Ausschreibung Künstleraustausch Brazzaville (Republik Kongo)

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Dresden-Brazzaville schreiben die Stadtverwaltungen Dresden und Brazzaville (Republik Kongo) gemeinsam mit dem Goethe-Institut Kamerun und in Zusammenarbeit mit dem Zentralwerk Dresden e.V. und den Ateliers Sahm/Brazzaville ein Reisestipendium aus.

Ziel dieses Artist-in-Residence-Programms ist es, die Kunstszene in der kongolesischen Metropole Brazzaville kennenzulernen, sowie Ideen und Anregungen auszutauschen Dresden, die Hauptstadt von Sachsen in Deutschland, steht für Museen, klassische Architektur, Meisterwerke und einen Fluss, die Elbe. Brazzaville, die Hauptstadt des Kongo, steht für die Geschichte Afrikas und seine gemeinsame Vergangenheit mit Europa, die Vitalität seiner Bewohner und einer der größten Flüsse der Welt.

Die Daten:

Arbeitsaufenthalt vom 17. August – 27. September 2026 in Brazzaville in den Ateliers Sahm. Gemeinsame Ateliernutzung mit anderen Künstler:innen. Schwerpunkt: Malerei, Grafik, Konzept- und Medienkunst.

Es ist gewünscht mit dem Kongolesischen Partner ein gemeinsames Projekt
zu realisieren, dass in Dresden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden soll. Der Arbeitsaufenthalt der/des kongolesischen Künstlerin/Künstlers in Dresden ist vom 5. 10.2026 bis 15.11.2026 vorgesehen und eine anteilige Betreuung seitens der Dresdner Künstlerin/Künstlers gewünscht.

  • Kostenfreie Unterkunft im Gästezimmer der Atliers Sahm (einfacher Standard: eigenes Bad/WC, kein fließendes Wasser)
  • Honorar in Höhe von 3000 Euro
  • Reisekostenübernahme in Höhe von max.  1.000 EUR
  • Übernahme Impfkosten/Malaria-Prophylaxe in Höhe von max. 60 EUR
  • anteilige Übernahme der Kosten eines Sprachkurses beim Institut français Dresden in Höhe von 200 Euro im Vorfeld des Aufenthalts
  • Übernahme Visakosten von 155 EUR
  • Der/die Künstler:in hat die Pflichtfür eine Auslandskrankenversicherung und die erforderlichen Impfungen und Visa zu sorgen
  • Residenzpflicht

Die Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene künstlerische Ausbildung
  • Wohnsitz in Dresden; Dresden ist seit mind. 3 Jahren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt
  • Englisch- und Französischkenntnisse

    Die Bewerbung:
  • Kurzbiografie (max. 2 Seiten)
  • Motivationsschreiben mit Bezug zum Residenzort in Deutsch und Französisch (Übersetzung mit KI ausreichend, max. 1-2 Seiten)
  • Projektbeschreibung (max. 1-2 Seiten) in Deutsch und Französisch (Übersetzung mittels KI ausreichend)
  • Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Arbeit,  nur als PDF-Portfolio, mit einer Maximalgröße von 10 MB.
  • Die Bewerbung kann nur online auf dem Portal der des Goethe-Institut Kamerun erfolgen.

Bewerbungsschluss: 10. April 2026

Rückfragen

Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz,
Herrn Martin Chidiac, E-Mail: kultur-denkmalschutz@dresden.de
Rückfragen unter Telefon: (03 51) 4 88 89 33 oder
Nadia Reuther, Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten, E-Mail: brazzaville@dresden.de, (03 51) 4 88 2067

Auswahlverfahren:

Eine Jury aus Vertreter*innen der Stadt Brazzaville, der Landeshauptstadt Dresden, des Goethe-Instituts Kamerun, der Ateliers Sahm und des Zentralwerk Dresden e.V. sichtet die eingereichten Bewerbungen und wählt den/die Künstler*in aus.  Das Ergebnis wird voraussichtlich Ende April 2026 bekanntgegeben.

Weitere Informationen und Reiseberichte und www.goethe.de/kamerun

Open Call: Auktion in Tharandt

Die Buchhandlung Findus, ein sympathischer Ort in Tharandt, lobt über den örtlichen Lions Club einen kleinen Wettbewerb aus. Insgesamt 20 Werke von Künstler:innen werden dort von August bis Oktober ausgestellt und schließlich, während der Finissage, versteigert. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026. 

Das vom  Lions Club Tharandt organisierten das Konzetti  wird mit einer professionellen Einführung in die Werke während der Vernissage eröffnet.
Außerdem geben auch ein gedrucktes Begleitheft mit den Arbeiten und Künstler:innendaten sowie eine Internetseite Einblick. Für beides werden professionelle Repros der Arbeiten gemacht. Krönender Abschluss ist dann die Finissage mit anschließender Versteigerung der Werke.

Wer eine Arbeit beisteuern möchte, kann sich hier  ausführlicher informieren:

Was kann eingereicht werden?
Farbige Ölskizzen oder gar Malereien sein, aber auch Zeichnungen, Drucke, Skulpturen oder Plastiken sind möglich. Der Preis der Arbeit sollte bei 80-150 Euro liegen. Dieses Geld wird zu 100 Prozent ausgezahlt. Eine Jury wählt aus.

Bewerbungsfrist:  28. Februar 2026
Vernissage: 28. August 2026
Finissage mit Versteigerung: 30. Oktober 2026

Wie bewerben ?
Eine kleine formlose Bewerbung mit einem kurzen Lebenslauf und einem
Foto der Arbeit sowie deren Startpreis (80-150 €) geht per Mail an: annaluise@erler.cc

Noch im Februar kommt eine Rückmeldung. Sollte euer Werk ausgewählt werden, freuen sich die Veranstalter über eine persönliche Teilnahme an Vernissage und Finissage.

©Auktion mit Maxi Wollner, Foto: Anna-Luise Erler

Reisestipendium in Taiwan

In Zusammenarbeit mit Texture Printmaking Studio schreibt das Amt für Kultur und Denkmalschutz ein Reisestipendium nach Tainan in Taiwan/R.O.C. aus.

Das Stipendium ist Teil eines Austauschprogramms mit der Grafikwerkstatt Dresden und dem Kunst- und Kulturverein Alte Feuerwache Loschwitz, im Frühjahr 2026 findet ein vergleichbares Programm für eine/n Künstler/in aus Taiwan in Dresden statt.

Die Daten:

  • Arbeitsaufenthalt für vier Wochen mit der Arbeitsmöglichkeit Texture Printmaking Studio Tainan
  • Kostenfreie Unterkunft in Tainan/R.O.C
  • Reise- und Materialkostenpauschale in Höhe von 1.500 EUR
  • Reisezeitraum voraussichtlich im Oktober 2026


Die Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene künstlerische Ausbildung
  • Künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Druckgrafik
  • Wohnsitz in Dresden
  • Englischkenntnisse sind erforderlich

    Die Bewerbung:
    Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
    Kurzbiografie, Motivationsschreiben mit Bezug zu Taiwan, Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Arbeit, Projektbeschreibung (max. 1-2 Seiten) nur als PDF-Portfolio – keine Weblinks, mit einer Maximalgröße von 10 MB. Einzureichen bei:

Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz,
Herrn Martin Chidiac, E-Mail: kultur-denkmalschutz@dresden.de
Rückfragen unter Telefon: (03 51) 4 88 89 33

Bewerbungsschluss:  Do, 05. Dezember 2025


Die Entscheidung:

Eine Jury aus Vertreter*innen des Amtes für Kultur und Denkmalschutz und Dresdner Künstler*innen sichten die eingereichten Bewerbungen und wählen den/die Künstler*in aus, der/die dem Texture Printmaking Studio Tainan vorgeschlagen wird. Dabei bleibt die endgültige Entscheidung der einladenden Institution vorbehalten. Das Ergebnis wird voraussichtlich Ende Dezember 2025 bekanntgegeben. Ob das Stipendium tatsächlich realisiert werden kann, richtet sich nach den jeweils aktuellen Reisebestimmungen und dem Haushaltsbeschluss des Dresdner Stadtrates.

Weitere Informationen und Reiseberichte

Ateliergespräch: Dr. Agnes Matthias unterhält sich mit Karen Weinert

Am 8. November unterhält sich Dr. Agnes Matthias (Kunsthistorikerin, Deutsche Fotothek, SLUB Dresden) mit Karen Weinert – in ihrem Kunstraum.  

Karen Weinert ist Fotografin, Ausstellungsmacherin und Verlegerin. Im Jahr 2003 gründete sie den Kunstraum bautzner 69, einen Ort der Fotografie und des Austausches.

Gemeinsam mit Dr. Agnes Matthias wird Karen Weinert ihre fotografisch-bildnerische Arbeit reflektieren, Werkgruppen erläutern sowie über ihren künstlerischen Werdegang sprechen.

Die Entstehung, sowie ihre kuratorische Arbeit im Ausstellungsraum bautzner 69, wird ein weiteres Thema an diesem der Fotografie gewidmeten Abend sein.

Als Gesprächspartnerin ist Dr. Agnes Matthias geladen, deren Fachgebiet die Fotografie in ihrer Arbeit in der SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) ist.

Karen Weinert und Agnes Matthias verbindet eine langjährige Freundschaft und enge Zusammenarbeit; so ist Agnes Matthias eine fundierte Kennerin der künstlerischen Arbeiten von Karen Weinert.

Was: Ateliergespräch | Dr. Agnes Matthias spricht mit der Künstlerin Karen Weinert in dem von ihr begründeten Kunstraum bautzner 69.

Wann:  8. November 2025, 18 Uhr
Wo:
Bautzner Straße 69, 01099 Dresden

Wer bei einem der von Clivia Bahrke veranstalteten Art Talks dabei sein möchte, findet hier die Möglichkeit sich anzumelden, um ein Ticket (30 € inkl. Getränke) zu buchen und die genaue Adresse zu erhalten:

Ateliergespräche | Dresden

© Foto von Karen Weinert, Clivia Bahrke

 

Jahressymposium BBK Bundesverband

Am 7. November 2025, 17-22 Uhr, findet im Berliner Tagungszentrum FMP1 das Jahressymposion des BBK Bundesverbandes statt. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung werden die Ergebnisse unserer neuen Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Künstler:innen sein.

Meldet euch jetzt an und diskutiert mit! Ziel des Symposions ist die Formulierung aktualisierter Forderungen und Handlungsempfehlungen für eine Verbesserung der Situation unseres Berufsstands.

hier anmelden

Das Programm des Symposions vereint Impulsvorträge zu den Erkenntnissen der Studie sowie Paneldiskussionen mit geladenen Expert:innen zur Einordung der Ergebnisse und möglichen konkreten Forderungen.

Auch für persönlichen Austausch und das Netzwerken ist Zeit eingeplant.

Der BBK Bundesverband freut sich auf eine rege Beteiligung von Künstler:innen, Kulturpolitiker:innen, Vertreter:innen von Kunstorten und Institutionen und weiteren Kulturschaffenden. Da in den Folgetagen die Bundesdelegiertenversammlung des BBK am selben Ort stattfindet, wird das Symposion eine großes Anzahl von Expert:innen aus den Verbänden des ganzen Landes versammeln.

Hier geht es zum vollständigen Programm.

über.brücken | Die Kooperationsausstellung mit dem BBK Heidelberg

HJ Reichelt
Eine Ausstellung im Frühjahr 2024 im Heidelberger Forum für Kunst war eine gelungene Schau aktueller Kunst aus beiden Städten. Die Villa Eschebach in Dresden ermöglicht jetzt ab dem 30. September die Gegenausstellung –  mit noch mehr ausstellenden Künstler:innen: Ein Einblick in die Vielseitigkeit und Kreativität beider Städte beim „über.brücken“.
Brücken sind heutzutage etwas Fragiles, nicht nur menschliche Beziehungs-Brücken können brechen – auch die gebauten, wie man in Dresden mit der Carolabrücke im vergangenen Jahr erleben konnte. Diese Ausstellung wurde aber lange vor diesem Ereignis geplant und so sucht der Titel  über.brücken mehr nach den Gegensätzen, die durch die menschliche Antriebskraft und Fantasie überbrückt werden:  Flüsse und Täler, Nord und Süd, Lebensweisen, Zeitspannen, Malstile und Kunstgattungen. Mit diesem Austauschprojekt gelingt dem Künstlerbund Dresden und der BBK Heidelberg ein Brückenschlag zwischen zwei Städten, zwei Kunst- und Kulturorten in Ost und West.
Neben Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Fotografie sind auch Skulptur, Plastik, Installation und konzeptionelle Werke Gegenstand der Schau. 


Die Dresdner Künstler:innen:

Regine Bartholdt | Julius Bräutigam | Michael Freudenberg | Thomas Hellinger | HKE3 _ Susanne Hampe, Anke Ewers, Karen Kling | Karen Koschnick | Janina Kracht | Antje Krohn | Katharina Lewonig | Jana Morgenstern |  Anita Müller | Maja Nagel | Hans-Jürgen Reichelt | Sandra Rosenstiel | Pietro Sabatelli | Elise Schaller | Frank Schauseil | Günter Schöttner | Matthias Schroller | Ulrich F. Stanke

Die Heidelberger Künstler:innen:

ADA MEE | Walter Ludwig Ebert | Gertrud Hildebrand | Marianne Kaerner | Markus Kaesler | Paul* M. Kästner |  Cholud Kassem | Jörg Kraus | Petra Lindenmeyer | Tai M. Lüdicke | Philine Maurus | Klaus Meyer | Jessen Oestergaard | Manfred Riederer | Vera Schneider-Terodde |  Mario Urlaß |  Michael Utz |  Elke Weickelt | Felicitas Wiest-Prinzler | Werner Zeh

30.09. – 14.11.2025
Kooperationsausstellung
»über.brücken«

Künstlerbund Dresden &  BBK Heidelberg
in der Villa Eschebach

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Volksbank Dresden-Bautzen eG

Eröffnung:  Fr,  30.09.2025, 19 Uhr

Begrüßung:

Karen Koschnick, Vorstand des Künstlerbund Dresden
Gisela Hachmann-Ruch, 1. Vorsitzende des Heidelberger Forums für Kunst

Einführung:
Susanne Magister, Kunsthistorikerin, Dresden

Wo:
 Villa Eschebach, Volksbank Dresden-Bautzen eG, Georgenstr. 6, 01097 Dresden

Öffnungszeiten: 

Mo 9:00 – 16:00 Uhr
Di | Do 9:00 – 18:00 Uhr
Mi | Fr 9:00 – 13:00 Uhr

 

© HJ Reichelt, Der große Traum des Antiquars, Radierung,  2005

Open Call: SCHAUFLERRESIDENCY@TU DRESDEN 2026

Im Schaufler Lab@TU Dresden – einem gemeinsamen Projekt von der Technischen Universität Dresden (TUD) und THE SCHAUFLER FOUNDATION – ist für das Jahr 2026 eine sechsmonatige Artist in Residence an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft ausgeschrieben, die an der Kustodie der Universität angesiedelt ist.

Seit 2020 waren folgende Künstler:innen für die international renommierte Residency an der Exzellenzuniversität nominiert: Mario Pfeifer, Lena von Goedeke, Rosa Barba, Esmeralda Conde Ruiz, Anton Ginzburg und Christian Kosmas Mayer.

Das Schaufler Lab@TU Dresden wurde 2019 mit dem Ziel initiiert, das komplexe Verhältnis von Mensch, Maschine, Technik und Welt aus den Perspektiven der Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Kunst zu erforschen und zu vermitteln. Die zwei Säulen des Projekts sind ein
Graduiertenkolleg, das Schaufler Kolleg@TU Dresden, und ein Artist in Residence-Programm, die Schaufler Residency@TU Dresden. Das Leitthema „Daten↔Welten. Soziotechnische und kulturelle
Synthesen neuer Wirklichkeiten“ steht im Mittelpunkt der zweiten Förderphase (2024–2027) des Lab. Darunter verstehen wir technische und kulturelle Vermittlungen von Wirklichkeit durch Daten, die Gesellschaft und Lebenswelten maßgeblich prägen.

Die Residency des Schaufler Lab@TU Dresden bietet engagierten und international tätigen Künstler:innen oder Künstler:innengruppen aus den Bereichen Medienkunst, Konzeptkunst, Performance u. a. die einzigartige Gelegenheit, das genannte Leitthema künstlerisch zu beforschen. Sie haben die Chance, hierbei mit einer kooperativen Gemeinschaft von Forscher:innen im Kontext des Schaufler Kolleg@TU Dresden zusammenzuarbeiten und auf die Ressourcen der Exzellenzuniversität sowie unserer Kooperations-partner:innen für künstlerische und kreative Produktionen zurückzugreifen.

Künstler:innen bzw. künstlerische Kollektive haben bis zum 2. November 2025 die Gelegenheit, sich mit Konzepten für künstlerische Forschungsprojekte zu „Daten-Welten“ und deren Implikationen für Gesellschaft und Objektkultur zu bewerben, die im Jahr 2026 im Schaufler Lab@TU Dresden realisiert werden sollen. Über die Auswahl der Künstler:in bzw. des Kollektivs entscheidet die Auswahlkommission der Schaufler Residency@TU Dresden.

Bewerbungsfrist: 02.11.2025

Alle Infos hier