Druckkunst in Dresden und auf Catawiki

Bildende Künstler:innen sind in mancher Hinsicht auch Eremiten. Oft arbeiten sie lange allein an einem Ort, der nicht immer abgeschieden sein muss, der aber doch einsames Arbeiten einschließt.  Marc Floßmann, Mitglied im Künstlerbund Dresden, schätzt, obwohl er längst in Bielefeld lebt, so einiges an der Situation für Grafiker in Dresden. Und teilt hier außerdem seine jüngsten Erfahrungen, die er auf der Plattform Catawiki gemacht hat.

KBD: Marc, wir haben uns kürzlich, als du deine Grafik von der Ausstellung Zeitgleich-Zeitzeichen abgeholt hast, auch über die allgemeine Situation der Druckgrafik in Dresden unterhalten.

MF: Ja, in Dresden wird die Druckgrafik wirklich noch hochgehalten und es gibt noch einige Orte, an denen man Druckgrafik machen kann. In Bielefeld, wo ich jetzt lebe, gibt es überhaupt keine öffentlichen Stellen, keine Akademie, keine offene Werkstatt. Es ist schön, dass das in Dresden noch so lebendig ist!

KBD:  Wir haben vor diesem Hintergrund auch einmal alle auf einen Blick gelistet (weiterführender Link am Beitragsende). Das heißt, du nutzt diese Werkstätten dann auch heute noch, wenn du in Dresden bist?

MF: Während der Pandemie habe ich mir eine eigene Druckerpresse angeschafft. Aber mittlerweile bin ich wieder öfter in Dresden und habe mich letzte Woche erst in der Grafikwerkstatt der Technischen Sammlungen in der Junghansstraße eingemietet. Das geht nach Anmeldung auch gut und ist eine beeindruckend große und vielseitige Werkstatt.

KBD: Du hattest davon erzählt, dass Druckgrafik für dich gar nicht so sehr während des Studiums, sondern erst hinterher interessant wurde.

MF: Damals während des Grundstudiums an der HfBK war das nicht meine Sache. Das wirkte für mich wie weit aus der Vergangenheit. Ich hatte so jungspornige Ideen, dass es ganz woanders hingehen müsste und habe das zwar gelernt, aber gar nicht für mich genutzt. Das kam erst viel später, so mit Mitte 40, und eigentlich wegen Corona, weil da so ein Innehalten war.

KBD: Corona war der äußere Anlass, wie ist es dann weitergegangen?

MF: Ich habe viel mehr Zeit am Computer verbracht und begonnen, selbst nach älterer Druckgrafik im Internet zu schauen. Angefangen hat das mit Interesse an und Ankäufen von Drucken von Jacques Callot und Giovanni Battista Piranesi – hier bin ich lange drangeblieben und habe dann Grafiken zu erstaunlich niedrigen Preisen bekommen.

KBD: Kannst du ein Beispiel machen?

MF: Ich habe für 220 € von Piranesi das Pantheon in Rom über einen Trödelhändler aus Düsseldorf gekauft.

KBD: Unglaublich, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Druckgrafik aus dem 18. Jh. handelt.  Auf welcher Plattform hast du den ersteigert?

MF: Anfangs habe ich über ebay-Kleinanzeigen und ebay gesucht und bin dann aber durch Empfehlung eines Künstlerkollegen schnell auf Catawiki gestoßen.

KBD: Ist das eine seriöse Plattform? Auf meinem privaten E-Mail-Account erhalte ich seit Kurzem täglich Anzeigen. Auf den ersten Blick gibt es vom Asteroidenkern über den Narwahlzahn bis zur Zierdecke reichlich Material für eine Wunderkammer. Welche Erfahrung hast du bei deiner Suche dort gemacht?

MF: Es stimmt natürlich: Auf Catawiki gibt es von Kunst über Oldtimer, Luxusuhren und Einrichtungsgegenstände so ziemlich alles. Mich hat speziell die Kategorie “Druckgrafik, Antike Druckgrafik, Alte Meister” interessiert. Das ist eine Online-Auktion, die fast jede Woche stattfindet und die man in diesem ganz großen Komplex von Catawiki erst finden muss. Hier sind Anbieter aus Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden, es ist internationaler.

Neben guten Erfahrungen habe ich aber natürlich auch schlechte gemacht. Eine Rembrandt-Radierung, die ich für 70 € bekommen habe, erwies sich nach der Prüfung durch ein Auktionshaus als gut gemachte Fälschung. Sie war ein paar Millimeter zu groß, daran erkannten die Fachleute das. Die Risiken bei Online-Auktionen sind  wie sonst auch Verkäufer, die nicht ehrlich sind. Das vermeintliche Rembrandt-Blatt habe ich trotzdem behalten.

KBD: Du hast dir inzwischen eine ganze Sammlung von grafischen Eremiten-Darstellungen aufgebaut (s. Titelbild) und schlägst mit diesem Thema auch eine Brücke zu deinen Minimalhäusern – tiny houses.

MF: Über die Grafiken tat sich tatsächlich ein inhaltlicher Zusammenhang mit meinen Minimalhäusern auf. Was wir heute tiny house nennen war früher und für Eremiten selbstverständlich, nämlich einfach und selbst zu bauen, und dazu noch einen kleinen Garten zur Selbstversorgung anzulegen. Ruinen, Eremiten sowie deren Behausungen, das ist der Schwerpunkt meiner Sammlung geworden.

KBD:  Zurück zur Druckkunst: Bietet sich Catawiki auch für den Verkauf deiner eigenen Grafiken an?

MF:  Versucht habe ich es, aber ohne nennenswerten Erfolg. Das Problem besteht darin, dass auf einer solchen Plattform natürlich niemand nach Arbeiten eines nicht weithin bekannten Künstlers sucht. Catawiki ist also leider keine Geldmaschine für junge Künstler. Ich kann aber als Zwischenhändler mit Grafiken, die ich aus Gebrauchtwarengeschäften oder Nachlässen ankaufe, und die ich nicht in meiner Sammlung behalten möchte, ein Nebeneinkommen erzielen. Mit jedem Blatt wäge ich ab, Sammlung oder Wiederverkauf. Es ist auf jeden Fall eine neue Kategorie von Kunstmarkt, die hier entsteht und die viel transparenter ist.

KBD: Transparenter inwiefern?

MF: Die Preise für alte Druckgrafik werden transparenter, preiswerter, und langfristig auch die unterschiedliche Wertschätzung oder Kenntnis von Druckgrafik in verschiedenen Ländern.

KBD: Danke für’s Teilen deiner Erfahrung!

Für alle am Drucken Interessierten kommt hier die
Übersicht aller wichtigen Druck-Adressen in Dresden.

 

© Radierung von Marten de Vos, Copres, gedruckt bei Rafael Sadeler in Prag um 1600,  17,5 x 20,5 cm

 

BBK-Umfrage 2025: Von der Kunst zu leben

Vom 18.2. bis zum 30.4.2025 sind alle in Deutschland lebenden Bildenden Künstler:innen herzlich eingeladen, sich an der aktuellen Umfrage „Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen“ zu beteiligen. 

Die in regelmäßigen Abständen stattfindende Umfrage wird in diesem Jahr erstmalig im gemeinsamen Auftrag vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und der Stiftung Kunstfonds durchgeführt. Ziel der Erhebung ist es, fundierte Daten zur bundesweiten Situation von Kunstschaffenden zu erfassen. Die Ergebnisse der Umfrage sind für den BBK Bundesverband von zentraler Bedeutung für eine starke Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung. Gleichzeitig werden sie der Stiftung Kunstfonds dazu dienen, die Passgenauigkeit ihrer Förderprogramme zu überprüfen.

Jetzt teilnehmen

Die BBK Bundesvorsitzenden Dagmar Schmidt und Marcel Noack zur Bedeutung der Umfrage für den Verband:

„Für unseren Austausch mit politischen Mandatsträger:innen ist es von enormer Bedeutung, unsere Forderungen auch mit konkreten Daten zu untermauern. Durch die regelmäßig vom BBK Bundesverband durchgeführte Umfrage und die rege Beteiligung an der Beantwortung des Fragebogens haben wir hochaktuelle und belastbare Informationen.“

Der Abschlussbericht zur Umfrage erscheint im Herbst 2025. Die Erhebung wird von der Prognos AG durchgeführt. Die Studie wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Informationen aus dem Amt für Kultur und Denkmalschutz

Von kulturellen Angeboten, Veranstaltungsreihen bis hin zu aktuellen Ausschreibungen und Open Calls findet ihr hier alles für euch Relevante.

VERANSTALTUNGEN UND WISSENSWERTES

Kulturstiftung der Länder initiiert Aktionsfonds
Die Kulturstiftung der Länder hat einen Aktionsfonds ins Leben gerufen, der mit 100.000 Euro dotiert ist. Das Hauptziel dieses Fonds ist es, insbesondere kleinere Kultureinrichtungen bei der Einführung eines nachhaltigen Risiko- und Gefahrenmanagements zu unterstützen. Dabei sollen Maßnahmen wie die Erstellung von Notfallplänen, die Beschaffung entsprechender Notfallausrüstung, die Bildung regionaler Netzwerke und Schulungen finanziell gefördert werden. Die Notfallallianz Kultur ist eine gesellschaftliche Initiative, die darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit des Kultursektors in Krisensituationen zu stärken. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, Kunst und Kulturgut besser vor Notlagen zu schützen, wobei insbesondere Archive, Museen und Bibliotheken sich auf derartige Eventualitäten vorbereiten müssen.

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KuBiK – Kulturelle Bildung in Kindertageseinrichtungen
Im Jahr 2025 unterstützt das Programm KuBiK insgesamt 15 Kulturpartnerschaften zwischen kommunalen Kindertageseinrichtungen und Kulturpädagoginnen bzw. -pädagogen. Sie spiegeln die Vielfalt der Kulturlandschaft wider: Im Bereich Musik werden dieses Jahr Projekte mit Banda Comunale realisiert, dazu gibt es Angebote zur nachhaltigen Entwicklung durch die Materialvermittlung „Zündstoffe“ des Konglomerat e. V. Darüber hinaus sind literaturpädagogische Projekte mit Erzählraum e. V. und LiteraTOUR Sachsen sowie medienpädagogische Projekte der Trickfilmschule Fantasia e. V. vertreten. Weitere Kooperationen bestehen in den Bereichen Handwerk, Bildende Kunst, Theater, Tanz und Interdisziplinäres – etwa die Zusammenarbeit zwischen Woods of Birnam, der Gemäldegalerie Alte Meister und der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Hort Blasewitz. Das Amt für Kultur und Denkmalschutz fördert jedes Jahr in Kooperation mit dem Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen der Stadt Dresden die Umsetzung von kulturellen Bildungspartnerschaften in Dresdner Krippen, Kindergärten und Horten mit Honorar- und Sachkosten.

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AKTUELLE PREISE, AUSSCHREIBUNGEN, CALLS UND UMFRAGEN

Sinfonietta erhält den Kunstpreis 2025 der Landeshauptstadt Dresden
Förderpreise gehen an den Kunstverein Dresden e. V. sowie die Tanzcompany Miller de Nobili
Am Montag, den 17. März 2025 wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Kunstpreises sowie des Förderpreises verkündet. Der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden wird in diesem Jahr an das Orchester Sinfonietta Dresden e. V. verliehen. Die Tanzcompany Miller de Nobili sowie der Kunstverein Dresden e. V. werden jeweils mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung unterstreicht die Landeshauptstadt Dresden ihr Engagement für die Kunstszene und fördert Talente, die mit ihrer Arbeit Impulse für die kulturelle Entwicklung der Stadt und darüber hinaus setzen. Bis zum 31. Oktober 2024 gingen 51 Vorschläge ein. Die durch den Stadtrat berufene Jury wählte daraus die drei Preisträger aus. Die feierliche Preisverleihung findet am Montag, 23. Juni 2025, statt. Erst im November 2024 hatte der Stadtrat eine Erhöhung der Preisgelder beschlossen: Die Dotierung des Kunstpreises wird ab 2025 von bisher 7.000 Euro auf 10.000 Euro angehoben. Zudem ermöglicht eine Kooperation mit der Arras Stiftung zusätzliche Stipendien in Höhe von jeweils 2.500 Euro für die Förderpreisträgerinnen und Förderpreisträger.

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Förderung von Gedenkstätten, Archiven und Initiativen

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten fördert Gedenkstätten, Archive und Initiativen in freier Trägerschaft im Freistaat Sachsen sowie Projekte juristischer oder natürlicher Personen. Zu den Fördergegenständen gehören u. a. der Betrieb von Gedenkstätten und Museen zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft sowie entsprechende, Projekte zur Bewahrung mündlicher Überlieferungen sowie Maßnahmen, die einen Dialog zwischen den Generationen fördern sowie insbesondere junge Menschen ansprechen.

Antragsfrist:
 31. August 2025

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Projektförderung Stiftung Toleranz und Völkerverständigung
Die Stiftung fördert im Rahmen einer Projektförderung Maßnahmen zum Zweck der Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz. Zuwendungsempfänger können in der Regel nur juristische Personen oder rechtsfähige Vereine sein. Die Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung unterstützt Projekte, die geeignet sind, die Völkerverständigung zu fördern, Rechtsextremismus, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und daraus motivierte Gewalt in Deutschland entgegenzuwirken. Zielgruppe der Förderung sind Kinder und Jugendliche. Zielgebiet der Förderung sind die Neuen Bundesländer und Berlin. Die Stiftung fördert insbesondere innovative Projekte im kulturellen, sportlichen und pädagogischen Bereich und Jugendaustauschprojekte, vorwiegend mit den östlichen Nachbarländern Europas und Israel. Dhttps://www.stiftung-toleranz.de/foerderung/ie Projekte sollten nachhaltig angelegt sein.

Antragsfrist:
 ganzjährig

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KULTUR UND NACHHALTIGKEIT

Save the Date |Netzwerktreffen Kultur & Nachhaltigkeit
Am 17. Juni 2025 lädt das Netzwerk Kultur & Nachhaltigkeit zum nächsten Netzwerktreffen in die Staatsoper Dresden ein. Eingeladen sind alle, die sich mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Kultursektor beschäftigen oder erste Impulse dazu suchen. Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens steht das Thema Klimafolgenanpassung. Das Netzwerktreffen bietet eine Gelegenheit, voneinander zu lernen, Ideen zu teilen und gemeinsam Strategien für eine nachhaltigere Kulturlandschaft zu entwickeln. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Ateliergespräch: Patrizia Westerholz im Gespräch mit Teresa Ende

Am 12. April unterhält sich Dr. Teresa Ende (Kunsthistorikerin, Dresden) mit Patrizia Westerholz – in ihrem Atelier.  

Was: Ateliergespräch | Dr. Teresa Ende spricht mit der Künstlerin Patrizia Westerholz in ihrem Atelier, das sie bald gezwungenermaßen bald verlassen muss.

Wann:  12. April 2025, 18 Uhr
Wo:
Bärensteiner Straße, Dresden

Wer bei diesem von Clivia Bahrke veranstalteten Art Talks dabei sein möchte, findet hier die Möglichkeit sich anzumelden, um ein Ticket (30 € inkl. Getränke) zu buchen und die genaue Adresse zu erhalten:

Ateliergespräche | Dresden

© Foto von Patrizia Westerholz, Clivia Bahrke

 

 

 

KUBI-Stammtisch | 22.10.2024, 18 Uhr

Der zweite Stammtisch zum Thema Kulturelle Bildung findet am 22. Oktober 2024 im Seminarraum der Geschäftsstelle KBD statt.

Gemeinsam mit dem Künstlerbund Dresden (KBD) hat der LBK einen Stammtisch für Kulturelle Bildung initiiert. Nach dem Auftakt im Juni trifft sich die Runde nun zum zweiten Mal.

Der Stammtisch ist offen für alle Interessierte – für erfahrene Akteur:innen im Bereich bildkünstlerischer Bildung und solche, die es gerne werden möchten. An diesem Abend gibt es die Gelegenheit, Angelina Vollenweider, die Referentin für Kulturelle Bildung und Diversitätsmanagement der Landeshauptstadt Dresden, kennenzulernen. Sie informiert über die verschiedenen Förderprogramme und Aktivitäten des Amtes für Kultur und Denkmalschutz und beantwortet gern eure Fragen dazu.

Zudem wird Birgit Ittershagen-Hammer an dem Beispiel ihrer Arbeit im Bereich bildkünstlerischer Bildung anschaulich machen, wie das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen gut funktionieren kann.

Katrin Kamrau, Mitglied im KBD und im Landesrat des LBK Sachsen mit ausgewiesener Expertise im Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung, wird durch den Abend führen.

22.10.2024, 18 Uhr
Stammtisch Kulturelle Bildung

Geschäftsstelle Künstlerbund

©KBD, Stammtisch KUBI Juni 2024

Künstler:innenstammtisch | 27.09.2024 | Von jetzt an einmal monatlich

Lust auf Künstler:innen-Stammtisch? Einmal treffen und austauschen, locker über dies und jenes plaudern? Und das in angenehmer Atmosphäre, beim ein oder anderen Getränk?

Von jetzt an wird dies sogar einmal monatlich möglich sein – Dank der Initiative von Leonore Adler, die überzeugt ist, dass andere ihren Wunsch nach solchen Treffen teilen. Kommt gern dazu!

Der nächste Stammtisch findet am 27.09.2024, ab 19 Uhr, in der Gaststätte  Bautzner Tor statt. Die darauffolgenden Termine sind der 01.11.2024 und der 31. Januar 2025.

Open Call: Anonyme Zeichner:innen 2024

„ANONYME ZEICHNER“ heißt das Lieblingsprojekt der Berliner Künstlerin Anke Becker, die jetzt zur nächsten Runde aufruft. Einsendeschluss ist der 8. September 2024.

Der Internationale Aufruf richtet sich an alle Zeichner:innen, ob mit oder oder Diplom – mitmachen kann, wer will. Die Teilnahme ist kostenlos, das Konzept intelligent: Die Arbeiten der folgenden kuratierten Ausstellungen werden ohne Namensnennung ausgestellt und zu einem symbolischen Einheitspreis von 250 Euro/Blatt zum Verkauf angeboten.

Erst mit dem Kauf wird die Anonymität der Zeichner:innen aufgehoben.  Zeichnungen werden direkt nach einem Verkauf von der Ausstellungswand genommen.

Die zurückbleibende Leerstelle wird mit dem vollständigen Namen und dem Herkunftsort der Künstler:in gekennzeichnet. Der festgesetzte Einheitspreis versteht sich nicht als realer Marktpreis, sondern fungiert als
konzeptueller Platzhalter für jede auf dem Kunstmarkt erdenkliche Verkaufssumme.

Hier gibt es die INFORMATIONEN ZUR TEILNAHME mit dem Link zum ONLINE FORMULAR

Einsendeschluss der digitalen Datei:  8. September 2024

 

Das sind die drei auf den diesjährigen Aufruf folgenden Ausstellungen:

16. 11. 2024 – 12.01. 2025: Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin
Februar 2025: Kunsthaus Erfurt
Mai 2025: Hyperculturalpassengers, Hamburg

www.anonyme-zeichner.de

 

OPEN CALL für Videos und Filme: Capturing Nowness – Im Hier und Jetzt

DresdenContemporaryArt, Netzwerk Medien Kunst und das C.Rockefeller Center ruft per  Open Call zur Einreichung von künstlerischen, filmischen Beiträgen.  Deadline zur Einsendung ist der 15.8.24.

Filmische Arbeiten zum Thema „Capturing Nowness – Im Hier und Jetzt“ sind gefragt. Gesucht sind einzigartigen Perspektiven, die den Moment einfangen und die Essenz des gegenwärtigen, ewig währenden Augenblicks festhalten. Im Aufruf heißt es:

„Zeigt uns Eure Geschichten, Eure Visionen und Euren Blick auf die Welt von heute und eure Sicht auf das individuelle Phänomen der Wahrnehmung von Raum und Zeit. Wir freuen uns auf spannende, berührende und inspirierende Werke, die den Aspekt der Unmittelbarkeit und der Direktheit des Augenblicks im Strom der Zeit widerspiegeln.“

Teilnahmeberechtigt sind  Autoren aus Dresden und Umgebung, es gibt kein Alterslimit, die Anzahl der Einreichungen ist auf 3 Filme pro Autor beschränkt. Die Dauer der Beiträge kann zwischen 1 Sekunde und max. 40 min variieren.

Public Art View zum DCA Open Galerienrundgang

Wir werden aus den Einsendungen ein Videoprogramm zusammenstellen, das dann für einen Monat auf unserer neuen LED-Video-Wall im öffentlichen Raum am Kraftwerk Mitte zu sehen sein wird. Der digitale Public Art View wird zum DCA Open Galerienrundgang am 21.9.24 eröffnet.

Capturing Nowness – Im Hier und Jetzt ist Teil der Kooperation des Netzwerk Medien Kunst mit dem Museum of Contemporary Art in Taipeh. Das Programm wird ebenfalls ab Ende November auf dem Public Art Display vor dem Museum in Taipeh für einen Monat zu sehen sein.

Für alle von der Jury ausgewählten und im Programm gezeigten Filmbeiträge wird ein Honorar von je 200 Euro* ausgelobt.

Bitte sendet euren Beitrag via Filetransfer (zum Beispiel Wetransfer oder Mega.nz) als MP4 file (1920×1080, H.264, gern mit Untertiteln) an: clark@crockefeller.de

Hier der Link zum Open Call: https://dresdencontemporaryart.com/nmk/?p=10

*Orientierung am Leitfaden Honorare, S. 27

Ausschreibungen Sommer 2024

Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Die Kulturstiftung vergibt jährlich bis zu 40 ortsunabhängige Arbeitsstipendien an sächsische Künstlerinnen und Künstler. Sie werden ausschließlich in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Literatur und Film vergeben. Die Arbeitsstipendien beinhalten eine monatliche Förderung von 1.500 Euro und werden in der Regel für drei oder  sechs Monate vergeben.

Antragsfrist: 1. Juli 2024
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Residenzstipendien
Von Leipzig bis nach New York vergibt die Kulturstiftung in Kooperation mit ihren weltweiten Partnerinstitutionen jedes Jahr bis zu zehn Residenzstipendien. Die Arbeitsaufenthalte an renommierten Kulturinstitutionen ermöglichen sächsischen Künstlerinnen und Künstlern einen Orts- und Perspektivenwechsel. Neben einer monatlichen Stipendienförderung werden ihnen kostenlos Räumlichkeiten für die Realisierung ihres Arbeitsvorhabens zur Verfügung gestellt.

Antragsfrist: 1. Juli 2024
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Max Uhlig Reisestipendien
Der sächsische Künstler Max Uhlig übergabder Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2018  in einer außergewöhnlichen Schenkung seinen Vorlass. Ihm zu Ehren rief die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2022 ein neues Stipendienprogramm ins Leben. Inspiriert von Uhligs Lebenswerk, das geprägt ist von der Freiheit des Geistes, von der Hingabe für Mensch und Natur und der Neugier auf die Welt, sind die Stipendien als Reisestipendien konzipiert. Sie richten sich an sächsische Künstlerinnen und Künstler aller Sparten und sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Antragsfrist:
 1. Juli 2024
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Qualifizierungsprogramm „Mehr Diversität in Kultur“
Mit dem Programm „Mehr Diversität in Kultur“ bietet Un-Label von September 2024 bis Juni 2027 jährlich drei bis vier Kulturorganisationen aus ganz Deutschland die Möglichkeit einer umfassenden Qualifizierung zur Umsetzung ihres inklusiven Öffnungsprozesses. Kulturorganisationen, die sich bewerben möchten, haben die Chance, von einem breiten Spektrum an maßgeschneiderten Beratungen, Schulungen und intensiver Begleitung rund um die Themenkomplexe Inklusion, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit zu profitieren. Zielsetzungen sind die Vermittlung von faktischem Wissen, Sensibilisierung und praktische Anwendungen im eigenen Kontext.

Bewerbungsfrist: 12. Juli 2024
Weitere Informationen
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Sächsischer Förderpreis für Kunst und Demografie „KunstZeitAlter“
Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus schreibt in diesem Jahr zum fünften Mal zusammen mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung den Sächsischen Förderpreis für Kunst und Demografie aus. Unter dem thematischen Fokus „Demokratie“ werden Projektkonzepte gesucht, die Menschen unterschiedlicher Alters- und Bevölkerungsgruppen in Austausch bringen, aktive Beteiligung ermöglichen, Debatten anregen und in die Gesellschaft und ins Gemeinwesen hineinwirken. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € wird gestiftet von der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung und soll für die Umsetzung des Vorhabens verwendet werden.

Bewerbungsfrist: 20. August 2024.
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