Die 10. KÜNSTLERMESSE DRESDEN ist vorbei

10. KMDD war ein Erfolg.

Und die Jubiläumsmesse war ein voller Erfolg. Hier ein Statement von Torsten Rommel, Geschäftsführer des Künstlerbund Dresden und Projektleiter der Messe.

Liebe Mitglieder,

unsere 10. KÜNSTLERMESSE DRESDEN war ein großer Erfolg. Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher sowie viele positive Rückmeldungen von Ausstellenden, Partnern und Gästen aus Politik und Kultur bestätigen das eindrucksvoll.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem Engagement in Geschäftsstelle, Messe-AG und bei unseren Partnern zum Gelingen beigetragen haben!

Die Messe fordert alle zwei Jahre viel Einsatz, vor allem personell. Gleichzeitig gilt: Der Nutzen überwiegt deutlich. Die KÜNSTLERMESSE DRESDEN ist ein zentraler Baustein unserer Arbeit als Interessenvertretung für bildende Künstlerinnen und Künstler – und stärkt die Sichtbarkeit der Bildenden Kunst in Dresden. Davon profitieren alle Mitglieder, unabhängig davon, ob sie selbst ausstellen oder nicht. Im Mittelpunkt steht die Bildende Kunst in ihrer ganzen Vielfalt – und vor allem die Menschen, die sie schaffen.

Auch die Eröffnungsveranstaltung mit 250 geladenen Gästen bot eine wichtige Plattform, um kulturpolitische Anliegen sichtbar zu machen. Unsere Botschaften sind klar: Kunst und Kultur brauchen verlässliche Unterstützung und Schutz. Förderung darf nicht rein wirtschaftlich gedacht werden. Freie Szene und kommunale Einrichtungen sind gleichermaßen unverzichtbar.

Lasst uns den Schwung nutzen!

Viele schöne Grüße
Torsten Rommel

Aktuelle Ausschreibungen

Antragsstart 2027: Digitale Beratungsstunden zu Stipendien der Kulturstiftung
Am 15. Mai 2026 startet die Antragsphase für die Stipendien in 2027. Ausgeschrieben werden Arbeits-, Residenz- und Reisestipendien. Im Rahmen der Residenzstipendien wird in diesem Jahr wieder ein Stipendium am ISCP in New York, USA vergeben. Neu ist außerdem die Kooperation mit der Stiftung OP ENHEIM in Wrocław, Polen. Für die Max Uhlig Reisestipendien können sich auch Künstler-Duos bewerben.

Die Kulturstiftung bietet zur Stipendienförderung im Mai und Juni vier digitale Beratungsstunden an. Die Veranstaltungen richten sich an Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende, die zur Antragsfrist am 1. Juli 2026 einen Antrag einreichen möchten.

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KDFS | Jetzt Förderung für Gastspiele 2026 beantragen!
In der Gastspielförderung stehen für das laufende Jahr noch Mittel zur Verfügung. Gefördert werden Gastspiele freier Tanz- und Theatergruppen sowie aus dem Bereich der Bildenden Kunst inner- und außerhalb Sachsens. Dazu zählen Ausstellungen, Installationen, Performances, Film- oder Videopräsentationen sowie Tanz- und Theaterproduktionen. Anträge müssen mindestens einen Monat vor dem jeweiligen Gastspiel vorliegen.

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Kommunale Kulturförderung | Kleinprojekteförderung
Die Stadt Dresden unterstützt im Rahmen der Kleinprojekteförderung Vorhaben mit überwiegend kulturellem bzw. künstlerischem Charakter. Zur Frist am 1. Juni können bis zu 2.500 Euro Förderung für Projekte im zweiten Quartal des laufenden Jahres beantragt werden.

Bewerbungsfrist: 01. Juni 2026

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Ostdeutsche Sparkassenstiftung| Projektförderung 
Gemeinnützig anerkannte juristische Personen und natürliche Personen mit Geschäftssitz bzw. Wohnsitz in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt können bei der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Förderung für Kunst- und Kulturprojekte beantragen. Gefördert werden Vorhaben in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Denkmalpflege. Das Projekt muss der regional zuständigen Sparkasse vor Antragstellung vorgestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über ein Online-Formular.

Bewerbungsfrist: 10. Juli 2026

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STIFTUNG KUNSTFONDS : KUNSTFONDS_Werkverzeichnung
Bildende Künstler:innen, Künstler:innen-Duos und deren Rechtsnachfolger:innen können sich noch bis Ende Mai 2026 um eine Förderung zur Erstellung einer digitalen Werkverzeichnung bewerben.

Das Förderprogramm KUNSTFONDS_Werkverzeichnung fördert die digitale Dokumentation künstlerischer Lebenswerke, die von überregionaler Bedeutung und hoher künstlerischer Relevanz sind. Dabei sind alle Maßnahmen förderfähig, die zur Umsetzung der Werkverzeichnung erforderlich sind.

Bewerbungsfrist: 31.5.2026 (24 Uhr)

Die beantragte Fördersumme muss mind. 10.000 Euro und max. 30.000 Euro bei einem Eigenanteil von 10 Prozent betragen.

Die digitale Verzeichnung erfolgt in einem von der Stiftung Kunstfonds zur Verfügung gestelltem Erfassungsprogramm. Einen ersten Einblick in das Erfassungsprogramm erhalten Sie hier.

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DIAF | Ausschreibung Artist in Residence
Das Deutsches Institut für Animationsfilm (DIAF) schreibt für den Zeitraum vom 1. September bis 31. Oktober 2026 ein „Artist in Residence“-Projektstipendium aus. Es ermöglicht einen Recherche- und Arbeitsaufenthalt zur Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens im Bereich des Animationsfilms. Die Ausschreibung richtet sich an aufstrebende, qualifizierte Künstlerinnen und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum mit einem Schwerpunkt im künstlerischen Animationsfilm. Ziel ist es, kreative Entwicklungsprozesse zu fördern und Raum für innovative Projekte zu schaffen.

Frist: 30. April 2026

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Kulturstiftung des Bundes stellt 16 Millionen Euro für kulturelle Zukunftsvorhaben und lokales Engagement bereit

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes unter Vorsitz von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat neue Förderungen aus dem Etat der Stiftung bewilligt: Sie stellt für die nächsten Jahre bundesweit 16 Millionen Euro zur Verfügung, damit Kultureinrichtungen in großen und kleinen Städten sowie ländlichen Räumen sich mit Zukunftskonzepten anders aufstellen, das soziale Miteinander stärken oder sich für neue Publikumsgruppen öffnen können.

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Degussa und Monopol | Young Generation Art Award 2027
Das Unternehmen Degussa schreibt gemeinsam mit dem Magazin Monopol – Magazin für Kunst und Leben einen internationalen Kunstpreis aus: den Young Generation Art Award.

Der Preis richtet sich an „Emerging Artists“ am Anfang ihrer Karriere. Ziel ist es, vielversprechende Künstlerinnen und Künstler auf ihrem Weg in die Kunstwelt zu begleiten, Talente zu fördern und die Öffentlichkeit für aktuelles Kunstschaffen zu sensibilisieren.

Fünf Künstler werden für die Shortlist des Preises nominiert, im Monopol-Kunstmagazin vorgestellt und zu einer Ausstellung eingeladen. Aus dieser Shortlist wählt eine Expertenjury die Preisträgerin oder den Preisträger.

Frist:  31. Mai 2026

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[3W1F] UPCOMING: „Besiedlungen (II)“ von Karen Weinert und Susanne Hanus

Vom 01.04. bis 03.05.2026 bei uns im Schaufenster:
„Besiedlungen (II)“ von Karen Weinert und Susanne Hanus.

Die Intervention “BESIEDLUNGEN (II)” von Susanne Hanus und Karen Weinert im Raum 3W1F des Künstlerbundes Dresden verbindet das „Intermezzo XI“ im Ausstellungsraum bautzner69: Diese nimmt Bezug auf die Arbeit „Vision vom Frühling“ (2003) von Karen Weinert.

Bestand die ursprüngliche Arbeit aus einer Graslandschaft, die den gesamten Innenraum begrünte, so erscheint die neue Version nun in Form von Grasflecken in einer Erdlandschaft. Dieses neue Terrain wird von kleinen cyanblauen Wesen besiedelt. Sie leben auf dem Boden, an der Wand oder auch auf der Schaufensterscheibe. Die neu entstandenen Mischwesen aus Tier, Pflanze oder Technik stammen aus der Gemeinschaftsarbeit  „asphaltgrün“ und trotzen dem Klimawandel.

Die Arbeit ist ein ironischer Eingriff in die Wirklichkeit: Passend zum Frühjahr, wenn Natur und Phantasie gleichermaßen explodieren, sollen Passant*innen innehalten, um die „Wunder der Evolution“ zu entdecken: Ausgehend vom 3W1F breiten sich einige „Asphaltgrünchens“ im Stadtraum aus.
Bei einem Spaziergang am 01.04.2026 zum Ausstellungsraum bautzner69, können sie  entdeckt werden. Dort angekommen zeigt eine Fotoserie an welchen Stellen weltweit, bereits resistente Wesen gesichtet wurden, die meisten bisher in Europa, einige gab es aber auch schon in Japan.

Susanne Hanus (*1975) Studium der Malerei, Grafik & Bildhauerei an der HfBK Dresden, Glasgow School of Art, Hdk Berlin und Akademie München, Meisterschülerin von Prof. Martin Honert (HfBK Dresden), lebt und arbeitet bei München.    www.susannehanus.de

Karen Weinert (*1976) Studium an der Bauhaus-Universität Weimar, Schwerpunkt Fotografie; Meisterschülerstudium an der HfBK Dresden, Hochschule der Künste Zürich.
Seit 2003 Ausstellungsraum bautzner69, Dresden.     www.k-weinert.de

„Besiedlungen (II)“
Ausstellungsdauer: 01.04. bis 03.05.2026

Eröffnung + Spaziergang
zum Ausstellungsraum bautzner69: 01.04., 18 Uhr
Start am 3W1F-Space, Hauptstraße 34

Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.

Willkommen! Neue Besen – Alte Hasen 2026/01

In unserem sympathischen Willkommensformat präsentieren sich neue Mitglieder im Tandem mit Bestandsmitgliedern.

Zu sehen sind diesmal Arbeiten von:

Hannah Doepke & Luise Fiedler

Viktoria Maliar & Maria Chepisheva

Hannah Doepke: Rest in the Body, Interaktive Textilskulptur und Audioinstallation Kunsthalle Oktogon, 2024 (Foto: MiraWioli)

Die Malerin Viktoria Maliar, noch relativ frisch aus Berlin nach Dresden gezogen, begegnet im Künstlerbund Dresden mit Maria Chepisheva einer Position, die ihrer eigenen überraschend nahekommt.

Trotz unterschiedlicher Materialien – Viktoria arbeitet mit Ölpastell, Maria mit Ölfarben – verbindet beide das intensive Interesse an Erinnerung und ihrer emotionalen Tiefe. Ihre Arbeiten kreisen um persönliche wie kollektive Erinnerungsräume und untersuchen, wie Vergangenes in Bildern fortlebt.

Erinnerung erscheint dabei nicht als festes Narrativ, sondern als wandelbarer, subjektiver Prozess. Im Dialog zwischen Ölmalerei und Ölpastell entstehen spannungsvolle Kontraste ebenso wie inhaltliche Berührungen. So eröffnet die Ausstellung einen gemeinsamen Raum, in dem zwei künstlerische Handschriften ein zentrales Thema aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar machen.

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Die in Performance, interaktiver Installation und Video arbeitende Künstlerin Hannah Doepke versteht den künstlerischen Prozess als einen zutiefst persönlichen, existenziellen Akt. In ihrer Tandem-Partnerin Luise Fiedler findet sie eine künstlerische Verbündete, die diese Haltung teilt: Kunst entsteht für beide aus einem Moment maximaler Intimität – als bewusstes Sich-Verletzlich-Machen.

In ihren Worten bedeutet es, „nach jedem Werk etwas Neues zu gebären“, also den eigenen Kern immer wieder freizulegen. Jedes Projekt verlangt einen Neubeginn: sich erneut hineinzudenken, sich auszusetzen, durch Unsicherheiten und Ängste zu gehen, um schließlich mit Stolz auf das Geschaffene zu blicken – nur um danach wieder von vorn anzufangen.

Als Tandem verschränken sie diese Idee des intimen Schaffensprozesses konkret in der Videoarbeit Fantasmia von Luise Fiedler mit Doepkes keramischen Gedankenspiralen. Diese werden, so Doepke, „nicht nur im Kreis gedacht, sondern auch im Kreis gelesen“.

Vernissage 05.03.2026, 18 Uhr

Ab 18 Uhr begrüßen Jens Küster und Ulrich F. Beer begleitet von musikalischen Interpretationen aus Lateinamerika von Hannah Doepke (vocals) und Jan Kramer (guitar)

Dauer der Ausstellung: 05.03. – 30.04.2026, Öffnungszeiten während der regulären Geschäftszeiten oder nach terminlicher Vereinbarung. Unsere Räume sind nicht barrierefrei.

Künstlerbund Dresden e. V.,

Hauptstraße 34 (Eingang Ritterstraße)

D- 01097 Dresden

BBK-Broschüre „Impulse und Wege von der Kunst zu leben“

90 % der Bildenden Künstler:innen verdienen weniger als 20.000 € im Jahr aus ihrer künstlerischen Tätigkeit. Gleichzeitig zählen Kunstvereine, Kommunen und Landkreise zu den wichtigsten Geldgebern für Honorare und Ausstellungsvergütungen.

Diese und weitere zentrale Ergebnisse fasst die Broschüre des BBK Bundesverbandes „Impulse und Wege von der Kunst zu leben“ zusammen. Sie basiert auf der aktuellen Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen, die gemeinsam mit der Stiftung Kunstfonds veröffentlicht wurde.

Die Studie zeigt: Viele Künstler:innen arbeiten unter prekären Einkommensbedingungen, mit lückenhafter sozialer Absicherung und anhaltenden strukturellen Benachteiligungen. Geschlechtsspezifische Ungleichheiten und wirtschaftliche Zukunftsrisiken bestehen weiterhin.

Mit der Veröffentlichung richtet sich der BBK Bundesverband an Politik, Verwaltung sowie Akteur:innen im Kunst- und Kulturbereich. Die Broschüre formuliert konkrete Handlungsansätze für bessere kulturpolitische Rahmenbedingungen und faire, verlässliche Strukturen – mit dem Ziel, die wirtschaftliche, soziale und berufliche Situation Bildender Künstler:innen nachhaltig zu stärken.

Hier geht es zum PDF.

Gedruckte Exemplare können beim BBK Bundesverband angefordert werden.
www.bbk- bundesverband.de

Kulturkürzungen in Dresden: Bitte Petition zeichnen und weiterleiten!

#GemeinsamFürKulturDD

Die Haushaltslage der Landeshauptstadt Dresden spitzt sich derzeit dramatisch zu: Für das Jahr 2026 sind massive Kürzungen im Kulturbereich angekündigt – sowohl bei den kommunalen Einrichtungen als auch in der Freien Szene. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Initiativen, Festivals, Kulturorte und Projekte sehen sich dadurch in ihrer Existenz bedroht.

Das Netzwerk Kultur Dresden hat deshalb eine stadtweite Petition gestartet mit dem Slogan “Dresden streicht, wovon es lebt”, um auf die Auswirkungen aufmerksam zu machen und dem Stadtrat ein deutliches Signal zu senden: Dresden darf nicht an seiner Kultur sparen.

Damit unsere Stimmen gehört werden, brauchen wir viel Unterstützung!

The budget situation in the state capital of Dresden is currently coming to a head: massive cuts in the cultural sector have been announced for 2026 – both for municipal institutions and the independent scene. Numerous associations, initiatives, festivals, cultural venues, and projects see their existence threatened as a result.

As Netzwerk Kultur Dresden, we have therefore launched a city-wide petition with the slogan “Dresden is cutting back on what it lives on” to draw attention to the effects and send a clear signal to the city council:
Dresden must not cut back on its culture.

We need your help to make our voices heard!

Was können wir tun?

1. Die Petition unterzeichnen & teilen und weiterleiten.
Link: https://loom.ly/L005boA

What can you do?
1. Sign the petition and share it directly.
Link: https://loom.ly/L005boA

2. Die Beiträge auf allen Kanälen teilen
Instagram, Facebook, Threads, LinkedIn, X/Twitter – jedes Posting hilft, Sichtbarkeit zu schaffen.
Bitte den Hashtag: #GemeinsamFürKulturDD verwenden

2. Share the posts on your channels
Instagram, Facebook, Threads, LinkedIn, X/Twitter—every post helps to
create visibility.
Please use the hashtag: #GemeinsamFürKulturDD

3. Netzwerke und Partnerinstitutionen informieren.
Je breiter der Aufruf geteilt wird, desto stärker das Signal an die Stadtpolitik.

3. Inform your networks and partner institutions.
The more widely the appeal is shared, the stronger the signal to city politicians.

Warum das jetzt wichtig ist:
Die angekündigten Kürzungen würden nicht nur einzelne Projekte oder freie und kommunale Einrichtungen treffen, sondern das Fundament unserer kulturellen Infrastruktur:
– kulturelle Teilhabe für Kinder und Jugendliche
– Stadtteil- und Soziokultur
– freie Künste in all ihren Sparten
– bürgerschaftliches Engagement
– experimentelle, innovative Kulturarbeit
– Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Why this is important now:
The announced cuts would not only affect individual projects, but also the foundation of our cultural infrastructure:
– cultural participation for children and young people
– neighborhood and socio-culture
– the independent arts in all their forms
– civic engagement
– experimental, innovative cultural work
– places of encounter and social cohesion

Mit der Petition setzen wir ein gemeinsames Zeichen für den Erhalt einer vielfältigen, lebendigen und solidarischen Kulturlandschaft in Dresden. Gemeinsam können wir den Druck erhöhen, Öffentlichkeit schaffen und deutlich machen, wie zentral Kultur für das Leben und die Zukunft unserer Stadt ist.

With this petition, we are sending a joint message in support of preserving a diverse, vibrant, and united cultural landscape in Dresden. Together, we can increase pressure, raise public awareness, and make it clear how central culture is to the life and future of our city.

Vielen Dank für Unterstützung und Engagement!

Abhilfe ungewiss: DNN berichtet über die Gegenwehr der Dresdner Kulturszene

Dresdens Kulturszene wehrt sich gegen die avisierten Kürzungen. Doch die Entscheidung darüber könnte bald fallen, mit sehr spürbaren Konsequenzen. 

Hier geht es zum Artikel von Torsten Klaus in der DNN vom 29./30.11.2026.

Klaus hat sich u.a. mit Torsten Rommel unterhalten, dem Geschäftsführer des Künstlerbund Dresden e.V:, der auch Vorsitzender des Kulturbeirats

 

© Fotos: Anja Schneider, André Wirsig

BBK-Studie „Von der Kunst zu leben“: Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland 2025

Seit 1994 erheben der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BBK) und die Stiftung Kunstfonds, ausgewertet durch die  Prognos AG, einem der ältesten  Wirtschaftsforschungsunternehmen Europas, aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen in Deutschland. Jetzt sind die Zahlen für 2025 veröffentlicht. 

Zur Studie geht es hier. 

Zur aktuellen Berichterstattung in den Medien:

Die Studie ist übrigens auch der Aufschlag für das BBK Jahressymposion am

7. November in Berlin.

Die Veranstaltung schafft den Rahmen, um die neuen Daten der Studie „Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen“ einzuordnen. Ziel ist es, mit den eingeladenen Expert:innen und im Austausch unter den Teilnehmenden die Ergebnisse vertieft zu diskutieren sowie Handlungsempfehlungen und Forderungen zu formulieren.

Da in den Folgetagen die Bundesdelegiertenversammlung des BBK am selben Ort, dem FMP1 in Berlin, stattfindet, wird das Symposion eine große Anzahl engagierter Künstler:innen vom BBK Bundesverband und aus den BBK Landes- und Regionalverbänden versammeln.
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Für die Impulsvorträge und Paneldiskussionen sind zudem folgende Expert:innen eingeladen:

Unser Mitglied, Susan Donath,  Bildende Künstlerin aus Dresden,
Kathleen Freitag, Prognos AG,
Florian Froese-Peeck, Bildender Künstler,
Larissa Kikol, Kunstkritikerin und Autorin,
Alexander Koch, Galerist, Kurator und Autor, Dozent und Berater,
Prof. Dr. Alexandra Manske, Universität Duisburg-Essen / Universität Hamburg,
Gabriele Schulz, Stellv. Geschäftsführerin, Deutscher Kulturrat

 

 

 

Mitgliederversammlung 2025

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl | 05.09.2025 | GEH 8 Kunstraum, ab 14 Uhr  

Seid herzlich Willkommen zur Mitgliederversammlung! Die Einladung mit den TOPs und den Themen ist euch schon zugegangen, genauso wie die Vorstellung der für den neu zu wählenden Vorstand Kandidierenden. Jetzt freuen wir uns auf euch!  

GEH 8, Gehestraße 8, 01127 Dresden

Druckkunst in Dresden | Die Adressen

Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Wir haben aus diesem Anlass einmal alle wichtigen Adressen in Dresden zusammengestellt. Hier ist es heute möglich zu drucken oder zu lernen wie es geht.

GRAFIKWERKSTATT Landeshauptstadt Dresden
Die über 60-jährige Grafikwerkstatt der Landeshauptstadt Dresden ist im Souterrain der Technischen Sammlungen Dresden, im Stadtteil Blasewitz Zuhause und bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl an originalgrafischen Drucktechniken selbst auszuführen oder die Arbeiten von ausgebildeten Druckern ausführen lassen.

Die Grafikwerkstatt versteht sich als Arbeitsplatz, Treffpunkt, Rückzugsort wie auch als  kommunale Werkstatt zur Förderung von Künstler:innen in Dresden. Außerdem werden in Zusammenarbeit mit Partnerwerkstätten in Schweden, Ohio/USA, Österreich, Polen, Makedonien, Frankreich, Griechenland, Großbritanien und Deutschland kontinuierlich internationale Künstler-Austauschprogramme organisiert.

www.grafikwerkstattdresden.de


Hochschule für Bildende Künste Dresden | Während des Studiums 

Die Druckgrafik hat an der Hochschule für Bildende Künste Dresden eine lange Tradition und wird auch gegenwärtig von den Studierenden vielfältig genutzt. Hier sind die Werkstätten zu finden, die für das Studium an der HfBK Dresden zur Verfügung stehen.

 

Alte Feuerwache Dresden
Spannende Kurse in Lithografie, Zeichnen und mehr, vermittelt von erfahrenen Künstler:innen und das in gut ausgestatteten Werkstätten und mit vielfältigem Arbeitsmaterial,  verspricht der Verein im alten Dorfkern von Blasewitz.  Und das für Anfänger und Fortgeschrittene.


Erlenwerk  

Das erlenwerk ist die jüngste Werkstatt für traditionelle Druckgrafik und Papierhandwerk in der Stadt. Einige Absolventinnen der HfBK Dresden haben sich hier zusammengetan, die sich auch über ihr Studium hinaus weiterhin mit dem Medium beschäftigen wollen und zudem einen Lernort für alle Interessierten geschaffen haben.  In unterschiedlichen Kursformaten geben sie ihr Wissen über verschiedene Techniken an Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene weiter und schaffen damit einen Raum, in dem künstlerisch gearbeitet und experimentiert wird. Zu den aktuellen Kursen geht es hier.

www.erlenwerk.de

riesa efau
Der soziokulturelle Verein in der Friedrichstadt bietet seit über 30 Jahren Kurse in Druckkunst, u.a. in Lithographie, Tiefdruck und Siebdruck. Das jeweils aktuelle Kursprogramm finden Sie hier.

Buchkinder Dresden
Wer Kinder hat, hat in Dresden ganz besonderes Glück. Denn bereits seit 2008  arbeitet in Dresden der Verein „Buchkinder Dresden e.V.“ mit dem Ziel,  Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, in wöchentlichen Kursen ihre Ideen in Geschichten auszudrücken, eigene Illustrationen dazu zu entwickeln und diese als selbst gedrucktes, handwerklich gebundenes Buch in den Händen zu halten. Dieser kreative Prozess wird von unseren ehrenamtlichen Kursleitern von professioneller Hand begleitet.
© Grafikwerkstatt Dresden