Aktuelle Ausschreibungen

Kulturstiftung des Bundes |  LOKAL – Programm für Kultur und Engagement
Das Modellprogramm LOKAL – Programm für Kultur und Engagement fördert bundesweit den Aufbau von langfristig angelegten Netzwerken in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohnern. Pro Projekt stehen bis zu 240.000 Euro für vier Jahre zur Verfügung. Das Gesamtprogramm wird in den Jahren 2024 bis 2031 von der Kulturstiftung des Bundes, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie der European Cultural Foundation durchgeführt. Gefördert werden können zeitgenössische Kunstproduktion, Personal, Begegnungsformate sowie Vermittlung. Digitale Antragsberatungen finden bis März 2026 einmal monatlich statt.

Bewerbungsfrist: 31. März 2026

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Kulturstiftung des Bundes stellt 16 Millionen Euro für kulturelle Zukunftsvorhaben und lokales Engagement bereit
Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes unter Vorsitz von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat neue Förderungen aus dem Etat der Stiftung bewilligt: Sie stellt für die nächsten Jahre bundesweit 16 Millionen Euro zur Verfügung, damit Kultureinrichtungen in großen und kleinen Städten sowie ländlichen Räumen sich mit Zukunftskonzepten anders aufstellen, das soziale Miteinander stärken oder sich für neue Publikumsgruppen öffnen können.

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Kultur macht stark | Wir können Kunst 
Gefördert werden Kunstprojekte lokaler Bündnisse mit Projektbeginn ab Mitte Juli 2026, die von professionellen Bildenden Künstlerinnen und Künstlern für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 durchgeführt werden, deren Bildungschancen eingeschränkt sind.

Bewerbungsfrist: 28. Februar 2026

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Antragstellung für Kleinprojekte in 2026 | KDFS
Der Kleinprojektefonds der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unterstützt ganzjährig und unkompliziert kleinere Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Sachsens bis zu 100 Prozent der Gesamtausgaben. Die Förderbeträge reichen von 500 bis maximal 5.000 Euro. Das besondere Anliegen des Kleinprojektefonds ist die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort.

Für Kleinprojekte im Jahr 2026 ist eine Antragstellung ab dem 15. Januar 2026 möglich. Eine digitale Beratungsstunde bietet die KDFS am 20. Januar 2026.

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Antragstellung Projektförderung 2. Hälfte 2026 | KDFS
Mit der Projektförderung werden überregional bedeutsame Kunst- und Kulturprojekte im Freistaat Sachsen in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Film, Literatur, Soziokultur, Industriekultur sowie spartenübergreifende Vorhaben gefördert.

Die Antragsstellung erfolgt über ein Online-Formular, das bis spätestens 1. März 2026 um 23.59 Uhr übermittelt werden muss. Ausführliche Informationen zu den Antragsbedingungen, der Förderrichtlinie und den notwendigen Dokumenten gibt es hier.

Antragstellung: bis spätestens 1. März 2026
Digitale Beratungsstunden hier

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Kommunale Kulturförderung | Neue Artist-in-Residence-Programme für 2026
Die Landeshauptstadt Dresden setzt ihr Engagement zur Förderung der Bildenden Kunst auch in diesem Jahr fort. Für das Jahr 2026 initiiert Dresden zwei weitere Artist-in-Residence-Programme, die auf internationalen Austausch und die gezielte Förderung Dresdner Künstlerinnen und Künstler im druckgrafischen Bereich setzen.

In Skövde (Schweden) und Thessaloniki (Griechenland) ermöglicht Dresden Stipendiatinnen und Stipendiaten einen internationalen Arbeitsaufenthalt. Die Teilnahmebedingungen sowie Berichte aus vergangenen Austauschprogrammen sind online unter www.dresden.de/reisestipendien verfügbar

Bewerbungsfrist: 03. Februar 2026

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Kommunale Kulturförderung | Kleinprojekteförderung
Die Stadt Dresden unterstützt im Rahmen der Kleinprojekteförderung Vorhaben mit überwiegend kulturellem bzw. künstlerischem Charakter. Zur Frist am 1. März können bis zu 2.500 Euro Förderung für Projekte im zweiten Quartal des laufenden Jahres beantragt werden.

Bewerbungsfrist: 01. März 2026

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Kommunale Kulturförderung |Förderung von Um- und Ausbau von Atelier-, Arbeits- und Probenräumen
Durch die Förderung des Um- und Ausbaus von Atelier-, Arbeits- und Probenräumen soll ein aktiver Beitrag zur Pflege der Kultur in der Landeshauptstadt Dresden geleistet werden. Sie verfolgt das Ziel, eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu erreichen. Förderfähig sind Um- und Ausbaumaßnahmen zur Schaffung von Atelier-, Arbeits- und Probenräumen aus bisher anderweitig genutztem Raum sowie die Erweiterung oder Verbesserung der Nutzbarkeit eines vorhandenen Atelier-, Arbeits- oder Probenraumes.

Antragsfrist: 1. März 2026

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Internationaler Koproduktionsfonds
Internationale Koproduktionen sind ein Beispiel für partnerschaftliche und dialogische Zusammenarbeit. Das Goethe-Institut fördert kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch. Gefördert werden professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland aus dem Bereich Darstellende Künste (Musik, Theater, Tanz, Performance), die nachweislich nicht über ausreichende Mittel verfügen, um eine internationale Koproduktion zu verwirklichen. Eine gemeinsame künstlerische Entwicklung des Projektes zwischen den Koproduktionspartnern ist unabdingbar. Neben reinen Musik-, Tanz- oder Theaterproduktionen sind interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien möglich.

Bewerbungsfrist: 1. April 2026

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OUR LAB
OUR LAB ist eine offene Ausschreibung für Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz oder Sitz in Europa (ausgenommen Portugal). Sie lädt dazu ein, sich mit dem Konzept von VAGAR, dem zentralen Thema von Évora_27, auseinanderzusetzen. Die vorgeschlagenen Projekte sollen das Menschsein stärken und alternative Zukunftsvisionen im Einklang mit den europäischen Werten entwerfen. Die Ausschreibung umfasst die folgenden künstlerischen Bereiche: Theater, Tanz, Musik, Zirkus, Straßenkunst, Oper, Architektur, Design, neue Medien und interdisziplinäre Kunstprojekte. Die ausgewählten Projekte werden 2027 in Évora und in der gesamten Region Alentejo in verschiedenen Räumen präsentiert. Sie werden Teil des offiziellen Kunstprogramms von Évora 2027- Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2027 – sein.

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2026

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Druckgrafikstipendium 2026 in Garbisdorf
Bildende Künstler:innen, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und in deren Schaffen Druckgrafik im Mittelpunkt steht, haben die Möglichkeit sich um eine Artist in Residence im ostthüringischen Garbisdorf zu bewerben. Es sieht vor, dass der/die Künstler:in während des Stipendiums vor Ort arbeitet und wirkt. Neben den Übernachtungskosten in einer Pension vor Ort, wird eine Reisekosten-pauschale von 400 € sowie einen Materialkostenzuschuss von 500 € bezahlt. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.

Bewerbungsfrist: Februar 2026

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Open Call: Auktion in Tharandt

Die Buchhandlung Findus, ein sympathischer Ort in Tharandt, lobt über den örtlichen Lions Club einen kleinen Wettbewerb aus. Insgesamt 20 Werke von Künstler:innen werden dort von August bis Oktober ausgestellt und schließlich, während der Finissage, versteigert. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026. 

Das vom  Lions Club Tharandt organisierten das Konzetti  wird mit einer professionellen Einführung in die Werke während der Vernissage eröffnet.
Außerdem geben auch ein gedrucktes Begleitheft mit den Arbeiten und Künstler:innendaten sowie eine Internetseite Einblick. Für beides werden professionelle Repros der Arbeiten gemacht. Krönender Abschluss ist dann die Finissage mit anschließender Versteigerung der Werke.

Wer eine Arbeit beisteuern möchte, kann sich hier  ausführlicher informieren:

Was kann eingereicht werden?
Farbige Ölskizzen oder gar Malereien sein, aber auch Zeichnungen, Drucke, Skulpturen oder Plastiken sind möglich. Der Preis der Arbeit sollte bei 80-150 Euro liegen. Dieses Geld wird zu 100 Prozent ausgezahlt. Eine Jury wählt aus.

Bewerbungsfrist:  28. Februar 2026
Vernissage: 28. August 2026
Finissage mit Versteigerung: 30. Oktober 2026

Wie bewerben ?
Eine kleine formlose Bewerbung mit einem kurzen Lebenslauf und einem
Foto der Arbeit sowie deren Startpreis (80-150 €) geht per Mail an: annaluise@erler.cc

Noch im Februar kommt eine Rückmeldung. Sollte euer Werk ausgewählt werden, freuen sich die Veranstalter über eine persönliche Teilnahme an Vernissage und Finissage.

©Auktion mit Maxi Wollner, Foto: Anna-Luise Erler

[3W1F]CURRENT: „transcrypt XXVII“ Detlef Schweiger

Vom 12.01. bis 12.02.2026 bei uns im Schaufenster:
„transcrypt XXVII“ von unserem Mitglied Detlef Schweiger.

In unserer Schaufensterfront  und an den Innenwänden zeigt Detlef Schweiger eine zweiteilige Installation mit Folienzeichnungen aus seiner Werkreihe „scriptur“.

Auf einer ersten Ebene sind transparente Folien mit skriptural-grafischen, undurchsichtigen und schwarzen Elementen auf der Schaufensterfront angebracht. Auf einer zweiten Ebene werden Folien mit weiteren skripturalen Formationen im Ausstellungsraum platziert.

Durch die räumlichen Durchdringungen und unterschiedlichen Transparenzen entsteht eine vielschichtige Überlagerung, die durch eine Lichtinstallation zusätzlich intensiviert wird und im öffentlichen Außenraum leuchtend zur Entdeckung einlädt.

„transcrypt XXVII“ Detlef Schweiger
Ausstellungsdauer: 12.01. bis 12.02.2026

Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.

Kulturkürzungen in Dresden: Bitte Petition zeichnen und weiterleiten!

#GemeinsamFürKulturDD

Die Haushaltslage der Landeshauptstadt Dresden spitzt sich derzeit dramatisch zu: Für das Jahr 2026 sind massive Kürzungen im Kulturbereich angekündigt – sowohl bei den kommunalen Einrichtungen als auch in der Freien Szene. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Initiativen, Festivals, Kulturorte und Projekte sehen sich dadurch in ihrer Existenz bedroht.

Das Netzwerk Kultur Dresden hat deshalb eine stadtweite Petition gestartet mit dem Slogan “Dresden streicht, wovon es lebt”, um auf die Auswirkungen aufmerksam zu machen und dem Stadtrat ein deutliches Signal zu senden: Dresden darf nicht an seiner Kultur sparen.

Damit unsere Stimmen gehört werden, brauchen wir viel Unterstützung!

The budget situation in the state capital of Dresden is currently coming to a head: massive cuts in the cultural sector have been announced for 2026 – both for municipal institutions and the independent scene. Numerous associations, initiatives, festivals, cultural venues, and projects see their existence threatened as a result.

As Netzwerk Kultur Dresden, we have therefore launched a city-wide petition with the slogan “Dresden is cutting back on what it lives on” to draw attention to the effects and send a clear signal to the city council:
Dresden must not cut back on its culture.

We need your help to make our voices heard!

Was können wir tun?

1. Die Petition unterzeichnen & teilen und weiterleiten.
Link: https://loom.ly/L005boA

What can you do?
1. Sign the petition and share it directly.
Link: https://loom.ly/L005boA

2. Die Beiträge auf allen Kanälen teilen
Instagram, Facebook, Threads, LinkedIn, X/Twitter – jedes Posting hilft, Sichtbarkeit zu schaffen.
Bitte den Hashtag: #GemeinsamFürKulturDD verwenden

2. Share the posts on your channels
Instagram, Facebook, Threads, LinkedIn, X/Twitter—every post helps to
create visibility.
Please use the hashtag: #GemeinsamFürKulturDD

3. Netzwerke und Partnerinstitutionen informieren.
Je breiter der Aufruf geteilt wird, desto stärker das Signal an die Stadtpolitik.

3. Inform your networks and partner institutions.
The more widely the appeal is shared, the stronger the signal to city politicians.

Warum das jetzt wichtig ist:
Die angekündigten Kürzungen würden nicht nur einzelne Projekte oder freie und kommunale Einrichtungen treffen, sondern das Fundament unserer kulturellen Infrastruktur:
– kulturelle Teilhabe für Kinder und Jugendliche
– Stadtteil- und Soziokultur
– freie Künste in all ihren Sparten
– bürgerschaftliches Engagement
– experimentelle, innovative Kulturarbeit
– Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Why this is important now:
The announced cuts would not only affect individual projects, but also the foundation of our cultural infrastructure:
– cultural participation for children and young people
– neighborhood and socio-culture
– the independent arts in all their forms
– civic engagement
– experimental, innovative cultural work
– places of encounter and social cohesion

Mit der Petition setzen wir ein gemeinsames Zeichen für den Erhalt einer vielfältigen, lebendigen und solidarischen Kulturlandschaft in Dresden. Gemeinsam können wir den Druck erhöhen, Öffentlichkeit schaffen und deutlich machen, wie zentral Kultur für das Leben und die Zukunft unserer Stadt ist.

With this petition, we are sending a joint message in support of preserving a diverse, vibrant, and united cultural landscape in Dresden. Together, we can increase pressure, raise public awareness, and make it clear how central culture is to the life and future of our city.

Vielen Dank für Unterstützung und Engagement!

Abhilfe ungewiss: DNN berichtet über die Gegenwehr der Dresdner Kulturszene

Dresdens Kulturszene wehrt sich gegen die avisierten Kürzungen. Doch die Entscheidung darüber könnte bald fallen, mit sehr spürbaren Konsequenzen. 

Hier geht es zum Artikel von Torsten Klaus in der DNN vom 29./30.11.2026.

Klaus hat sich u.a. mit Torsten Rommel unterhalten, dem Geschäftsführer des Künstlerbund Dresden e.V:, der auch Vorsitzender des Kulturbeirats

 

© Fotos: Anja Schneider, André Wirsig

WILLKOMMEN! Neue Besen – Alte Hasen | 03/2025

Musik von Avo Pärt, ein gemeinsames Interesse an Schwarz-Weiß und die Begeisterung, unterschiedliche Ebenen der Wahrnehmung in einen Dialog zu setzen – das ist der Kitt, der unsere drei Tandem-Paare beim dritten WILLKOMMEN in diesem Jahr eint. Wir laden ein, vor Ort zu entdecken und den sechs Künstler:innen persönlich zu begegnen.

Der in Singapur geborene Künstler Raphael Ng ist im Bereich der performativen Zeichnung heute in Dresden Zuhause. Bei seinen jüngsten Experimenten, Klang durch die Intensität von Kohlestiften und chinesischer Tusche sichtbar zu machen, sprachen ihn die großformatigen Arbeiten von Doris Titze nicht nur ihres gemeinsamen Mediums, der Holzkohle wegen an. Bei genauerer Beschäftigung mit Titzes Zeichenserien wurde ihm schnell klar, dass sie wie er mit Musik arbeitet.  Die Frage, wie sich ein Linien-Rhythmus ins Blatt schreiben kann, um Gehörtes wiederzugeben, ohne es zu illustrieren, ist ein Gegenstand ihrer Begegnung in der Visualisierung von musikalischen Kompositionen des estnischen Komponisten Avo Pärt.

Architektonisch-räumliche Konfigurationen, Atmosphären und Erinnerungen bilden den wichtigsten Ausgangspunkt für die Suche nach grundlegenden ästhetischen Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien in der Arbeit von Alexandra Schewski. Für ihren Start im Künstlerbund stellt sie sich Stefanie Busch an die Seite, der sie schon seit ihrer Begegnung an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste mehr als nur freundschaftlich verbunden ist. Die beiden tauschen sich jetzt, für dieses Willkommen!, erneut auch künstlerisch aus. Und gleichwohl sie ein gemeinsames Interesse am Schwarz-Weiß, am Fotografischen, am Material und am Raum eint, so eröffnet der Umgang mit diesen Fixpunkten doch jeweils ganz unterschiedliche Universen. 

Unterschiedliche Ebenen der Wahrnehmung in einem spannungsreichen Dialog zu setzen, das beschreibt unser Neu-Mitglied Juliane Vowinckel als Verbindung ihres Werks mit dem der von ihr gewählten Tandem-Partnerin Anne Rosinski. Während letztere flüchtige  Momente und emotionale Landschaften auf dem Papier verdichtet, hält Vowinckel mit ihren Keramikaugen den Moment des Sehens selbst fest. Die Fragilität der gezeichneten Umgebung trifft so auf die materielle Präsenz des Wahrnehmens, wodurch ein intensives Nachdenken über das Zusammenspiel von Außenwelt und Innenleben entsteht.

© Juliane Vowinckel: CU IV, Steinzeug, 24x24x18 cm, 2023

Willkommen! Neue Besen – Alte Hasen 2025/03

Raphael Ng & Doris Titze
Alexandra Schewski & Stefanie Busch
Juliane Vowinckel & Anne Rosinski

Ausstellung: 13.11. – 11.12.2025 (verlängert bis 05.02.2026), Öffnungszeiten während der regulären Geschäftszeiten oder nach terminlicher Vereinbarung.

Vernissage: 13.11.2025, 18 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle (Hauptstr. 34, 01067, Dresden)

Unsere Räume sind nicht barrierefrei.

BBK-Studie „Von der Kunst zu leben“: Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland 2025

Seit 1994 erheben der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BBK) und die Stiftung Kunstfonds, ausgewertet durch die  Prognos AG, einem der ältesten  Wirtschaftsforschungsunternehmen Europas, aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland. Jetzt sind die Zahlen für 2025 veröffentlicht. 

Zur Studie geht es hier. 

Zur aktuellen Berichterstattung in den Medien:

Die Studie ist übrigens auch der Aufschlag für das BBK Jahressymposion am

7. November in Berlin.

Die Veranstaltung schafft den Rahmen, um die neuen Daten der Studie „Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen“ einzuordnen. Ziel ist es, mit den eingeladenen Expert:innen und im Austausch unter den Teilnehmenden die Ergebnisse vertieft zu diskutieren sowie Handlungsempfehlungen und Forderungen zu formulieren.

Da in den Folgetagen die Bundesdelegiertenversammlung des BBK am selben Ort, dem FMP1 in Berlin, stattfindet, wird das Symposion eine große Anzahl engagierter Künstler:innen vom BBK Bundesverband und aus den BBK Landes- und Regionalverbänden versammeln.
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Für die Impulsvorträge und Paneldiskussionen sind zudem folgende Expert:innen eingeladen:

Unser Mitglied, Susan Donath,  Bildende Künstlerin aus Dresden,
Kathleen Freitag, Prognos AG,
Florian Froese-Peeck, Bildender Künstler,
Larissa Kikol, Kunstkritikerin und Autorin,
Alexander Koch, Galerist, Kurator und Autor, Dozent und Berater,
Prof. Dr. Alexandra Manske, Universität Duisburg-Essen / Universität Hamburg,
Gabriele Schulz, Stellv. Geschäftsführerin, Deutscher Kulturrat

 

 

 

über.brücken | Die Kooperationsausstellung mit dem BBK Heidelberg

HJ Reichelt
Eine Ausstellung im Frühjahr 2024 im Heidelberger Forum für Kunst war eine gelungene Schau aktueller Kunst aus beiden Städten. Die Villa Eschebach in Dresden ermöglicht jetzt ab dem 30. September die Gegenausstellung –  mit noch mehr ausstellenden Künstler:innen: Ein Einblick in die Vielseitigkeit und Kreativität beider Städte beim „über.brücken“.
Brücken sind heutzutage etwas Fragiles, nicht nur menschliche Beziehungs-Brücken können brechen – auch die gebauten, wie man in Dresden mit der Carolabrücke im vergangenen Jahr erleben konnte. Diese Ausstellung wurde aber lange vor diesem Ereignis geplant und so sucht der Titel  über.brücken mehr nach den Gegensätzen, die durch die menschliche Antriebskraft und Fantasie überbrückt werden:  Flüsse und Täler, Nord und Süd, Lebensweisen, Zeitspannen, Malstile und Kunstgattungen. Mit diesem Austauschprojekt gelingt dem Künstlerbund Dresden und der BBK Heidelberg ein Brückenschlag zwischen zwei Städten, zwei Kunst- und Kulturorten in Ost und West.
Neben Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Fotografie sind auch Skulptur, Plastik, Installation und konzeptionelle Werke Gegenstand der Schau. 


Die Dresdner Künstler:innen:

Regine Bartholdt | Julius Bräutigam | Michael Freudenberg | Thomas Hellinger | HKE3 _ Susanne Hampe, Anke Ewers, Karen Kling | Karen Koschnick | Janina Kracht | Antje Krohn | Katharina Lewonig | Jana Morgenstern |  Anita Müller | Maja Nagel | Hans-Jürgen Reichelt | Sandra Rosenstiel | Pietro Sabatelli | Elise Schaller | Frank Schauseil | Günter Schöttner | Matthias Schroller | Ulrich F. Stanke

Die Heidelberger Künstler:innen:

ADA MEE | Walter Ludwig Ebert | Gertrud Hildebrand | Marianne Kaerner | Markus Kaesler | Paul* M. Kästner |  Cholud Kassem | Jörg Kraus | Petra Lindenmeyer | Tai M. Lüdicke | Philine Maurus | Klaus Meyer | Jessen Oestergaard | Manfred Riederer | Vera Schneider-Terodde |  Mario Urlaß |  Michael Utz |  Elke Weickelt | Felicitas Wiest-Prinzler | Werner Zeh

30.09. – 14.11.2025
Kooperationsausstellung
»über.brücken«

Künstlerbund Dresden &  BBK Heidelberg
in der Villa Eschebach

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Volksbank Dresden-Bautzen eG

Eröffnung:  Fr,  30.09.2025, 19 Uhr

Begrüßung:

Karen Koschnick, Vorstand des Künstlerbund Dresden
Gisela Hachmann-Ruch, 1. Vorsitzende des Heidelberger Forums für Kunst

Einführung:
Susanne Magister, Kunsthistorikerin, Dresden

Wo:
 Villa Eschebach, Volksbank Dresden-Bautzen eG, Georgenstr. 6, 01097 Dresden

Öffnungszeiten: 

Mo 9:00 – 16:00 Uhr
Di | Do 9:00 – 18:00 Uhr
Mi | Fr 9:00 – 13:00 Uhr

 

© HJ Reichelt, Der große Traum des Antiquars, Radierung,  2005

Mitgliederversammlung 2025

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl | 05.09.2025 | GEH 8 Kunstraum, ab 14 Uhr  

Seid herzlich Willkommen zur Mitgliederversammlung! Die Einladung mit den TOPs und den Themen ist euch schon zugegangen, genauso wie die Vorstellung der für den neu zu wählenden Vorstand Kandidierenden. Jetzt freuen wir uns auf euch!  

GEH 8, Gehestraße 8, 01127 Dresden