Ein Zeichen für Langsamkeit

Anja-Alexandra Kaufhold greift meistens zum Zeichenstift, um auszudrücken, was in ihr ist.  Als  Mitglied im Künstlerbund Dresden hat sie jetzt bereits zum zweiten Mal zu einer Geh-Performance eingeladen, die vom Neustädter Markt in Dresden die Hauptstraße hoch führte – also gleich um die Ecke unserer Geschäftsstelle.

Nach dem Motto “Jetzt ist Immer” beinhaltet das Konzept absichtsloses Bewegen im öffentlichen Raum mit dem Zweck ein Zeichen für Langsamkeit zu setzen.

Das sei für alle eine besondere Erfahrung gewesen,  berichtet sie und fügt hinzu:  “Dieses langsame, bewusste Gehen ist auch für die Zuschauer eine Herausforderung, besonders für die Menschen, die auf den Bänken ein schattiges Plätzchen gefunden hatten.”

Die Geh-Performance wird über unseren Mitglieder:Fördertopf (via Anmeldung im Internen Mitgliederbereich) mit angeschoben. Interessierte können sich den Terminen im September und Dezember anschließen. Wir berichten!

Fotos: Chris Wagner

Dieses Projekt wird unterstützt mit Mitteln aus dem “Kreativ Booster”-Matchingfonds von Wir gestalten Dresden – Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft e. V. und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden.

 

Stipendium für eine Forschungsresidenz in Rotterdam

Achtung | Geänderter Zeitraum:
Die Residenz ist jetzt fixiert auf den Zeitraum: 1. Oktober – 30. November 2022

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut der Niederlande, sowie dem Centrum Beeldende Kunst Rotterdam (CBK) schreibt die Landeshauptstadt Dresden erstmals ein Stipendium für eine künstlerische Recherche (artistic research) unter dem Titel „Gesellschaftlicher, historischer und politischer Kontext von Kunstwerken und Denkmälern im öffentlichen Raum” als Reisestipendium nach Rotterdam in den Niederlanden aus.

Der Schwerpunkt der Vorhaben sollte sich dabei zeitlich auf den Bereich Kolonialismus bzw. Postkolonialismus fokussieren und thematisch Kunstwerke und Denkmäler aus dieser Epoche zum Gegenstand wählen, die unter dem Aspekt einer freiheitlich-demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaftsordnung einer Kontextualisierung bedürfen.

Die Forschungsresidenz soll Kulturschaffenden aus dem Bereich Bildende Kunst, aber auch aus anderen künstlerischen Disziplinen (z. B. Medien- und performativen Künsten) die Möglichkeit zu einer eingehenden Untersuchung von Denkmä[1]lern und öffentlichen Kunstwerken und ihrem politischen und historischen Kontext vor Ort geben.

Die Entscheidung: Eine Jury aus Vertreter*innen des Amtes für Kultur und Denkmalschutz, dem Goethe-Institut der Niederlande sowie dem Centrum Beeldende Kunst Rotterdam (CBK) sichten die eingereichten Bewerbungen und wählen den/die Künstler*in aus. Das Ergebnis wird voraussichtlich Mitte Juli 2022 bekanntgegeben.

AP: Martin Chidiac, Tel. (03 51) 4 88 89 33
Bewerbungsschluss: 4. Juli 2022

Ob das Stipendium tatsächlich realisiert werden kann, richtet sich nach aktuellen Reisebestimmungen in Bezug auf die Covid-19-Pandemie. Weitere Informationen und Reiseberichte unter: dresden.de/reisestipendien.

Call for participation: Intercultural Days

32nd Intercultural Days in Dresden from September 18 to October 9, 2022

Dear members,

the Intercultural Days in Dresden are an established format in which people from a wide variety of cultures come together to celebrate diversity.
The Künstlerbund Dresden participated in 2021 with a solo exhibition “Das Warten auf Leben” by the artist Moussa Mbarek, who fled from Libya, and would like to participate in the Intercultural Days again this year with a program item at the office.

This year’s motto of the Intercultural Days is “Dresden. Gemeinsam. Gestalten.” and is divided into different focal points. On the topic of „Giving migration stories a voice“, the KBD would like to explicitly invite members with just these stories to participate in a joint exhibition from September 15 to October 11 at the office.

So if you want to tell your story on the topic of “migration” with a picture, video or even a performance, we ask you to register by June 12 so that we can plan all further details in time.

An integral part of the Intercultural Days is also the Intercultural Street Festival, which will take place on September 24, not far from the office on Jorge-Gomondai-Platz (at Albertplatz).
Following the street festival, we would like to offer the opportunity to get together at the office to exchange ideas about artistic creation in a wide variety of cultural contexts.

We are open to this and welcome suggestions on how we can organize this afternoon together!

Please contact us at: martina.remlinger@kuenstlerbund-dresden.de or 0351/8015516

Corona-Webinare für Künstler*innen

Zu folgenden Themen bietet der NRW-Kulturrat noch vor der Sommerpause  kostenfreie Webinare an:

  • Di., 14.06., 16-18 Uhr: Von Tantiemen leben – Corona-Stipendien der Verwertungsgesellschaften (GEMA / GVL), Referent Matthias Hornschuh zusammen mit zwei Expert*innen der VG’s
  • Di., 21.06., 17-19 Uhr: Und wie geht’s weiter? Schlussabrechnungen und Corona-Risiken für Herbst 2022, Referent Prof. Clemens Pustejovsky

Weitere Informationen und Anmeldungen bitte unter: Corona-Webinare | Kulturrat NRW (kulturrat-nrw.de)

Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir, mit der Anmeldung nicht allzu lang zu warten.

Kahnweiler-Preis 2022 für Arbeiten auf Papier

Die Daniel-Henry Kahnweiler-Stiftung schreibt den Kahnweiler-Preis 2022 für den Bereich Arbeiten auf Papier aus, der mit 10. 000 € dotiert ist. Die Preisverleihung ist mit einer Ausstellung verbunden.

Teilnahmeberechtigt sind Absolvent:innen einer Kunsthochschule bzw. einer Kunstakademie, Mitglieder eines Berufsverbandes bildende:r Künstler:innen, die eine abgeschlossene Ausbildung an einer Kunstschule, eine Ausstellungs- oder Publikationspraxis oder eine kontinuierliche Beschäftigung mit bildnerischer Gestaltung aufweisen können. Einzureichen sind im ersten Schritt Fotografien von maximal 3 Arbeiten der Künstler:innen, deren Qualität eine Beurteilung der dargestellten Arbeiten zulässt. Fotos, konventionell auf Papieren, dürfen inkl. Passepartouts maximal 24 x 30 cm umfassen. Sofern 3 Arbeiten eingereicht werden, kann die Jury jeweils eine Auswahl treffen.

Abgabetermin der Fotografien für die erste Jurierungsrunde ist der 01.09.2022. Für die zweite Jurierung (Originale wird der Abgabezeitraum für 01. bis 04.11.2022 festgelegt.

Mehr Informationen

Künstlerstipendium für viermonatige Residenz in Frankreich

Die Goethe-Institute Nancy und Strasbourg und das Bureau des arts plastiques des Instituts français Deutschland in Berlin fordern Kulturschaffende auf, sich für das deutsch-französische Residenzprogramm für Künstler:innen zu bewerben. Das Projekt „ALLER & ZURÜCK“ richtet sich an künstlerisch Tätige, die am Anfang ihrer Karriere stehen und mindestens 25 Jahre alt sind. Ihr Schaffensgebiet sollten die bildenden Künste sein: Malerei, Zeichnen, Fotografie, Grafik, Video, Bildhauerei und Installation.

Die Ausschreibung für eine viermonatige Residenz im Künstlerhaus in Mulhouse (September – Dezember 2022) für eine*n Künstler*in aus Berlin, Brandenburg, Sachsen oder Sachsen-Anhalt ist gerade veröffentlicht.

Bewerbungen sind bis zum 31. Mai möglich

AZ – Aller & Zurück – Goethe-Institut Frankreich

Neue Leitung Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing

Christine Gruler besetzt die neu geschaffene Stelle für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Als Kunsthistorikerin und Journalistin ist sie seit 2004 in unterschiedlichen Positionen tief in die Dresdner Kunst- und Kulturszene eingetaucht und hat während der Pandemie einen Ausflug in Marketing und Vertrieb eines Dresdner IT-Unternehmens gemacht. Jetzt bringt sie beides, ihre Erfahrungen aus Kunst und Kultur mit ihren frisch erworbenen Kenntnissen, im Interesse der Künstler:innen des Künstlerbundes Dresden zusammen.

Kunst- und Kulturförderpreis The Power of The Arts 2022

Bewerbungen für The Power of the Arts 2022 sind ab sofort möglich. Der von der Philip Moriss GmbH als Reaktion auf die Fluchtbewegung ab 2015 initiierte Kunst -und Förderpreis The Power of the Arts lobt jeweils 50.000 Euro für vier Projekte aus.

„Gesellschaft braucht Kunst, die sich einmischt“

Die jährliche Ausschreibung setzt sich für soziales Miteinander, friedvolles Zusammenleben sowie die Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen ein. Das Anliegen ist so aktuell wie nie zuvor, die verbindende Kraft der Künste ist gefragter denn je.

Auch in diesem Jahr richtet sich der Förderpreis an Initiativen und Projekte, die sich mit Hilfe der Kunst und Kultur für die Gleichberechtigung aller Menschen und deren Verständigung einsetzen sowie strukturelle, soziale und kulturelle Barrieren abbauen.

Eingereicht werden können sowohl Projektvorhaben als auch bereits begonnene Projekte von gemeinnützigen Institutionen, die sich an Menschen ab 18 Jahren richten. Über die Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury, besetzt mit Persönlichkeiten aus Musik, Kunst, Theater, Tanz, Literatur und Film.

Online-Bewerbungen über www.thepowerofthearts.de

Bewerbungsfrist: 31. Mai 2022, 24:00 Uhr | Teilnahmebedingungen

Vorverkauf der 8. KÜNSTLERMESSE DRESDEN hat begonnen

8. KÜNSTLERMESSE  11. bis 13. März 2022

Vor genau zwei Jahren und damit gerade noch vor Pandemiebeginn fand die letzte KÜNSTLERMESSE DRESDEN statt, deren 8. Auflage im März nun wieder im Deutschen Hygiene-Museum (DHM) zu sehen ist.

Etwas luftiger gestaltet und auf deutlich mehr Fläche stellen vom 11. bis zum 13.3.2022 rund 100 Künstler:innen, Galerien von Produzent:innen, Kunstvereine und Offspaces (mit einem nachgewiesenen Dresden-Bezug) an knapp 80 Messeständen aus. Neben der eigentlichen KÜNSTLERMESSE zeigt der Künstlerbund an den drei Messe-Tagen eine eigens kuratierte Sonderausstellung, die sich dem Thema der aktuellen Ausstellungsthema des DHM “Künstliche Intelligenz” widmet. Darüber hinaus präsentiert das Internationale Filmfest Dresden mit „Künstlich“ ein Kurzfilmprogramm und die Dresdner Buchkinder animieren samstags und sonntags die kleineren Gäste zum Mitmachen. Ein Highlight der diesjährigen KÜNSTLERMESSE ist die Filmpräsentation „Uncanny Valley“ des Projekts „Rimini Protokoll“, an die sich eine Diskussion mit dem Stefan Kaegi anschließt.

Gäste aus Dresdens französischer Partnerstadt Straßburg, aus dem südkoreanischen Daejeon sowie Studierende der Hochschulklasse von Prof. Christian Sery runden das vielgestaltige Programm mit neuesten Arbeiten ab.

Der Vorverkauf hat begonnen!

Es gibt nur begrenzte Ticketkontingente für festgelegte Einlasszeitfenster! Wir empfehlen daher unseren Vorverkauf!

Die Tickets gibt es hier: Vorverkauf KÜNSTLERMESSE DRESDEN

Es gelten die aktuellen Corona-Zugangs-Bestimmungen für Messen in Sachsen. Aktuell gilt die 3G-Regel. Besucher:innen benötigen einen Impf- oder Genesenen- oder Testnachweis.

Corona bedingt findet der Einlass jeweils zur halben und vollen Stunde statt. 

PREISE: Regulär: 7,00 € / Ermäßigt* & Happy Hour: 5,00 € 
(zuzüglich 1 Euro Service- und Vorverkaufsgebühr)

Happy Hour ist (Einlasszeit)                                          
Freitag 15 – 17 Uhr
Freitag 20 – 20.30 Uhr

Samstag 10 – 12 Uhr
Samstag 19 – 20 Uhr

*Ermäßigungsberechtigt sind Inhaber:innen eines gültigen BBK- Ausweises des Künstlerbundes Dresden e.V., Kinder bis 16 Jahre und Inhaber:innen einer Eintrittskarte des Deutschen Hygiene-Museums Dresden vom gleichen oder dem Vortag.

Die Tickets gibt es hier: Vorverkauf KÜNSTLERMESSE DRESDEN

Neue Mitarbeiterin für Projekte und Partizipation

Der Künstlerbund hat mit Martina (Tinka) Remlinger eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Seit Ende 2021 beschäftigt sie sich vor allem mit  Partizipationsangeboten für Mitglieder, die neu zu schaffen bzw.  zu transformieren sind.
Tinka Remlinker ist Kunsthistorikerin (MA) und lebt und arbeitet hauptsächlich in Dresden. Ihre Schwerpunkte liegen auf der interdisziplinären Bearbeitung soziokultureller Themen, künstlerische Auseinandersetzung im Kollektiv, Netzwerkarbeit sowie Raumgestaltung und Kuration, welche sie bisher in Projekten, Veranstaltungen und Festivals diverser Formate bearbeiten konnte.

Ihr fachlicher Unterbau ist auf die Kunstgeschichte und Humanities zurückzuführen, wobei sie neben dem wissenschaftlichen Arbeiten, auch die Wichtigkeit der Netzwerkarbeit in der Kunst- und Kulturbranche für sich erkannte. Hierbei hatte sie stets den Anspruch, Plattformen zu schaffen, auf denen Wissen ausgetauscht, vermittelt und weitergegeben werden kann.

Seit 2019 arbeitet sie freischaffend für u.a. Konglomerat e.V., Kunsthaus Dresden, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau und ist nun seit Okt. 2021 für den Künstlerbund Dresden tätig.