erinnerung sowie queere Lebensrealitäten. Gerade die Unterschiedlichkeit der künstlerischen Ansätze macht die Ausstellung zu einer vielschichtigen Präsentation zeitgenössischer Kunstpraxis.

MdbK [JETZT] PREIS DER FÖRDERER
30.05.–23.08.2026

Museum der bildenden Künste Leipzig
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig
MdbK [jetzt] — Museum der bildenden Künste Leipzig

 

Bildcredits:
Franzi Goralski die Blaue Distanz, Open Glossary for queer (immaterial) Architectures, seit 2024, Graphic Design: Simo Tse, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026 MdbK [jetzt]. Preis der Förderer, Franzi Goralski / die Blaue Distanz, Ausstellungsansicht, Foto: Alexander Schmidt / PUNCTUM, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

 

WILLKOMMEN! Neue Besen – Alte Hasen 2/2026

In den Medien Malerei, Zeichnung, Fotografie sowie in installativen und räumlichen Setzungen bringt die zweite Auflage unseres Willkommensformats in diesem Jahr gleich vier künstlerische Tandems zusammen. Herzliche Einladung zum WILLKOMMEN am 28. Mai! 

Zu sehen sind diesmal Arbeiten von:

Olena Hrymenech & Regine Bartholdt
Conny Köckritz & BAL
El Xino & Ainara Torrano
Jo Siamon Salich & Stefan Voigt


Die Arbeit mit Struktur, Überlagerung und Licht sowie die Ausbildung visueller Räume bildet die gemeinsame Grundlage des Ausstellungstandems Olena Hrynevych (Neu-Mitglied) und Regine Bartholdt. Mit ihren jeweiligen Zugängen – Hrynevych als Digital Artist und Scientific Curator, Bartholdt als Fotografin und Lichtgrafikerin – verfolgen sie ein gemeinsames Interesse an der Konstruktion und Erfahrung visueller Räume.


 Jo Siamon Salich (Neu-Mitglied) und Stefan Voigt eint neben ihrer gemeinsamen Zeit an der HfBK Dresden, einer zeitweisen Ateliergemeinschaft sowie einem Austausch zwischen künstlerischer und kuratorischer Praxis auch die gemeinsame Affinität zu seriellen Bildprozessen, grafischen Setzungen und dem Medium Siebdruck.  

Ihr Tandem erweitert die Ausstellung um installative Konstellationen.


Conny Köckritz (Neu-Mitglied) und BAL –  Bernd A. Lawrenz kennen sich von der TU Dresden und sind zudem in einem über Jahre gewachsenen Austausch zwischen Lehre, Atelierpraxis und eigenständiger künstlerischer Arbeit miteinander verbandelt. Daraus entstand eine kontinuierliche Zusammenarbeit in unterschiedlichen Rollen und Arbeitskontexten 

Für die Ausstellung bringen sie ihr geteiltes Interesse an zeichnerischen und malerischen Arbeitsweisen mit, in denen die Bildfindung als offener Prozess zwischen Reduktion, Überlagerung und Transformation verstanden wird. 


Die Zusammenarbeit zwischen Daniel Venegas La Reto aka El Xino (Neu-Mitglied) und Ainara Torrano entwickelt sich aus einem gemeinsamen Interesse an figurativen Bildwelten und deren narrativen sowie symbolischen Möglichkeiten. Beide arbeiten mit malerischen Szenen zwischen Beobachtung und inneren Bildräumen. 

El Xinos Malerei entfaltet symbolisch aufgeladene Konstellationen, in denen Natur, Tiere und Figuren in relationale Zusammenhänge treten. Torrano zeigt sommerliche Landschaften, in denen Tier und Figur gleichwertig in erzählerische Bildräume eingebunden sind. 


© Conny Köckritz: Digga, 100×70 cm, Öl auf Leinwand, 2022

Verniassage: 28.05.2026, ab 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 28.05. – 23.07.2026

Öffnungszeiten während der regulären Geschäftszeiten oder nach terminlicher Vereinbarung.

Unsere Räume sind nicht barrierefrei.

Die 10. KÜNSTLERMESSE DRESDEN ist vorbei

10. KMDD war ein Erfolg.

Und die Jubiläumsmesse war ein voller Erfolg. Hier ein Statement von Torsten Rommel, Geschäftsführer des Künstlerbund Dresden und Projektleiter der Messe.

Liebe Mitglieder,

unsere 10. KÜNSTLERMESSE DRESDEN war ein großer Erfolg. Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher sowie viele positive Rückmeldungen von Ausstellenden, Partnern und Gästen aus Politik und Kultur bestätigen das eindrucksvoll.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem Engagement in Geschäftsstelle, Messe-AG und bei unseren Partnern zum Gelingen beigetragen haben!

Die Messe fordert alle zwei Jahre viel Einsatz, vor allem personell. Gleichzeitig gilt: Der Nutzen überwiegt deutlich. Die KÜNSTLERMESSE DRESDEN ist ein zentraler Baustein unserer Arbeit als Interessenvertretung für bildende Künstlerinnen und Künstler – und stärkt die Sichtbarkeit der Bildenden Kunst in Dresden. Davon profitieren alle Mitglieder, unabhängig davon, ob sie selbst ausstellen oder nicht. Im Mittelpunkt steht die Bildende Kunst in ihrer ganzen Vielfalt – und vor allem die Menschen, die sie schaffen.

Auch die Eröffnungsveranstaltung mit 250 geladenen Gästen bot eine wichtige Plattform, um kulturpolitische Anliegen sichtbar zu machen. Unsere Botschaften sind klar: Kunst und Kultur brauchen verlässliche Unterstützung und Schutz. Förderung darf nicht rein wirtschaftlich gedacht werden. Freie Szene und kommunale Einrichtungen sind gleichermaßen unverzichtbar.

Lasst uns den Schwung nutzen!

Viele schöne Grüße
Torsten Rommel

Impressionen findet ihr unter: www.kuenstlermesse-dresden.de/

BBK-Broschüre „Impulse und Wege von der Kunst zu leben“

90 % der Bildenden Künstler:innen verdienen weniger als 20.000 € im Jahr aus ihrer künstlerischen Tätigkeit. Gleichzeitig zählen Kunstvereine, Kommunen und Landkreise zu den wichtigsten Geldgebern für Honorare und Ausstellungsvergütungen.

Diese und weitere zentrale Ergebnisse fasst die Broschüre des BBK Bundesverbandes „Impulse und Wege von der Kunst zu leben“ zusammen. Sie basiert auf der aktuellen Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen, die gemeinsam mit der Stiftung Kunstfonds veröffentlicht wurde.

Die Studie zeigt: Viele Künstler:innen arbeiten unter prekären Einkommensbedingungen, mit lückenhafter sozialer Absicherung und anhaltenden strukturellen Benachteiligungen. Geschlechtsspezifische Ungleichheiten und wirtschaftliche Zukunftsrisiken bestehen weiterhin.

Mit der Veröffentlichung richtet sich der BBK Bundesverband an Politik, Verwaltung sowie Akteur:innen im Kunst- und Kulturbereich. Die Broschüre formuliert konkrete Handlungsansätze für bessere kulturpolitische Rahmenbedingungen und faire, verlässliche Strukturen – mit dem Ziel, die wirtschaftliche, soziale und berufliche Situation Bildender Künstler:innen nachhaltig zu stärken.

Hier geht es zum PDF.

Gedruckte Exemplare können beim BBK Bundesverband angefordert werden.
www.bbk- bundesverband.de

Abhilfe ungewiss: DNN berichtet über die Gegenwehr der Dresdner Kulturszene

Dresdens Kulturszene wehrt sich gegen die avisierten Kürzungen. Doch die Entscheidung darüber könnte bald fallen, mit sehr spürbaren Konsequenzen. 

Hier geht es zum Artikel von Torsten Klaus in der DNN vom 29./30.11.2026.

Klaus hat sich u.a. mit Torsten Rommel unterhalten, dem Geschäftsführer des Künstlerbund Dresden e.V:, der auch Vorsitzender des Kulturbeirats

 

© Fotos: Anja Schneider, André Wirsig

BBK-Studie „Von der Kunst zu leben“: Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland 2025

Seit 1994 erheben der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BBK) und die Stiftung Kunstfonds, ausgewertet durch die  Prognos AG, einem der ältesten  Wirtschaftsforschungsunternehmen Europas, aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland. Jetzt sind die Zahlen für 2025 veröffentlicht. 

Zur Studie geht es hier. 

Zur aktuellen Berichterstattung in den Medien:

Die Studie ist übrigens auch der Aufschlag für das BBK Jahressymposion am

7. November in Berlin.

Die Veranstaltung schafft den Rahmen, um die neuen Daten der Studie „Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen“ einzuordnen. Ziel ist es, mit den eingeladenen Expert:innen und im Austausch unter den Teilnehmenden die Ergebnisse vertieft zu diskutieren sowie Handlungsempfehlungen und Forderungen zu formulieren.

Da in den Folgetagen die Bundesdelegiertenversammlung des BBK am selben Ort, dem FMP1 in Berlin, stattfindet, wird das Symposion eine große Anzahl engagierter Künstler:innen vom BBK Bundesverband und aus den BBK Landes- und Regionalverbänden versammeln.
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Für die Impulsvorträge und Paneldiskussionen sind zudem folgende Expert:innen eingeladen:

Unser Mitglied, Susan Donath,  Bildende Künstlerin aus Dresden,
Kathleen Freitag, Prognos AG,
Florian Froese-Peeck, Bildender Künstler,
Larissa Kikol, Kunstkritikerin und Autorin,
Alexander Koch, Galerist, Kurator und Autor, Dozent und Berater,
Prof. Dr. Alexandra Manske, Universität Duisburg-Essen / Universität Hamburg,
Gabriele Schulz, Stellv. Geschäftsführerin, Deutscher Kulturrat