90 % der Bildenden Künstler:innen verdienen weniger als 20.000 € im Jahr aus ihrer künstlerischen Tätigkeit. Gleichzeitig zählen Kunstvereine, Kommunen und Landkreise zu den wichtigsten Geldgebern für Honorare und Ausstellungsvergütungen.
Diese und weitere zentrale Ergebnisse fasst die Broschüre des BBK Bundesverbandes „Impulse und Wege von der Kunst zu leben“ zusammen. Sie basiert auf der aktuellen Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler:innen, die gemeinsam mit der Stiftung Kunstfonds veröffentlicht wurde.
Die Studie zeigt: Viele Künstler:innen arbeiten unter prekären Einkommensbedingungen, mit lückenhafter sozialer Absicherung und anhaltenden strukturellen Benachteiligungen. Geschlechtsspezifische Ungleichheiten und wirtschaftliche Zukunftsrisiken bestehen weiterhin.
Mit der Veröffentlichung richtet sich der BBK Bundesverband an Politik, Verwaltung sowie Akteur:innen im Kunst- und Kulturbereich. Die Broschüre formuliert konkrete Handlungsansätze für bessere kulturpolitische Rahmenbedingungen und faire, verlässliche Strukturen – mit dem Ziel, die wirtschaftliche, soziale und berufliche Situation Bildender Künstler:innen nachhaltig zu stärken.
Gedruckte Exemplare können beim BBK Bundesverband angefordert werden.
www.bbk- bundesverband.de



