Stipendium für eine Forschungsresidenz in Rotterdam

Achtung | Geänderter Zeitraum:
Die Residenz ist jetzt fixiert auf den Zeitraum: 1. Oktober – 30. November 2022

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut der Niederlande, sowie dem Centrum Beeldende Kunst Rotterdam (CBK) schreibt die Landeshauptstadt Dresden erstmals ein Stipendium für eine künstlerische Recherche (artistic research) unter dem Titel „Gesellschaftlicher, historischer und politischer Kontext von Kunstwerken und Denkmälern im öffentlichen Raum“ als Reisestipendium nach Rotterdam in den Niederlanden aus.

Der Schwerpunkt der Vorhaben sollte sich dabei zeitlich auf den Bereich Kolonialismus bzw. Postkolonialismus fokussieren und thematisch Kunstwerke und Denkmäler aus dieser Epoche zum Gegenstand wählen, die unter dem Aspekt einer freiheitlich-demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaftsordnung einer Kontextualisierung bedürfen.

Die Forschungsresidenz soll Kulturschaffenden aus dem Bereich Bildende Kunst, aber auch aus anderen künstlerischen Disziplinen (z. B. Medien- und performativen Künsten) die Möglichkeit zu einer eingehenden Untersuchung von Denkmä[1]lern und öffentlichen Kunstwerken und ihrem politischen und historischen Kontext vor Ort geben.

Die Entscheidung: Eine Jury aus Vertreter*innen des Amtes für Kultur und Denkmalschutz, dem Goethe-Institut der Niederlande sowie dem Centrum Beeldende Kunst Rotterdam (CBK) sichten die eingereichten Bewerbungen und wählen den/die Künstler*in aus. Das Ergebnis wird voraussichtlich Mitte Juli 2022 bekanntgegeben.

AP: Martin Chidiac, Tel. (03 51) 4 88 89 33
Bewerbungsschluss: 4. Juli 2022

Ob das Stipendium tatsächlich realisiert werden kann, richtet sich nach aktuellen Reisebestimmungen in Bezug auf die Covid-19-Pandemie. Weitere Informationen und Reiseberichte unter: dresden.de/reisestipendien.

IV. Internationale Malerei Biennale 2022 Hamburg

Im Rahmen der im Frühjahr 2023 in Hamburg statt findenden IV. Internationale Malerei Biennale zum Thema „Umwelt im Ökologiediskurs: Sonne – Quell des Lebens“ sind nationale und internationale professionelle Künstler:innen eingeladen, sich mit einem Kunstwerk in den Techniken Acryl, Aquarell, Gouache, Öl, Tempera oder Zeichnung, zum vorgegebenen Thema zu bewerben.

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird von einem Hamburger Unternehmen/Institution gestiftet.

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BEWERBUNGSENDE: 31. Dezember 2022

Kahnweiler-Preis 2022 für Arbeiten auf Papier

Die Daniel-Henry Kahnweiler-Stiftung schreibt den Kahnweiler-Preis 2022 für den Bereich Arbeiten auf Papier aus, der mit 10. 000 € dotiert ist. Die Preisverleihung ist mit einer Ausstellung verbunden.

Teilnahmeberechtigt sind Absolvent:innen einer Kunsthochschule bzw. einer Kunstakademie, Mitglieder eines Berufsverbandes bildende:r Künstler:innen, die eine abgeschlossene Ausbildung an einer Kunstschule, eine Ausstellungs- oder Publikationspraxis oder eine kontinuierliche Beschäftigung mit bildnerischer Gestaltung aufweisen können. Einzureichen sind im ersten Schritt Fotografien von maximal 3 Arbeiten der Künstler:innen, deren Qualität eine Beurteilung der dargestellten Arbeiten zulässt. Fotos, konventionell auf Papieren, dürfen inkl. Passepartouts maximal 24 x 30 cm umfassen. Sofern 3 Arbeiten eingereicht werden, kann die Jury jeweils eine Auswahl treffen.

Abgabetermin der Fotografien für die erste Jurierungsrunde ist der 01.09.2022. Für die zweite Jurierung (Originale wird der Abgabezeitraum für 01. bis 04.11.2022 festgelegt.

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Künstlerstipendium für viermonatige Residenz in Frankreich

Die Goethe-Institute Nancy und Strasbourg und das Bureau des arts plastiques des Instituts français Deutschland in Berlin fordern Kulturschaffende auf, sich für das deutsch-französische Residenzprogramm für Künstler:innen zu bewerben. Das Projekt „ALLER & ZURÜCK“ richtet sich an künstlerisch Tätige, die am Anfang ihrer Karriere stehen und mindestens 25 Jahre alt sind. Ihr Schaffensgebiet sollten die bildenden Künste sein: Malerei, Zeichnen, Fotografie, Grafik, Video, Bildhauerei und Installation.

Die Ausschreibung für eine viermonatige Residenz im Künstlerhaus in Mulhouse (September – Dezember 2022) für eine*n Künstler*in aus Berlin, Brandenburg, Sachsen oder Sachsen-Anhalt ist gerade veröffentlicht.

Bewerbungen sind bis zum 31. Mai möglich

AZ – Aller & Zurück – Goethe-Institut Frankreich

Kunst- und Kulturförderpreis The Power of The Arts 2022

Bewerbungen für The Power of the Arts 2022 sind ab sofort möglich. Der von der Philip Moriss GmbH als Reaktion auf die Fluchtbewegung ab 2015 initiierte Kunst -und Förderpreis The Power of the Arts lobt jeweils 50.000 Euro für vier Projekte aus.

„Gesellschaft braucht Kunst, die sich einmischt“

Die jährliche Ausschreibung setzt sich für soziales Miteinander, friedvolles Zusammenleben sowie die Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen ein. Das Anliegen ist so aktuell wie nie zuvor, die verbindende Kraft der Künste ist gefragter denn je.

Auch in diesem Jahr richtet sich der Förderpreis an Initiativen und Projekte, die sich mit Hilfe der Kunst und Kultur für die Gleichberechtigung aller Menschen und deren Verständigung einsetzen sowie strukturelle, soziale und kulturelle Barrieren abbauen.

Eingereicht werden können sowohl Projektvorhaben als auch bereits begonnene Projekte von gemeinnützigen Institutionen, die sich an Menschen ab 18 Jahren richten. Über die Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury, besetzt mit Persönlichkeiten aus Musik, Kunst, Theater, Tanz, Literatur und Film.

Online-Bewerbungen über www.thepowerofthearts.de

Bewerbungsfrist: 31. Mai 2022, 24:00 Uhr | Teilnahmebedingungen

Gesprächsrunden für Bildende Künstler:innen

Projekte im Ausland, Erfahrungsaustausch zu Galerievertretungen und sicher auch: Probleme infolge der Pandemie?

Es gibt Unmengen an Themen, über die sich Künstler:innen gern mal austauschen möchten. Die ersten Termine dieser lockeren Gesprächsrunde in unserem Seminarraum fanden 2020 statt.

Wir freuen uns über weitere Runden. Falls ihr einen Vorschlag für ein Thema und einen Termin habt, meldet euch gern in der Geschäftsstelle.