Corona-Pandemie – Hilfe auch für freischaffende Künstler*innen

Durch die massenhaften Absagen kultureller Veranstaltungen sehen sich auch viele freiberufliche Künstler*innen in ihrer Existenz bedroht. Der BBK unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrats und anderer Verbände, einen Nothilfefonds aufzulegen. Bund und Länder wollen in den nächsten Tagen hierzu konkrete Absprachen treffen.

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ruft unter dem Titel „Keep the arts alive“ kunst- und kulturfördernde Stiftungen dazu auf, einen Fonds für öffentliche und private Kulturförderer zu bilden, der Künstler*innen unterstützt. Der BBK unterstützt diesen Aufruf.

Kulturstaatsministerin Grütters hat zugesagt, Kreative nicht im Stich zu lassen: „Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen miteinbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht.“

Erste Sofortmaßnahmen wurden beschlossen. Grütters kündigte an, bei vom Bund geförderten Projekte und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, auf Rückforderungen so weit wie möglich zu verzichten. „Wir werden unsere rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, weil klar ist, dass bereits viel Engagement und Geld in diese Aktivitäten geflossen sind. Möglicherweise können hier statt analoger auch digitale Formate zum Einsatz kommen.“

Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt, informiert der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e. V: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

(Aktuelle Meldung des BBKs vom 15.03.2020)


Weitere Links zum Thema:

Aktuelle Meldung des Bundesverbandes der Bildenden Künstler*innen (15.03.2020)

Informationen auf den Seiten des Deutschen Kulturrates

Petition: HILFEN FÜR FREIBERUFLER UND KÜNSTLER WÄHREND DES “CORONA-SHUTDOWNS”

Veranstaltung: Stammtisch-Spezial “Corona & Kreativwirtschaft” von Wir gestelten Dresden (am 18.03.2020, nur mit Anmeldung!)

CORONA: DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN JETZT WISSEN – Eine Zusammenstellung von vielen Informationen und Möglichkeiten – Landesverband KREATIVES SACHSEN

Keep the arts alive! Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler – Bundesverband Deutscher Stiftungen

Spendenaufruf #SAVEYOURLOCALARTIST – Branchenverband “Wir gestalten Dresden

Online-Petition: “Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise” – change.org

Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse für selbständige KünstlerInnen zum Corona-Virus

(Bitte beachten Sie, dass wir die Aktualität der Links nicht gewährleisten können!)

SCREENING: „Girl, you should smile more“.

Im Rahmen der 1. Lange Nacht der Frauen* in Dresden zeigt der Künstlerbund Dresden die performative Videoarbeit der Dresdner Künstlerin Lisa Maria Baier mit dem Titel „Girl, you should smile more“.

Bereits einige Tage zuvor am Internationalen Frauentag am 8. März 2020 gezeigt, besteht die Arbeit aus zusammengesetzten Clips von Frauen, welche an Orten ihrer Wahl aus Gründen ihrer Wahl schreien. So kurz oder so lang sie wollen. Ob in Gruppen oder allein.

Die Künstlerin sagt über Ihre Arbeit selbst:

„Wertvolle Qualitäten von Frauen werden im allgemeinen auf soziale Kompetenzen runtergebrochen. So gehören Kommuniktionsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Unkompliziertheit zu den am meist geforderten Eigenschaften einer Frau. Frauen werden nicht mit diesen Eigenschaften geboren. Vielmehr wachsen sie in vorherrschende Rollenbilder hinein und die – das beweisen die Klischees über Frauen – sehen sie als familienbewusst und emotional.

Welche Anstrengung es bedeutet dies Tag für Tag, ob im Arbeitsalltag oder in Freundes-und Familienkreis mit Konsequenz durchzuziehen, können nur Frauen verstehen. Doch jede hat das Recht darauf schlechte Laune zu haben, zornig zu sein und „kompliziert“. Das ist wichtig um Grenzen zu demonstrieren. Ein Schreien dient dann zum Beispiel der Erlangung der Dominanz, der Einschüchterung oder der Verteidigung. Auch eine intensive Aufforderung zum Handeln kann durch Schreien geäußert werden. Auf alle Fälle ist ein Schrei ein ehrliches, persönliches Signal, welches sich nicht fälschen lässt.“

Lisa Maria Baier wurde 1988 in Görlitz geboren und studiert seit 2010 an der HfBK Dresden. Seit 2017 ist sie Meisterschülerin bei Prof. Wolfram Adalbert Scheffler. Für Aufsehen sorgte ihr Projekt „Art for Humanism“ das 2019 im Lipsiusbau in Dresden stattfand. In dieser Aktionswoche wurden über 200 „gespendete“ Kunstwerke aus der ganzen Welt ausgestellt und es fanden verschiedene Diskussionsrunden und Gastvorträge (u.a. mit Aktionskunst-Kollektiv „PENG!“) statt. So wollten sich Kunstschaffende aus der ganzen Welt gegen die rechte Wende in Kultur und Gesellschaft positionieren.

Wir freuen uns über möglichst viele Besucher*innen am 13. März 2020 von 18 bis ca. 20 Uhr in der Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 34 (Eingang Ritterstraße)!

Mehr Informationen zur Künstlerin erhalten Sie unter: https://www.lisamariabaier.de/

(Bild: Philine Schlick, Neustadtgeflüster)

Instagram als Möglichkeit der künstlerischen Selbstvermarktung

Weiterbildung für Künstler*innen

Weiterbildung für Bildende Künstler*innen
Am 21.2. bietet der Künstlerbund Dresden e.V. von 17 Uhr im  Seminarraum der Geschäftsstelle KBD (Hauptstraße 34, Dresden) eine Veranstaltung an, die sich mit dem Onlinedienst Instagram beschäftigt.
Der Künstler Christian Rätsch erläutert und demonstriert dabei v.a. die folgenden Punkte:

1. Was ist Instagram, wie richte ich ein (künstlerisches) Nutzer-Profil ein? Worin bestehen Unterschiede zwischen privatem und Business-Profil Funktionen der App
2. Wie erreiche ich mein Publikum?  Anderen Nutzer*innen/Institutionen folgen , Prinzipien und Funktionsweisen von: Hashtags und @-Mentions

Nach einer Pause geht es im zweiten Teil um die Frage
Was möchte ich zeigen? Was sind die verschiedenen Wege, Instagram künstlerisch zu nutzen. Wie kann ich es als Erweiterung bereits bestehender Marketingmöglichkeiten (eigene Webseite) genutzt nutzen.
Darüber hinaus geht es innerhalb der Veranstaltung um rechtliche Fragen (Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Abtretung der Nutzungsrechte an Instagram/facebook).

Die Veranstaltung dauert ca. zwei bis drei Stunden. Sie kostet für Mitglieder des Künstlerbundes 5 €, für Gäste 10 €.

 

WILLKOMMEN II. – NEUE MITGLIEDER

Seit Ende Januar sind Werke unserer neuen Mitglieder Gundega Bluma, Hedy Sissely Cordero Barrios, Sebastian Gallschütz, Michaela Möller, Oskar Staudinger und Olaf Stoy in der Galerie in der Geschäftsstelle zu sehen. Ausgestellt werden malerische, zeichnerische, bildhauerische und Arbeiten aus dem Bereich Mixed media.
Die Ausstellung in der Geschäftsstelle kann bis zum 12.3. besucht werden.

Kabinettausstellung: Zwischen Sonne und Erde

Innerhalb der 7. KÜNSTLERMESSE DRESDEN im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) zeigt der Künstlerbund eine Ausstellung mit dem Titel: Zwischen Sonne und Erde – Die Existenz der Pflanzen

Pflanzen waren die ersten Lebewesen auf unserer Erde. Sie schaffen die Atmosphäre, den Atem, den Tiere und Menschen für ihre Existenz benötigen. Sie sind Vermittler zwischen Sonne und Erde. Emanuele Coccia schreibt in seinem Buch Die Wurzeln der Welt:

„Allein schon durch ihre Existenz verändern die Pflanzen ganz global die Welt, ohne sich dabei auch nur zu bewegen, ohne überhaupt zu handeln“.

An den drei Tagen der 7. KÜNSTLERMESSE DRESDEN vom 6. bis 8.3. 2020 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) wird es  begleitend eine Kabinettausstellung des Künstlerbundes Dresden geben – direkt angrenzend an die Räume derKÜNSTLERMESSE. Die Ausstellung zeigt eine kleine Auswahl künstlerischer Arbeiten, die auf assoziative Weise einen anderen, vielleicht auch neuen Blick auf die uns umgebende Pflanzenwelt ermöglichen.

Für Besucher*innen der KÜNSTLERMESSE ist der Ausstellungseintritt frei, sonst kostet er 7 € (ermässigt 5,50 €).

 

VERLÄNGERT: Gerhard Deke, Hartmut Trache: “postdigital vs. analog”

Die erste Ausstellung in den neuen Geschäftsräumen widmet der Künstlerbund zweien seiner älteren Mitglieder.
Innerhalb der Reihe ZEITGLEICH- ZEITZEICHEN des Bundesverbandes der Bildenden Künstlerinnen und Künstler präsentieren Gerhard Deke und Hartmut Trache unter dem Titel “postdigital vs. analog” Drucke.
Zur Eröffnung am 30.9. kamen rund 50 Gäste, auch während der Laufzeit ist die Präsentation gut besucht.
Aufgrund des großen Interesses und des Tages der “offenen Ateliers” am 17.11. haben wir die Präsentation verlängert:  Die Arbeiten sind nun bis einschließlich Sonntag, 17.11., an dem die Geschäftsstelle von 10 – 18 Uhr geöffnet ist, zu sehen.

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Ausstellung: Neues aus Dresdner Ateliers

(Autor: Thomas Lohse)
Das aktuelle Kunstgeschehen Dresdens in einer Überblicksausstellung darzustellen ist – trotz der Ambitionen der Landeshauptstadt auf den Titel Europäische Kulturhauptstadt – weiterhin aus vielerlei Gründen ein schwieriges Unterfangen. Dem Künstlerbund Dresden e.V. ist zu danken, dass er vielfältige Initiativen unternimmt, um die Dresdner Kunst in ihrer Qualität und in ihrer Breite wahrnehmbar zu machen. Wir freuen uns, dass wir dabei ein gern gesehener Partner sind.
Zum dritten Mal werden in der Villa Eschebach Arbeiten von Mitgliedern des Künstlerbundes Dresden e.V. in einer Überblicksausstellung gezeigt. 137 Künstler haben sich beworben. Die Auswahl der Jury musste dann auf 28 Künstler begrenzt werden. Ein schwieriges Unterfangen, welches naturgemäß auch zu Enttäuschungen führte. Für die große Resonanz auf die Ausschreibung danken wir allen Beteiligten trotzdem sehr herzlich.
Kunst ist unverzichtbar! Das Unaussprechliche, das in sich Widersprüchliche, das zu Komplexe, das Traumgeborene; zu allen Zeiten gelang es Künstlern, jenseits allen gesicherten Wissens, uns davon eine Ahnung zu vermitteln. Die durch Kunst eröffneten Räume gehen über das Alltägliche hinaus und bieten zugleich dem, der sich darin zuhause fühlen will, die Chance, das Alltägliche über andere Sichtweisen stärker oder überhaupt wahrzunehmen. Der Blick auf Neues aus Dresdner Ateliers bietet eine Gelegenheit dazu.
Für gut zwei Monate sind aktuelle Werke aus den Genres Grafik, Malerei, Zeichnung, Fotografie und Plastik zu erleben. Sie sind ein Spiegel der Zeit, in der wir leben, aber zu allererst ein Spiegel ganz individueller Künstler¬persönlichkeiten. Die Vielfalt der Dresdner Kunst geht über das Ausge¬stellte hinaus. Dies bietet die Gelegenheit, über weitere interessante Ausstellungen nachzudenken. Die Villa Eschebach wird der Dresdner Kunst ein guter Gastgeber bleiben.

7. KÜNSTLERMESSE DRESDEN

Erstmals als eigenständige Messe und auf dem Gelände des Deutschen Hygiene-Museums findet 2020 die 7. KÜNSTLERMESSE DRESDEN statt.

Bewerbungen konnten bis 1.10. und erstmals  auch online eingepflegt werden. Bewerbungsberechtigt sind und waren Gäste mit nachgewiesenem Dresden-Bezug sowie Künstlerbundmitglieder.

68 Stände präsentieren einzeln und mit Produzentengalerien knapp 90 künstlerische Positionen.

Öffnungszeiten
Freitag: 15 – 22 Uhr
Samstag: 11 – 21 Uhr
Sonntag: 11 – 18 Uhr
Eintrittspreise:
Tageskarte: 7 €
ermäßigt* 5,50 €
Happy hour am 6.3. zwischen 15 und 17 Uhr: 5,50 €

Ermäßigungsberechtigt sind Inhaber*innen eines gültigen BBK-Ausweises, Kinder bis 16 Jahre und Inhaber*innen einer Eintrittskarte des Deutschen Hygiene-Museums vom gleichen oder dem Folgetag.

Nähere Infos auf unserer homepage unter: www.kuenstlermesse-dresden.de.

WILLKOMMEN I. – NEUE MITGLIEDER

WILLKOMMEN II, Neue Mitglieder stellen sich vor

Am 25.11. um 18 Uhr startet in der Galerie in der Geschäftsstelle der nächste Abend, an dem wir in den letzten Monaten neu aufgenommene Kolleg*innen vorstellen. Diesesmal präsentieren Sophie Cau, Thomas Matauschek, Irène Mélix, Katarina Schrul, Maritza Studart und Susan Wittwer Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Bildhauerei u.a.
Die Ausstellung ist dann zu den Geschäftszeiten bis zum 9.1. 2020 zu sehen.

MORPHONIC LAB XVIII.: VOCALUST am 2.11.2019

Illustration ML 2019

Die Stimme des Menschen ist bekanntlich ein Organ, welches als Gesangsinstrument genutzt werden kann. Dieses Instrument aber in künstlerisch eigenständige klangmalerische Qualität zu steigern, bedarf ausserordentlicher Stimmbegabung, intensiver Schulung und hoher Gestaltungskraft.
Das morphonische Labor Nr.18 erforscht das Phänomen „Menschstimmegesang“ mit ausgwählten Vocal-Künstlern in kontrastreichen Spannungsbögen von klassisch bis experimental, von sanft bis expressiv.

Den vocalistischen Lustreigen eröffnet der preisgekrönte Dresdner Jan Heinke mit seiner faszinierenden Art des Obertongesangs in drei parallel intonierten natürlichen Stimmlagen.
Der polnische Voice-Artist Doministry füttert allein mit den Impulsen seiner Stimme ein Arsenal elektronischer Wandler und schafft damit eine stilistische Vielfalt von humanimalischen Geräuschen bis pulsierenden Rhytmen.
Michael Ammann aus Fürth treibt sein besonders ausgeprägtes Stimmen-Organ mit leidenschaftlicher Inbrunst intuitiv in unerhörte bildhafte Kopfklangzonen.
Mit seiner bärenstarken Bassstimme flutet der Dresdner Balog die eigenen elektronischen Manipulationen und driftet dabei aus mystischer Unterschwellung bis in selbstaufreibende Klangorgiate.
Die Dresdner Sopranistin Barbara Christina Steude besorgt mit ihrer glasklaren Stimme eine wohltemperierte Zäsur in klassischen Stoffen bevor
das Stimmen-Wunder Daliala Kayros zusammen mit ihrem Elektrosoundgeber Xavos aus Sardinien die Folge der Solo-Performances mit überwältigender Gesangs- und Gestaltungskraft vergleichbar u.a. mit Diamanda Galas pointiert.
Laborativer Höhepunkt ist im Finale die VOCALUST-Session aller beteilgten Stimmen: Eine synergetische Versuchsanordnung von höchstem laborativen Reiz, weil die hier aufgeführten Laboranten erstmals eine solche Symbiose wagen!
Alle Beiträge werden von eigenen programmadäquaten Video-Projektionen der Performer begleitet.

In Kooperation mit AGGREGATnEUROPA wird im Projekt VERTOVISm eine Mehr-Kanal-Ton-Installation mit einer Komposition aus Fieldrecordings von Arbeitsstimmen rund um den Erdball vorgestellt, gewidmet dem Pionier der industriellen Klänge der Donbass_Sinfonie, Dziga Vertov. Über eine internationale Ausschreibung werden zuvor weltweit Akteure aufgerufen, sich mit ihren Sound-Files an der Komposition zu beteiligen.

Weitere temporäre Installationen finden in den angrenzenden Räumen des Palais statt: u.a. das Stimmen-Klang-Tor von Arend Zwicker/Dennis Jähnig, die Videoinstallation “Face/Rostro 05-08” des preisgekrönten Filmautors und Bildkünstlers Wolfgang Scholz, die Orkusstimme von Seelensack sowie die alljährliche Aussenillumination des Palais diesmal von LICHTinFORM Heinrich Müller.

ACHTUNG: NEUER VERANSTALTUNGSORT!

Tante-JU , An der Schleife 1, 01099 Dresden (Industriegelände)

Wann:   2. 11. 2019, Pünktlicher Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
Preise:  Eintritt 15 € ermäßigt 10 €

Detlef Schweiger
Künstlerischer und organisatorischer Leiter