Neuer Mehrwertsteuersatz – was bedeutet das?

Ab 1.7. bis zum 31.12.2020 gelten neue Mehrwertsteuersätze in Deutschland. Was aber bedeutet das nun konkret für Künstlerinnen und Künstler?

Die Auskunft unserer Steuerberaterin dazu lautet:

Erfolg(t)en die Lieferung des Kunstwerkes sowie die Rechnung beide noch im Juni sind 7% anzusetzen.
Erfolgen die Rechnung und Lieferung gleichzeitig im Juli, werden 5% ausgewiesen.
Wurde eine Rechnung erstellt, bei der eine Anzahlung erfolgte, kommt es darauf an, wann die Termine sind.
Bei Leistungen (z.B. Auftragsarbeiten), die vor dem 30.6. angefangen wurden und für die der oder die Künstler*in vor dem 30.6. eine Anzahlung erhalten hat, die dann aber nach dem 1.7. fertiggestellt wurden und deswegen auch nach dem 1.7. die Abschlussrechnung erstellt wird, gilt folgende Regelung:
Die Anzahlung wird zunächst (!) mit 7% für die Anzahlungsrechnung besteuert, die  Endrechnung mit  5%.
Die anfangs überzahlten 2% müssen bei der Endabrechnung wieder abgezogen werden.Wir hoffen auf viele Verkäufe (im Juli 😉

Künstlerische Vor- und Nachlässe: Umfrage zu Bedarfen

Seit Februar 2020 ist das Team des Pilotprojekts Koordinierungsstelle Künstlernachlässe komplett und hat an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen (SLfM) mit Jeannette Brabenetz und Lisa Pribik seine Arbeit aufgenommen. Ziel dieses bis 31.12.2020 dauernden Projekts ist der Aufbau einer Beratungs- und Förderstelle für künstlerische Vor- und Nachlässe, welche sich in erster
Linie an Bildende Künstler*innen sowie Nachlasshalter*innen richtet. Basis hierfür ist das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst am 2. April 2019 öffentlich vorgestellte Konzept zum Umgang mit Künstlervor- und -nachlässen.
Unter Mitwirkung des Landesverbands Bildende Kunst Sachsen e.V. und der regionalen Künstlerverbände hat das Team des Pilotprojekts zur Künstlernachlasssicherung einen Fragebogen zur Bedarfsanalyse unter Künstler*innen entwickelt. Ziel ist es, die gegenwärtige
Situation, die tatsächlichen Beratungs- und Handlungsbedarfe und damit
zusammenhängende Fragestellungen zu ermitteln.
Dafür bitten das Team sowie der Künstlerbund Dresden bis 31.7. (verlängerte Frist)  um Mitwirkung aller Bildenden Künstler*innen, unabhängig von einer Mitgliedschaft.
Die ausführliche Projektbeschreibung sowie mehr zum Projekt sowie den Fragebogen, dessen Beantwortung  “etwa 30 Minuten in Anspruch” nimmt, finden Sie zum Ausdrucken hier oder zum Online-Ausfüllen hier.

Zwei Beratungs-/Info-Termine in Dresden bietet das Team an:

Donnerstag, 2. Juli 2020, 15 – 20 Uhr in der Galerie Mitte (Striesener Straße 49, 01307 Dresden)
Dienstag, 14. Juli 2020, 15 – 20 Uhr im riesa efau (Wachsbleichstr. 4a, 01067 Dresden)

Vielen herzlichen Dank für die Mitwirkung!

a-vier-mal-drei: Mail Art-Projekt zum 30. KBD-Geburtstag

Jeweils drei Künstler*innen bearbeiten ein Blatt.

Anlässlich unseres diesjährigen 30-jährigen Jubiläums hat der Künstlerbund Dresden e.V. unter der Federführung zweier seiner Mitglieder – Katharina Lewonig und Jana Morgenstern – zur Teilnahme an einem künstlerischen Projekt eingeladen.

Die Ausstellung, die ab 18.6. im Kulturrathaus Dresden zu sehen sein wird, zeigt künstlerische Arbeiten, die jeweils von drei Künstler*innen bearbeitet wurden. Dabei kamen unzählige verschiedene Techniken – etwa: Zeichnung, verschiedenste Drucktechniken,  Malerei oder Collage zum Einsatz.

Das KUNSTFOYER im Kulturrathaus Dresden in der Königstraße 15 kann nach dem derzeitigen Stand der Dinge montags bis donnerstags von 9 – 18 Uhr sowie an Freitagen von 8 – 16 Uhr besucht werden. Ob und inwieweit eine Vernissage stattfindet sein kann, läßt sich aktuell noch nicht sagen. Bis zum 31.8. ist die Ausstellung zu sehen.

Künstlerische Beiträge leisteten:

Eva Backofen, Heike Berl, Gudrun Brückel, Beate Domansky,  Christa Donner, Anke Ewers, Antje Friedrich, Nadja Göschel, Else Gold, Doris Granz, Sabine Gumnitz, Sabine Hagedorn, Ute Hahmann, Susanne Hampe, Elke Heber, Karin Heyne, Marion Kahnemann, Anna Kasten, Anja Kaufhold, Magda Klemp, Karen Kling, Cornelia Konheiser, Janina Kracht, Anke Kutzschbauch, Volker Lenkeit, Katharina Lewonig, Sophie Lindner, Mechthild Mansel, Julia Janine Melerski, Michael Melerski, Michaela Möller, Jana Morgenstern, Ulrike Mundt, Yuka Origasa, Kerstin Quandt, Katharina Probst, Torsten Rommel, Sandra Rosenstiel, Anne Rosinski, Karen Roßki, Frank Schauseil, Detlef Schweiger, Katharina Seidlitz, Ju Sobing, Ulrich F. Stanke, Gudrun Trendafilov, Anita Voigt, Heike Wadewitz, Alexandra Wegbahn, Karen Weinert, Ines Westenhöfer,  Irene Wieland, Susann Wittwer, Tina Wohlfahrt, Reinhard Zabka.

WILLKOMMEN – NEUE MITGLIEDER II

Die Eröffnung in der Galerie in der Geschäftsstelle wird aufgrund des begrenzten Platzes in der Galerie und den Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie ausfallen müssen.
Dennoch werden ab 23.6. Arbeiten von fünf Mitgliedern präsentiert, die in diesem Jahr in den Künstlerbund aufgenommen wurden. Die Bandbreite der ausgestellten Genres ist Werke ist besonders weit. Während sich Pablo Walser mit seinem 2018 entstandenen Video “Die Abwesenheit der Liebe” farb- und tongewaltig präsentiert, zeigt Karin Kopka-Musch eher zarte zeichnerische Arbeiten.
Lita Poliakova hat sich für ihre Vorstellung für drei kräftige malerische Arbeiten entschieden. Mit einer keramischen und einer malerischen Arbeit stellt sich Melissa Wagner vor, während von Siegfried Michael Wagner Fotografien zu sehen sein werden.

Die Ausstellung ist bis zum 13.8. zu sehen. Besuche sind nach Voranmeldung in der Geschäftsstelle möglich.

Atelierräume im Dresdner Hechtviertel frei

Der Hechtviertel e.V. hat in seinen neuen Räumlichkeiten ab voraussichtlich 1.7.2020 zwei Atelierräume zur Vermietung an Künstler*innen frei.

Beide Räume sind je 13 m² groß mit einem Fenster, Zentralheizung und Laminat. Zur gemeinschaftlichen Nutzung stehen WC und Küche zur Verfügung.

Mietpreis pro Raum: 230,- € inkl. aller Nebenkosten (Wasser, Strom, Heizung, W-LAN usw.). Das Objekt befindet sich im Erdgeschoss, Hechtstr. 34.

Es wäre schön, wenn Sie das Angebot über Ihre Webseite kommunizieren könnten.

Für Rückfragen bitte wenden an:

Katrin Köhler
katrin.koehler@hecht-viertel.de
0163/7114 110

30 Jahre – Der KBD feiert Geburtstag!

Der Künstlerbund Dresden e. V. feiert 2020 sein 30jähriges Bestehen! In diesem Jubiläumsjahr warten zahlreiche Projeke und Aktionen auf Sie. Näheres erfahren Sie hier:

“30 Jahre Künstlerbund – 60 Perspektiven” Eine Mitgliederausstellung in der Städtischen Galerie Dresden.

6. Juni bis 20. September in der Städtischen Galerie Dresden

Der Künstlerbund Dresden e.V. ist mit über 500 Mitgliedern der größte Zusammenschluss Bildender Künstlerinnen und Künstler in Ostdeutschland. 2020 feiert er sein 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum nimmt die Städtische Galerie Dresden zum Anlass, ihm eine große Ausstellung auszurichten.

Die Mitglieder des Künstlerbundes waren eingeladen, sich um eine Teilnahme an der Jubiläumsschau zu bewerben. Alle künstlerischen Richtungen und Gattungen wurden bei der Auswahl berücksichtigt. Die Werke sind dabei assoziativ fünf Farbbereichen zugeordnet: Weiß, Gold, Pink, Grün und Schwarz. Auf diese Weise ist die Vielfältigkeit der Medien genauso gewährleistet wie thematische Offenheit.

Mehr zur Ausstellung und den beteiligten Künstler*innen erfahren Sie hier.

 

Mail Art-Projekt zum 30. KBD-Geburtstag

18. Juni bis 31. August im Kulturrathaus Dresden

Anlässlich unseres diesjährigen 30-jährigen Jubiläums hat der Künstlerbund Dresden e.V. unter der Federführung zweier seiner Mitglieder – Katharina Lewonig und Jana Morgenstern – zur Teilnahme an einem künstlerischen Projekt eingeladen.

Die Ausstellung zeigt künstlerische Arbeiten, die jeweils von drei Künstler*innen bearbeitet wurden. Dabei kamen unzählige verschiedene Techniken – etwa: Zeichnung, verschiedenste Drucktechniken,  Malerei oder Collage zum Einsatz.

Mehr zur Ausstellung erfahren Sie hier.

“30 Jahre KBD – Mitglieder stellen sich vor.”

Anläßlich unseres Jubiläums haben uns einige unserer Mitglieder etwas ganz Besonderes geschenkt: ihre Zeit und Offenheit. Indem sie Sophie Lindner und Irène Mélix Antworten auf die Fragen, warum sie im Künstlerbund Dresden sind und was für sie der Beruf Bildende*r Künstler*in bedeutet gaben, ermöglichen sie uns und allen Interessierten Einblicke in ihre Vorstellungen, Ideen, Visionen und Herangehensweisen.

Aus den Interviews entsteht ein Film, der auch in der Ausstellung “30 Jahre – 60 Perspektiven” zu sehen sein wird, die ab 6.6. in der Städtischen Galerie präsentiert wird. Wir wünschen interessante Einblicke und Momente!

Jedes der Interviews kann hier bereits vorab gesehen und gehört werden.

 

Sie haben eine ganz persönliche Erinnerung an Ihre Zeit mit dem Künstlerbund? Teilen Sie sie gerne auf Instagram unter dem Hashtag #30jahreKBD

 

 

Sofort- und andere Hilfsmöglichkeiten für Künstler*innen

Unkomplizierte Hilfe können Solo-Selbständige über das Programm SOS FOR CULTURE, einen Zusammenschluss aus der Solidaritätsaktion des Branchenverbandes wgd (wir gestalten Dresden) und der Dresdner Stiftung Lichtblick beantragen. Hier findet sich der Antrag.

Eine Neuauflage bzw. weitere finanzielle Untersetzung hat auch das Stipendienprogramm “DENKZEIT” der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erfahren, das allerdings schon wieder überbucht ist.  Gleiches gilt seit Langem bereits für die Möglichkeit einer Beantragung von Soforthilfe der Landeshauptstadt Dresden für Kleinstunternehmen, Selbstständige, Freiberufler*innen und Künstler*innen.

Aktuell mehren sich die Meldungen von Künstler*innen, deren Antrag auf Soforthilfe abgelehnt wurde.
Wir bitten alle, denen dies passiert, um Information, idealerweise mit den entsprechenden (gern auch geschwärzten Daten versehenen) Schreiben. Wir prüfen derzeit die Gründe von Ablehnungen. Außerdem machen erste Kolleg*innen die Erfahrung, dass sie – entgegen ursprünglich anderslautenden Berichten – nun doch keine Lebenshaltungskosten oder Kosten für ihren eigenen Unterhalt sollen abrechnen dürfen.
Um wirksam dagegen argumentieren können, brauchen wir dringend die Zuarbeit und Erdahrungsberichte von Kolleg*innen.

Wenngleich auch Kulturstaatsministerin Grütters zugesagt hatte, Kreative nicht im Stich zu lassen –  „Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen mit einbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht” – bezieht sich bislang keines der als Konjunkturpakete aufgelegten Programme der Bundesregierung  auf Solo-Selbständige. Bzw. nur insofern, als Institutionen, die auch Künstler*innen beschäftigen, unterstützt werden können. Dies gilt auch für die Anfang Juni verabschiedeten Massnahmen „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“. Sie sollen mithilfe einer dafür eingeplanten Summe von einer Milliarde Euro zur Stärkung der Kulturinfrastruktur beitragen.

Ähnlich scheint es leider auch bei dem im Juni in den Sächsischen Landtag einzubringenden Entwurf auszusehen. Genaueres bleibt abzuwarten.

Durch die massenhaften Absagen kultureller Veranstaltungen sehen sich auch viele freiberufliche Künstler*innen in ihrer Existenz bedroht. Der BBK unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrats und anderer Verbände, einen Nothilfefonds aufzulegen. Bund und Länder wollen in den nächsten Tagen hierzu konkrete Absprachen treffen.

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ruft unter dem Titel „Keep the arts alive“ kunst- und kulturfördernde Stiftungen dazu auf, einen Fonds für öffentliche und private Kulturförderer zu bilden, der Künstler*innen unterstützt. Der BBK unterstützt diesen Aufruf.

Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt, informiert der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e. V: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

 


Weitere Links zum Thema:

CORONA: DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN JETZT WISSEN – Eine Zusammenstellung von vielen Informationen und Möglichkeiten – Landesverband KREATIVES SACHSEN

Aktuelle Meldung des Bundesverbandes der Bildenden Künstler*innen (Stand 22.4.2020)

Informationen auf den Seiten des Deutschen Kulturrates

Keep the arts alive! Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler – Bundesverband Deutscher Stiftungen

Online-Petition: “Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise” – change.org

Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse für selbständige KünstlerInnen zum Corona-Virus (Inkl. Infos zu Anträgen auf Stundung oder Ratenzahlung und Anpassungen der Meldungen zum geschätzten Jahreseinkommen)

(Bitte beachten Sie, dass wir die Aktualität der Links nicht gewährleisten können!

Gemeinsame Aktion der DNN mit dem KBD

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen notwendigen und weitgreifenden Einschränkungen kann Kunst gegenwärtig nicht in Galerien oder Museen gezeigt und angeschaut werden. Für die Künstler*innen bedeutet das einen erheblichen Verlust an Öffentlichkeit und natürlich auch den Ausfall von Einnahmen durch den Verkauf ihrer Werke.

Die Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) bieten deshalb in Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund e.V. Dresdner Künstler*innen Öffentlichkeit und stellen den Leserinnen und Lesern verschiedene – per Los ausgewählte – Werke vor. Sollten sich Kunstinteressierte für das präsentierte Werk oder/und weitere Arbeiten der Künstler*innen interessieren und diese erwerben wollen, vermitteln KBD und DNN den Kontakt.
Die Bewerbungsphase ist nun abgeschlossen, bis zum 16.4. gingen 104 Bewerbungen beim Künstlerbund ein. Die Aktion endet am 14.5. mit einer Arbeit der Dresdnerin Anne Rosinski.

 

Veröffentlicht werden bzw. werden konnten (in der Reihenfolge des Erscheinens) Werke von:

Justus Bräutigam
Nadine Wölk
Falk Töpfer
Monika Grobel
Philipp Gloger
Oskar Staudinger
Karen Koschnick
Frank K. Richter-Hoffmann
Leonore Adler
Alexandra Müller
Ursula Güttsches
Manaf Halbouni
Olaf Amberg
Thomas Reichstein
Christoph Grabe
Manja Barthel
Daniel Bahrmann
Viktoria Graf
Helena Zubler
Thorsten Groetschel
Jochen Fiedler
Silvia Klöde-Hoffmann
Pablo Walser
Michael Klose
Lita Poliakova
Gudrun Brückel
Michael Dobbelt
César Olhagary
Anne Rosinski

Bislang konnten Atelierbesuche vereinbart und einige Arbeiten verkauft werden. Wir hoffen auch im Nachgang auf weitere Interessierte an den vorgestellten Werken.

 

Aktuelle Maßnahmen des KBD auf Grund der Corona-Pandemie

Auf seiner Sondersitzung am 16. März 2020 hat der Vorstandsvorsitz gemeinsam mit der Geschäftsführung folgende Maßnahmen getroffen:

  • In Hinblick auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen und Mitglieder bleibt die Geschäftsstelle bis auf weiteres geschlossen! Telefonisch ist sie für Belange und Anfragen  donnerstags von 9.30 – 13 und 14 – 17 Uhr oder per Anrufbeantworter erreichbar. Der Anrufbeantworter wird regelmässig abgehört, alternativ wird jedoch der Kommunikationsweg via E-Mail empfohlen.
  • Bis auf Weiteres werden alle unsere eventuellen Veranstaltungen und Aktionen (Gesprächsrunden, Interviews, Aktzeichnen, etc.) abgesagt.
  • Falls es einigen der Mitglieder auf Grund einer finanziellen Notlage momentan nicht möglich ist, die Mitgliedsbeiträge fristgerecht zum 31.3. zu entrichten, bieten wir nach Absprache auf Kulanzbasis  verschiedene Möglichkeiten der Zahlung an (Raten, Teilbeiträge, etc.). Nachfragen können gerne per E-Mail oder Telefon an die Geschäftsstelle gerichtet werden.
  • Unter: “Sofort- und andere Hilfsmöglichkeiten für Künstler*innen” versucht die Geschäftsstelle aktuell über die verschiedenen Entwicklungen bzgl. finanzieller Nöte, möglichen Ansprüchen, Fonds, Petitionen, etc. der Bildenden Künstler*innen zu informieren und weiterführende Links anzubieten.
  • Wir bitten die Mitglieder uns konkret mitzuteilen, ob sie auf Grund der Corona-Krise und der sich verschlechternden Auftragslage in der Kultur- und Kreativwirtschaft, in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Viele Künstler*innen sind auch auf Nebenjobs, oft ebenfalls im Kulturbereich zu verorten, angewiesen. Diese Brotjobs sind zum Teil schon weggebrochen oder stehen vor dem Aus. Diese Angaben werden gesammelt, um Forderungen an die Politik zu formulieren. berufsverband@kuenstlerbund-dresden.de
  • Auf Grund zahlreicher Schließungen von Museen, Absagen von Veranstaltungen und Ausstellungen ist und wird die Sichtbarkeit von Kultur und Kunst im gesellschaftlichen und öffentlichen Leben von Tag zu Tag geringer. In unserer Sondersitzung haben wir über diverse (digitale) Formate und Konzepte gesprochen, um die Kunst und ihre Akteur*innen in der kommenden Zeit sichtbar zu halten! Darüber informieren wir zu gegebener Zeit weiter.  Erste Hilfsmöglichkeiten, sofern Sie unter Quarantäne gestellt wurden, können ggf. hier recherchiert/beantragt werden:
    https://www.kreatives-sachsen.de/2020/03/12/corona-das-muessen-kultur-und-kreativwirtschaftsunternehmen-jetzt-wissen/

Hinsichtlich der Nachfragen zu Entscheidungen der Jury zur Ausstellung in der Städtischen Galerie ist aufgrund der hohen Bewerber*innezahl noch keine finale Entscheidung möglich gewesen. Selbstverständlich informieren wir sowohl Beteiligte als auch diejenigen, die nicht zum Zuge konnten.

Ihnen und Euch: Danke für das Verständnis und gute Gesundheit!
Freundliche Grüße,

Vorstand des Künstlerbundes Dresden e.V.

 

 

Zu arm für die Grundrente

„Lebensleistung verdient Respekt.“ Stimmt. Das gilt für alle. Auch für Kreative. Mit der nun bekannt gewordenen zweiten Bedingung für den Bezug von Grundrente wird vielen von ihnen genau dieser Respekt jedoch versagt werden.

Zusätzlich zu den mindestens 33 Jahren Beitragszeiten in der Rentenversicherung muss in diesen Zeiten auch noch ein Mindesteinkommen von mindestens 30 % des bundesweiten Durchschnittseinkommens erwirtschaftet werden. Wer darunter liegt, fällt durchs Raster.

Das bundesweite Durchschnittseinkommen lag 2018 bei 37.873 €. Bildhauer*innen in der Künstlersozialkasse hatten im gesamten Jahr 2018 durchschnittlich ein künstlerisches Einkommen von 11.668 €, Maler*innen von 12.253 €; Konzeptkünstler*innen von 9.389 € und  Performancekünstler*innen von 9.207 € erwirtschaftet.

Sehr viele werden absehbar nicht das Drittel des bundesweiten Durchschnittseinkommens (12.624 €) erreichen, selbst wenn sie 35 Jahre lang Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben!
Künstlerisches Einkommen unterliegt großen Schwankungen. Viele Künstler*innen mit klassischen Erwerbsbiografien werden aus objektiven Gründen diese beiden Hürden nicht gleichzeitig nehmen können – diese Bedingungen widersprechen schlicht der gelebten künstlerischen Realität und schließen daher viele Kreative von der Grundrente aus.

Die Bundesregierung will entsprechend ihrer Begründung mit der Mindestgrenze diejenigen von der Grundrente ausschließen, deren Einkommen „lediglich die Bedeutung eines ergänzenden Einkommens“ hat; sie nennt Minijobber als Beispiel. Viele Künstlerinnen und Künstler waren aber 35 Jahre voll berufstätig und erreichen dennoch nicht das verlangte Mindesteinkommen in dieser Zeit. Diese Arbeit mit Nebentätigkeit gleichzustellen degradiert die Lebensleistung derjenigen, die Kunst und Kultur schaffen und damit fundamental zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen, jedoch immer noch nicht adäquat vergütet werden.

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler fordert daher die Bundesregierung, die Abgeordneten des Bundestags und den Bundesrat auf, diese zweite Hürde auf maximal 10 % des Durchschnittseinkommens abzusenken – orientiert am Mindesteinkommen, das mit gutem Grund (!) Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ist.

Auch für Kreative gilt: „Arbeit muss sich lohnen – auch in der Rente.”

(Aus der Pressemitteilung des BBKs vom 29.01.2020)


Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BBK) fordert gemeinsam mit anderen Künstlerverbänden in einem Appell, diese zweite Hürde auf maximal 10 % des Durchschnittseinkommens abzusenken – orientiert am Mindesteinkommen, das mit gutem Grund (!) Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ist.

Hier können Sie mitunterzeichnen!