[3W1F] CURRENT: „WOMEN’S WORTH SHOWCASE“ Heike Berl

Vom 21.05. bis 26.06.2026 bei uns im Schaufenster:
„WOMEN’S WORTH SHOWCASE“ von unserem Mitglied Heike Berl.

In einer raumgreifenden Installation zeigt Heike Berl Frauenporträts in Zeichnung, Druckgrafik und Collage sowie Skulptur mit handgeschöpften Papieren.
Ergänzt wird die Präsentation durch Grafiken internationaler Künstlerinnen aus ihrer eigenen Sammlung.

Heike Berl ist Absolventin der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Meisterschülerin von Prof. Elke Hopfe (Zeichnung). Im Jahr 2003 studierte sie bei Professor Andreas von Weizsäcker an der Akademie der Bildenden Künste München (Studienwerkstatt Papier). Heike Berl setzt sich künstlerisch mit Portraits, Naturthemen, Zeitgeschichte und Kunstgeschichte auseinander, sie arbeitet in den Medien Zeichnung, Papierinstallation sowie experimenteller Druckgrafik.

„WOMEN’S WORTH SHOWCASE“
Ausstellungsdauer: 21.05. bis 26.06.2026
Midissage am 28.05.2026, ab 19 Uhr

Zusätzlich gibt es zur Langen Nacht der Galerien und Museen im Barockviertel am 18. Juni von 18 – 24 Uhr die Möglichkeit die Künstlerin kennenzulernen und einen Einblick in ihrer Papierinstallation sowie die Sammlung internationaler Künstler:innen zu erhalten. 

Grafiken aus der Sammlung von Heike Berl mit internationalen Künstlerinnen:

Suzi Ballinger (US), Elizabeth Briel (FR), Nicole Donnelly (US), Mandy Friedrich (DE), Victoria Gentsch (DE), Stefanie Hofer (DE), Anja Höppner (DE), Peili Huang (TW), Sheryl Jaffe (US), Sarah Linis Kemle (PH), Sophie Chanyoung Kim (KR), Aga Kubish (UK), Annamaria Leiste (DE), Fides Linien (DE), Tanja Major (DE), Maribel Mas (DE), Anke Meixner (DE), Yin Meng (DE), Barbara Proksch (DE), Ellen Sturm (DE), Therese Weber (CH), Nadine Werner (DE), Michelle Wilson (US) & Fenneke Wolters-Sinke (UK)

Der Innenraum ist nur auf Nachfrage besuchbar.

Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.

Die 10. KÜNSTLERMESSE DRESDEN ist vorbei

10. KMDD war ein Erfolg.

Und die Jubiläumsmesse war ein voller Erfolg. Hier ein Statement von Torsten Rommel, Geschäftsführer des Künstlerbund Dresden und Projektleiter der Messe.

Liebe Mitglieder,

unsere 10. KÜNSTLERMESSE DRESDEN war ein großer Erfolg. Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher sowie viele positive Rückmeldungen von Ausstellenden, Partnern und Gästen aus Politik und Kultur bestätigen das eindrucksvoll.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem Engagement in Geschäftsstelle, Messe-AG und bei unseren Partnern zum Gelingen beigetragen haben!

Die Messe fordert alle zwei Jahre viel Einsatz, vor allem personell. Gleichzeitig gilt: Der Nutzen überwiegt deutlich. Die KÜNSTLERMESSE DRESDEN ist ein zentraler Baustein unserer Arbeit als Interessenvertretung für bildende Künstlerinnen und Künstler – und stärkt die Sichtbarkeit der Bildenden Kunst in Dresden. Davon profitieren alle Mitglieder, unabhängig davon, ob sie selbst ausstellen oder nicht. Im Mittelpunkt steht die Bildende Kunst in ihrer ganzen Vielfalt – und vor allem die Menschen, die sie schaffen.

Auch die Eröffnungsveranstaltung mit 250 geladenen Gästen bot eine wichtige Plattform, um kulturpolitische Anliegen sichtbar zu machen. Unsere Botschaften sind klar: Kunst und Kultur brauchen verlässliche Unterstützung und Schutz. Förderung darf nicht rein wirtschaftlich gedacht werden. Freie Szene und kommunale Einrichtungen sind gleichermaßen unverzichtbar.

Lasst uns den Schwung nutzen!

Viele schöne Grüße
Torsten Rommel

Impressionen findet ihr unter: www.kuenstlermesse-dresden.de/

PAST: „BESIEDLUNGEN (II)“ Karen Weinert & Susanne Hanus

Vom 01.04. bis 03.05.2026 bei uns im Schaufenster:
„Besiedlungen (II)“ von Karen Weinert und Susanne Hanus.

Die Intervention “BESIEDLUNGEN (II)” von Susanne Hanus und Karen Weinert im Raum 3W1F des Künstlerbundes Dresden verbindet das „Intermezzo XI“ im Ausstellungsraum bautzner69: Diese nimmt Bezug auf die Arbeit „Vision vom Frühling“ (2003) von Karen Weinert.

Bestand die ursprüngliche Arbeit aus einer Graslandschaft, die den gesamten Innenraum begrünte, so erscheint die neue Version nun in Form von Grasflecken in einer Erdlandschaft. Dieses neue Terrain wird von kleinen cyanblauen Wesen besiedelt. Sie leben auf dem Boden, an der Wand oder auch auf der Schaufensterscheibe. Die neu entstandenen Mischwesen aus Tier, Pflanze oder Technik stammen aus der Gemeinschaftsarbeit  „asphaltgrün“ und trotzen dem Klimawandel.

Die Arbeit ist ein ironischer Eingriff in die Wirklichkeit: Passend zum Frühjahr, wenn Natur und Phantasie gleichermaßen explodieren, sollen Passant*innen innehalten, um die „Wunder der Evolution“ zu entdecken: Ausgehend vom 3W1F breiten sich einige „Asphaltgrünchens“ im Stadtraum aus.
Bei einem Spaziergang am 01.04.2026 zum Ausstellungsraum bautzner69, können sie  entdeckt werden. Dort angekommen zeigt eine Fotoserie an welchen Stellen weltweit, bereits resistente Wesen gesichtet wurden, die meisten bisher in Europa, einige gab es aber auch schon in Japan.

Susanne Hanus (*1975) Studium der Malerei, Grafik & Bildhauerei an der HfBK Dresden, Glasgow School of Art, Hdk Berlin und Akademie München, Meisterschülerin von Prof. Martin Honert (HfBK Dresden), lebt und arbeitet bei München.    www.susannehanus.de

Karen Weinert (*1976) Studium an der Bauhaus-Universität Weimar, Schwerpunkt Fotografie; Meisterschülerstudium an der HfBK Dresden, Hochschule der Künste Zürich.
Seit 2003 Ausstellungsraum bautzner69, Dresden.     www.k-weinert.de

„Besiedlungen (II)“
Ausstellungsdauer: 01.04. bis 03.05.2026

Eröffnung + Spaziergang
zum Ausstellungsraum bautzner69: 01.04., 18 Uhr
Start am 3W1F-Space, Hauptstraße 34

Das Schaufenster ist barrierefrei. Wir empfehlen einen Besuch zur Dämmerung/am Abend.

Ausschreibung Künstleraustausch Brazzaville (Republik Kongo)

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Dresden-Brazzaville schreiben die Stadtverwaltungen Dresden und Brazzaville (Republik Kongo) gemeinsam mit dem Goethe-Institut Kamerun und in Zusammenarbeit mit dem Zentralwerk Dresden e.V. und den Ateliers Sahm/Brazzaville ein Reisestipendium aus.

Ziel dieses Artist-in-Residence-Programms ist es, die Kunstszene in der kongolesischen Metropole Brazzaville kennenzulernen, sowie Ideen und Anregungen auszutauschen Dresden, die Hauptstadt von Sachsen in Deutschland, steht für Museen, klassische Architektur, Meisterwerke und einen Fluss, die Elbe. Brazzaville, die Hauptstadt des Kongo, steht für die Geschichte Afrikas und seine gemeinsame Vergangenheit mit Europa, die Vitalität seiner Bewohner und einer der größten Flüsse der Welt.

Die Daten:

Arbeitsaufenthalt vom 17. August – 27. September 2026 in Brazzaville in den Ateliers Sahm. Gemeinsame Ateliernutzung mit anderen Künstler:innen. Schwerpunkt: Malerei, Grafik, Konzept- und Medienkunst.

Es ist gewünscht mit dem Kongolesischen Partner ein gemeinsames Projekt
zu realisieren, dass in Dresden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden soll. Der Arbeitsaufenthalt der/des kongolesischen Künstlerin/Künstlers in Dresden ist vom 5. 10.2026 bis 15.11.2026 vorgesehen und eine anteilige Betreuung seitens der Dresdner Künstlerin/Künstlers gewünscht.

  • Kostenfreie Unterkunft im Gästezimmer der Atliers Sahm (einfacher Standard: eigenes Bad/WC, kein fließendes Wasser)
  • Honorar in Höhe von 3000 Euro
  • Reisekostenübernahme in Höhe von max.  1.000 EUR
  • Übernahme Impfkosten/Malaria-Prophylaxe in Höhe von max. 60 EUR
  • anteilige Übernahme der Kosten eines Sprachkurses beim Institut français Dresden in Höhe von 200 Euro im Vorfeld des Aufenthalts
  • Übernahme Visakosten von 155 EUR
  • Der/die Künstler:in hat die Pflichtfür eine Auslandskrankenversicherung und die erforderlichen Impfungen und Visa zu sorgen
  • Residenzpflicht

Die Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene künstlerische Ausbildung
  • Wohnsitz in Dresden; Dresden ist seit mind. 3 Jahren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt
  • Englisch- und Französischkenntnisse

    Die Bewerbung:
  • Kurzbiografie (max. 2 Seiten)
  • Motivationsschreiben mit Bezug zum Residenzort in Deutsch und Französisch (Übersetzung mit KI ausreichend, max. 1-2 Seiten)
  • Projektbeschreibung (max. 1-2 Seiten) in Deutsch und Französisch (Übersetzung mittels KI ausreichend)
  • Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Arbeit,  nur als PDF-Portfolio, mit einer Maximalgröße von 10 MB.
  • Die Bewerbung kann nur online auf dem Portal der des Goethe-Institut Kamerun erfolgen.

Bewerbungsschluss: 10. April 2026

Rückfragen

Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz,
Herrn Martin Chidiac, E-Mail: kultur-denkmalschutz@dresden.de
Rückfragen unter Telefon: (03 51) 4 88 89 33 oder
Nadia Reuther, Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten, E-Mail: brazzaville@dresden.de, (03 51) 4 88 2067

Auswahlverfahren:

Eine Jury aus Vertreter*innen der Stadt Brazzaville, der Landeshauptstadt Dresden, des Goethe-Instituts Kamerun, der Ateliers Sahm und des Zentralwerk Dresden e.V. sichtet die eingereichten Bewerbungen und wählt den/die Künstler*in aus.  Das Ergebnis wird voraussichtlich Ende April 2026 bekanntgegeben.

Weitere Informationen und Reiseberichte und www.goethe.de/kamerun

Willkommen! Neue Besen – Alte Hasen 2026/01

In unserem sympathischen Willkommensformat präsentieren sich neue Mitglieder im Tandem mit Bestandsmitgliedern.

Zu sehen sind diesmal Arbeiten von:

Hannah Doepke & Luise Fiedler

Viktoria Maliar & Maria Chepisheva

Hannah Doepke: Rest in the Body, Interaktive Textilskulptur und Audioinstallation Kunsthalle Oktogon, 2024 (Foto: MiraWioli)

Die Malerin Viktoria Maliar, noch relativ frisch aus Berlin nach Dresden gezogen, begegnet im Künstlerbund Dresden mit Maria Chepisheva einer Position, die ihrer eigenen überraschend nahekommt.

Trotz unterschiedlicher Materialien – Viktoria arbeitet mit Ölpastell, Maria mit Ölfarben – verbindet beide das intensive Interesse an Erinnerung und ihrer emotionalen Tiefe. Ihre Arbeiten kreisen um persönliche wie kollektive Erinnerungsräume und untersuchen, wie Vergangenes in Bildern fortlebt.

Erinnerung erscheint dabei nicht als festes Narrativ, sondern als wandelbarer, subjektiver Prozess. Im Dialog zwischen Ölmalerei und Ölpastell entstehen spannungsvolle Kontraste ebenso wie inhaltliche Berührungen. So eröffnet die Ausstellung einen gemeinsamen Raum, in dem zwei künstlerische Handschriften ein zentrales Thema aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar machen.

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Die in Performance, interaktiver Installation und Video arbeitende Künstlerin Hannah Doepke versteht den künstlerischen Prozess als einen zutiefst persönlichen, existenziellen Akt. In ihrer Tandem-Partnerin Luise Fiedler findet sie eine künstlerische Verbündete, die diese Haltung teilt: Kunst entsteht für beide aus einem Moment maximaler Intimität – als bewusstes Sich-Verletzlich-Machen.

In ihren Worten bedeutet es, „nach jedem Werk etwas Neues zu gebären“, also den eigenen Kern immer wieder freizulegen. Jedes Projekt verlangt einen Neubeginn: sich erneut hineinzudenken, sich auszusetzen, durch Unsicherheiten und Ängste zu gehen, um schließlich mit Stolz auf das Geschaffene zu blicken – nur um danach wieder von vorn anzufangen.

Als Tandem verschränken sie diese Idee des intimen Schaffensprozesses konkret in der Videoarbeit Fantasmia von Luise Fiedler mit Doepkes keramischen Gedankenspiralen. Diese werden, so Doepke, „nicht nur im Kreis gedacht, sondern auch im Kreis gelesen“.

Vernissage 05.03.2026, 18 Uhr

Ab 18 Uhr begrüßen Jens Küster und Ulrich F. Beer begleitet von musikalischen Interpretationen aus Lateinamerika von Hannah Doepke (vocals) und Jan Kramer (guitar)

Dauer der Ausstellung: 05.03. – 30.04.2026, Öffnungszeiten während der regulären Geschäftszeiten oder nach terminlicher Vereinbarung. Unsere Räume sind nicht barrierefrei.

Künstlerbund Dresden e. V.,

Hauptstraße 34 (Eingang Ritterstraße)

D- 01097 Dresden