Aktuelle Ausschreibungen | chronologisch sortiert

Ostdeutsche Sparkassenstiftung | Projektförderung

Gemeinnützig anerkannte juristische Personen und natürliche Personen mit Geschäftssitz bzw. Wohnsitz in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt können bei der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Förderung für Kunst- und Kulturprojekte beantragen. Gefördert werden Vorhaben in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Denkmalpflege. Das Projekt muss der regional zuständigen Sparkasse vor Antragstellung vorgestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über ein Online-Formular.

Bewerbungsfrist: 10. Juli 2026

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BBK Rheinland-Pfalz ruft zur Beteiligung auf

Der BBK Rheinland-Pfalz lädt zur Ausstellung „Zeitzeichen: Demokratie“ ein. Gesucht werden künstlerische Positionen zu Demokratie, Freiheit, Toleranz, gesellschaftlichem Zusammenhalt und dem Umgang mit extremistischen Tendenzen.

Die Ausstellung findet vom 25. September bis 23. Oktober 2026 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz statt. Bewerben können sich BBK-Mitglieder aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Druckgrafik sowie mit interdisziplinären Arbeiten.

Bewerbungsfrist: 12. Juli 2026

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Call for Artists: BBK Frankfurt ruft zur Beteiligung am Frankfurter Künstler-Weihnachtsmarkt in den Römerhallen auf

Für BBK-Mitglieder werden die Stände zu einem Vorteilspreis vergeben. Der Markt findet vom 4. bis 21. Dezember 2026 statt.

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026

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KDFS | Gastspielförderung Bildende Kunst

Gefördert werden Gastspiele bereits entwickelter künstlerischer Präsentationen – etwa Ausstellungen, Installationen, Performances sowie Film- und Videopräsentationen – im Freistaat Sachsen, besonders im ländlichen Raum. Möglich sind zudem Präsentationen sächsischer Kunstprojekte in Deutschland und Europa. Voraussetzung ist die öffentliche Zugänglichkeit der Veranstaltungen.

Die Förderung umfasst einen Honorarzuschuss von 200 Euro pro beteiligter Person (maximal zehn Personen bei Ausstellungen, Installationen und Performances, maximal drei bei Film- und Videopräsentationen). Zusätzlich werden Organisationskosten bezuschusst: 800 Euro für Ausstellungen und Installationen sowie 200 Euro für Performances und Film-/Videopräsentationen.

Anträge müssen mindestens einen Monat vor dem Gastspiel bei der Kulturstiftung eingehen.

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026

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Open Call: Open West – Residency im Neuen Volkshaus Cotta

Das Neue Volkshaus Cotta und der Künstlerbund Dresden laden Bildende Künstler:innen und Kollektive erstmals zu einem zweiwöchigen Residency-Aufenthalt im Dresdner Westen ein.

Die Residency richtet sich an Künstler:innen und Kollektive, deren Praxis im gesellschaftlichen Kontext verortet ist und die im Dialog mit Nachbarschaften, Orten, urbanen Räumen und ihren Akteur:innen arbeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie künstlerische Praxis in Beziehung zu einem Stadtteil, seinen Menschen, Geschichten, Konflikten und seinem Alltagswissen treten kann.

Das Programm versteht Kunst nicht ausschließlich als Produktion von Werken, sondern als Prozess des Wahrnehmens, der Begegnung und des gemeinsamen Entwickelns. Gesucht werden Ansätze, die offen sind für Austausch, kollektive Prozesse und neue Formen des Wissens.

Bewerbungsfrist: 10. August 2026

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Open Call: Granit & Gravitation | Gruppenausstellung der Kunsthalle Görlitz

Die Kunsthalle Görlitz ist ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien und zeigt auf rund 360 m² Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen, Performances, Gespräche und weitere Formate. Der Call for Artists „Granit & Gravitation“ entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) und richtet sich an professionelle Künstler:innen aller Sparten der zeitgenössischen Kunst mit Wohn- oder Arbeitsschwerpunkt in Deutschland, Polen oder Tschechien. Einzelkünstler:innen sowie Kollektive sind gleichermaßen willkommen.

Ausstellungsdauer: 17. September bis 31. Oktober 2027

Bewerbungsfrist: 20. August 2026

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„KunstZeitAlter“ 2026 | Konzeptförderpreis für Kunst und Demografie in Sachsen

Einsamkeit wird zunehmend als gesellschaftliche Herausforderung wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund schreiben das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der Landesverband Soziokultur Sachsen e. V. und die Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung erneut den Förderpreis „KunstZeitAlter“ aus – in diesem Jahr zum Schwerpunktthema Einsamkeit.

Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

Bewerbungsfrist: 24. August 2026

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Preis | Sächsischer Inklusionspreis

Mit der Verleihung des Sächsischen Inklusionspreises werden herausragende Praxisbeispiele gewürdigt, die den Inklusionsgedanken aktiv und nachhaltig fördern, die Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention transportieren sowie das gelungene inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung erlebbar machen. Der Preis trägt dazu bei, die Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren und zur Nachahmung anzuregen.

Bewerbungsfrist: 31. August 2026

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Gerstaecker Förderfonds für BBK-Verbände

Nach einer erfolgreichen ersten Runde startete nun die zweite Runde: Für das Jahr 2027 können sich BBK-Verbände im Bundesverband mit Projekten bewerben. Die Gesamtsumme von 15.000 Euro wird auf mindestens sechs BBK-Projekte aufgeteilt.

Bewerbungsfrist: 31. September 2026

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Lange Nacht der Galerien & Museen im Dresdner Barockviertel

Wir sind heute von 18 bis 24 Uhr dabei:  Mit gleich zwei unserer Ausstellungen und mit Heike Berl, die neben ihrer Papierinstallation im Schaufenster-Off-Space 3W1F auch ihre Sammlung von Werken internationaler Künstlerinnern vorstellt, die sich wie sie selbst dem Medium Papier verschrieben haben.

Bei uns erwarten euch unsere aktuellen Ausstellungen:

„WOMEN’S WORTH SHOWCASE“ im @3w1f_space
von Heike Berl,

die in einer raumgreifenden Installation zeigt Frauenporträts in Zeichnung, Druckgrafik, Collage sowie Skulptur mit handgeschöpften Papieren aus verschiedenen Fasern und Pigmenten. Ergänzt wird die Präsentation durch Grafiken internationaler Künstlerinnen aus ihrer eigenen Sammlung, die sie zur Langen Nacht auch persönlich vorstellt.

WILLKOMMEN! Neue Besen – alte Hasen 26/2

Mit:
Olena Hrynevych & Regine Bartholdt
Jo Siamon Salich & Stefan Voigt
Conny Köckritz & Bernd A. Lawrenz
El Xino & Ainara Torrano

Ob auf eurer Tour durch das Barockviertel oder als längerer Zwischenstopp: Wir freuen uns auf inspirierende Begegnungen, neugierige Fragen und anregende Gespräche. Verweilt gern bei uns, genießt ein Getränk und lasst den Abend auf euch wirken.

 

Foto der Installation WOMEN’S WORTH SHOW CASE, Heike Berl @3w1f: www.materialmatters.online / Victoria Gentsch

Neue Beiträge | Grundlage für unsere Abstimmung

Auf unserer Mitgliederversammlung werden wir gemeinsam über eine Änderung der Beitragsordnung beraten und beschließen – zum vierten Mal in den letzten 20 Jahren.

Die Gründe hierfür sind:

  • Im Herbst plant der BBK Bundesverband eine Beitragserhöhung von 4,80 € pro Mitglied.
  • Auch der Landesverband zieht in Erwägung, erstmals in seiner Geschichte, die Mitgliedsbeiträge um 3 € pro Mitglied zu erhöhen.

Für uns auf kommunaler Ebene, also für den Künstlerbund, bedeutet das dann eine finanzielle Mehrbelastung von 7,80 € pro Mitglied, die wir leisten müssen. Würden wir diese finanzielle Mehrbelastung von etwa 3.400 € aus dem Haushalt heraus leisten, müssen wir den Haushalt an anderer Stelle zu Lasten von Projektarbeit und Serviceleistungen einkürzen.

Alternativ dazu steht die Option, diese Beitragsänderungen unserer Dachverbände durch ein Anpassen eurer Mitgliedsbeiträge aufzufangen. Das würde eine Erhöhung um 7,80 Euro für die regulären, wie auch für die ermäßigten aktuellen Jahresbeiträge bedeuten.

Finanziell handlungsfähig im Sinne unseres Selbstverständnisses

Der Künstlerbund ist seinem Selbstverständnis nach die Interessensvertretung und die Solidargemeinschaft der Bildenden Künstler:innen.

Dass „von der Kunst zu leben“ eine große wirtschaftliche Herausforderung ist, hat in den vergangenen 20 Jahren deshalb auch die Vorschläge aller Vorstands-Generationen zur Anpassung der Mitgliedsbeiträge geprägt. Seit 2005 sind die Beiträge lediglich um 5 € erhöht worden. Wobei hiervon 3,85 Euro an den BBK durchgereicht wurden und 1,15 Euro dem Haushalt des KBD zur Untersetzung seiner Arbeit zugeführt wurde. Das ist eine Beitragsentwicklung, die den Herausforderungen der Aufgaben unseres Verbandes nicht mehr gerecht ist. Die Teuerungsrate (Inflation) beim Verbraucherpreis-Indexstand des Jahres 2005 bis zum aktuellen Indexstand vom Jahr 2024 liegt bei ca. 46%. Man kann diese Zahl so interpretieren, dass sich der reale Mitgliedsbeitrag in den letzten 20 Jahren um fast die Hälfte verringert hat.

In der Vergangenheit konnte dies durch verstärktes ehrenamtliches Engagement aufgefangen werden. Insbesondere aber sind das niedrige, nicht inflationsangepasste Lohnniveau in der Geschäftsstelle sowie eine Erhöhung der Institutionellen Förderung weitere Faktoren, die die Mehrausgaben abgepuffert haben. Vor diesem Hintergrund halten wir es für geboten, im Interesse des Verbandes, über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zu beraten, die nicht nur die Beitragsänderungen unserer Dachverbände auffängt, sondern darüber hinaus den Erhalt der Handlungsfähigkeit des KBD im bisherigen Umfang sichert.

Der Vorstand arbeitet aktuell einen Vorschlag zur Anpassung aus, der euch noch vor der Mitgliederversammlung zugeht. So bleibt genug Zeit, euch damit vertraut zu machen. Dass im Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt noch kein finaler Vorschlag beschlossen wurde, ist Ausdruck eines noch nicht abgeschlossenen, schwierigen Entscheidungsprozesses über die „richtige“ Zahl, die einerseits Euch Mitglieder nicht finanziell überfordert und anderseits dem Künstlerbundes als Eure Interessenvertretung auch zukünftig die notwendige Bewegungsfreiheit im Handeln sichert.

Thomas Hellinger

Ich bin seit 2012 Mitglied im KBD und arbeite seit 2013 im Vorstand. Von 2016 – 2018 war ich Vorsitzender des KBD. Seit 2012 engagiere ich mich in der AG Künstlermesse Dresden für die formale und inhaltliche Weiterentwicklung der Messe. Mit dem Neustart im Deutschen Hygiene Museum Dresden ist uns ein wichtiger Schritt gelungen. Ich bin für die Standarchitektur verantwortlich und kuratiere von Anfang an die Begleitausstellung der Messe. Diese ist eine Kooperation mit dem DHMD und bezieht sich immer auf die zeitgleich gezeigten Sonderausstellung des Museums. Als Vorstandsmitglied gilt mein besonderes Interesse den Ausstellungsprojekten des KBD, in deren Jurys ich mehrmals mitarbeitete.

Ulrich F. Stanke

Meiner Meinung nach steht die Vergütung und die Leistung unserer Arbeit in einem eklatanten Missverhältnis. Daher setze ich mich verstärkt für eine angemessene Vergütung und somit eine angemesse Wertschätzung professioneller Kunst ein.

Ich engagiere mich nunmehr seit Mitte 2019 im Vorstand des Künstlerbundes Dresden sowie im Landesrat des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen. Für mich ist besonders der Wert, den Künstler und Künstlerinnen schaffen, sowie die gesellschaftliche Funktion von Kunstschaffenden wichtig.

Günter Schöttner

Meinen Beitrag in der Vorstandsarbeit sehe ich vor allem in einer Stärkung der Präsenz von Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in der Öffentlichkeit (z.B. KÜNSTLERMESSE bzw. diverse Ausstellungsprojekte). Gleichzeitig sehe ich es als Aufgabe, den Künstlerbund im gesellschaftlichen und politischen Diskurs als Berufsverband und damit als Interessenvertretung immer deutlicher einzubinden und ihm damit mehr Geltung zu verschaffen.

Beim Thema Vor- und Nachlässe gibt es inzwischen gewisse Erfolge, das bisher Erreichte weiter denken und weiter zu entwickeln, sehe ich als dritte wichtige Aufgabe.

Janina Kracht

Seit vielen Jahren bin ich Mitglied im Vorstand des KBD und engagiere mich für die Belange, Probleme und das Sichtbarmachen der bildenden Künstler und ihrer Kunst in Dresden. Ich halte den Berufsverband für eine wichtige Institution, die in Politik und Kultur für die Interessen aller Künstler kämpft und schon viel erreicht hat, wie z.B. das Aufzeigen der schwierigen sozialen Lage der Künstler, das Sichern von Ausstellungshonoraren, eigene Ausstellungskonzepte, Künstlermessen uvm.

Für mich als Vorstandsmitglied ist es vor allem wichtig, sich für die gerechte Honorierung der Kunstschaffenden einzusetzen, Ausstellungsmöglichkeiten zu erschließen und zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für Künstler zu sichern (z.B. Kunst-am-Bau-Aufträge, kulturelle Bildung). Mit dieser ehrenamtlichen Arbeit für den KBD möchte ich  die Sichtbarkeit der ganzen Dresdner Kunstszene verbessern und die Zusammenarbeit der Künstler stärken.

Karen Koschnick

Studium für Malerei/Graphik und Meisterschülerstudium bei Prof. Elke Hopfe an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Promotion an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Prof. Michael Diers und Prof. Wolfgang Scholz (KHB Weißensee).

Verschiedenste artist-in-residence Aufenthalte in Südkorea, Polen, Griechenland, Frankreich, USA. Betreuung der Künstler:innen der beiden artist-in-residence Kooperationen (Bangalore und Brazzaville) des Zentralwerkes.

Nahezu alle künstlerisch Tätigen sind finanziellen und gesellschaftlichen Zwängen, vor allem aber Künstlerinnen – und dabei im hohen Maße solche mit Kindern – ausgesetzt. Mit den anstehenden Haushaltskürzungen werden neue Veränderungen auf uns zukommen. Um nicht nur meine eigene Situation wahrzunehmen, sondern auf die aller Betroffenen aufmerksam zu machen, habe ich mich im Juni 2020 entschieden, für den Vorstand des Künstlerbundes Dresden zu kandidieren und mich dort ehrenamtlich zu engagieren.